Am Rande der feierlichen Eröffnung der neuen O2-World, die ab Sonntag auch Heimspielstätte der Berliner Eisbären ist, kam es zu vereinzelten Zwischenfällen. Ein Demonstrationszug von etwa 1.000 links gerichteten "Kiez-Aktivisten" verlief weitgehend friedlich. Allerdings drangen auch etwa 200 Personen auf das Festgelände um die Arena vor und störten die Veranstaltung.
Dabei ist nach ersten Berichten die Bühne eines Radiosenders beschädigt worden. Auch seien 20 Polizisten beim Einsatz in der Nähe der Halle verletzt worden. Kritiker werfen dem Investor vor, mit dem 165-Millionen-Euro-Projekt einen "monströsen Kommerz-Tempel" geschaffen zu haben und das "Spreeufer zu verschandeln". Bewohner des eher einkommensschwachen Stadtbezirks Friedrichshain-Kreuzberg befürchten durch die Ansiedlung zudem eine Mietpreisspirale.
Veröffentlicht am 11. September 2008 um 10:04 Uhr



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