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Eisbären Berlin

Eisbären ohne Mühe gegen Nürnberg

Standesgemäßer 5:2-Heimsieg für den Meister

Das konnte ja im Prinzip auch nicht schief gehen: Vor dem Heimspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers wünschte den Eisbären auf dem Eis eine Gruppe Schornsteinfeger Glück. Wobei der später zustande gekommene 5:2-Heimerfolg gegen die Franken nicht wirklich mit Glück, sondern durchaus mit Können zu tun hatte.

Vor 14.200 Zuschauer in der ausverkauften Berliner Filiale der O2-World bestach der amtierende Meister bereits durch spielerische Klasse. Da scheint sich jetzt die harte Vorbereitung unter Wettkampfbedingungen bei der European Trophy auszuzahlen. Nach einigen gemächlichen Minuten kam der Berliner Spielfluss nach und nach in Gang, wobei zwingende Chancen auf Hausherren-Seite zunächst Mangelware waren. Die Ice Tigers - obwohl optisch unterlegen - hatten da zunächst mehr zu bieten. Allerdings stand im Berliner Kasten wie zuletzt erwartet Kevin Nastiuk, der tatsächlich drauf und dran ist, Zepp zu verdrängen. Beim DEL-Auftakt machte er seine Sache jedenfalls sehr ordentlich. Die erste Eisbären-Großchance machte dann Nastiuks Pendant im Nürnberger Kasten mustergültig zunichte. Nick Angell hatte im Powerplay in der 15. Minute klug verzögert und seine Gegenspieler aussteigen lassen, doch Ehelechner hatte gute Sicht und vereitelte die Szene. Gegen Ende des ersten Abschnitts wurde die Überlegenheit der Berliner frappierender, es blieb jedoch beim 0:0.

Die Berliner Führung besorgte dann Darin Olver am langen Pfosten mit der Rückhand (28.). Da war Gäste-Keeper Ehelechner machtlos, doch in der Folge vereitelte er weitere klare Berliner Einschussmöglichkeiten. Die betagte Nürnberger Abwehr hatte mit dem dynamischen Offensivspiel der Eisbären zunehmend Probleme. So kam das 2:0 durch Laurin Braun nicht verwunderlich. Das Tor machte der jüngere der Braun-Brüder mit der Schlägerspitze im Nachschuss, zuvor war Sven Felski noch gescheitert (37.). Kurz vor Ende des zweiten Durchgangs leisteten sich die Nürnberger die vielleicht spielentscheidende Dummheit, die zum Penaltypfiff führte. Florian Busch ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und überwand Ehelechner mit der Vorhand über die Schulter.

Im letzten Drittel konnte die Partie nicht mehr ganz das Niveau der ersten beiden Durchgänge halten. Zumindest aber gab es gegen Ende des Spiels noch einige Tore zu bejubeln. Zunächst erzielte Barry Tallackson in der 55. Minute im Fallen das 4:0, dann gelang den Gästen im direkten Gegenzug durch Shane Joseph der Ehrentreffer (ebenfalls 55. Minute). Auch das 5:1 durch Andre Rankel, der einen satten Distanzschuss erfolgreich abfeuerte (58.) war noch nicht der letzte Treffer. Den schaffte Nürnbergs Neuzugang Sven Butenschön in der 60. Minute in Überzahl. Das 5:2 gibt am Ende die Spielanteile gut wieder, nur Berlins Goalie Kevin Nastiuk dürfte sich geärgert haben, so knapp am "shut-out" vorbeigeschrammt zu sein.
Stand: 16.09.2011, 21:28 Uhr
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10.06.2026 00:21 Uhr


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Kommentare (1)
16.09.2011, 23:05 Uhr
Jaschin828
Sehe ich ein bisschen anders - mit etwas mehr Konsequenz im Abschluss und mehr Engagement (der Eisbären) im Schlussdrittel wäre hier für Nürnberg ein "Debakel" drin gewesen... Kevin hat seinen Einsatz gerechtfertigt - auch wenn er nicht wirklich häufig gefordert wurde. Habe häufiger von Nürnberg al...
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