34. Spieltag: Straubing gewinnt in Köln
Krefelder Derbysieg mit einem Tor - Berlin schlägt Wolfsburg


Alexej Dmitriev trifft zum 2:0 für die Haie. Foto: Eishockey Info - Dirk Unverferth.
|

Die über 8.000 Zuschauern im restlos ausverkauften KönigPalast in Krefeld mussten über 63 Minuten auf das erste Tor der Partie zwischen den Pinguinen und den Gästen aus dem benachbarten Düsseldorf warten. Beide Torhüter, Scott Langkow bei Krefeld und Jochen Reimer bei Düsseldorf, waren in der regulären Spielzeiten nicht zu überwinden. Reimer musste dabei über 40 Schüsse parieren. Herberts Vasiljevs (64.) wurde in der Verlängerung zum umjubelten Matchwinner.
Berlin hat durch einen 6:4 (1:0 3:2 2:2) gegen die Grizzly Adams Wolfsburg den zweiten Tabellenplatz zurückerobert. Nathan Robinson (8.), Alexander Weiß (28.), Tyson Mulock (35.), Stefan Ustorf (39.), Denis Pederson (42.) und erneut Nathan Robinson trafen vor 13.500 Zuschauern für die Eisbären. Bei Wolfsburg konnten sich Christoph Höhenleitner (33.), Andreas Morczinietz (54.) und Mike Green (59.) in die Torschützenliste eintragen. Berlin rehabilitierte sich für die herbe 1:6-Niederlage in Hamburg.
Der Aufwärtstrend der Hamburger wurde beim Gastspiel in Kassel gestoppt. Nach zwei Siegen auf fremden Eis verloren die Hanseaten das erste Auswärtsspiel unter ihrem neuen Trainer mit 1:3 (0:1 0:1 1:1). Brad Burym (4.), Shawn McNeill (28.) und Alex Leavitt (48.) legten für die Huskies vor, Hamburg konnte in der vorletzten Spielminute durch John Tripp noch den Ehrentreffer markieren.
Duisburgs Niederlagenserie hat beim Heimspiel gegen die Augsburger Panther seine Fortsetzung gefunden. Mit 0:5 (0:4 0:1 0:0) kamen die Füchse unter die Räder. Mark Muphy (4.), Rhett Gordon (5.) in Unterzahl und Thomas Jörg (8.) sorgten bereits in den Anfangsminuten für klare Verhältnisse. Nach einer Viertelstunde traf Scott Barney (15.) zum 4:0. Im Mittelabschnitt setzte Mark Murphy (34.) den Schlusspunkt zum 5:0.
Viele Tore und abschließend ein Penaltyschießen bekamen die 6.800 Zuschauer in Frankfurt geboten. Nach regulärer Spielzeit stand es zwischen den Lions und den Iserlohn Roosters 6:6 (1:1 3:3 2:2). Jimmy (4.), Ryan Ready (25.), dreimal Bob Wren (35./40./52.) und Paul Traynor (43.) trafen für die Sauerländer. Auf Frankfurter Seiten waren zweimal Jeff Heerema (7./29.), zweimal Josh Langfeld (26./31.), Jason Young (49.) und Chris Taylor (57.) erfolgreich. Im Penaltyschießen konnte nur Ryan Reader für Iserlohn verwandeln. Jeff Heerema, Chris Taylor und Josh Langfeld scheiterten auf Frankfurter Seite an Norm Maracle. Bei Iserlohn vergaben Bob Wren und Jimmy Roy.
Bereits im September fand die Partie von Tabellenführer Hannover Scorpions beim ERC Ingolstadt statt, der zwischen Weihnachten und Sylvester am 82. Spengler Cup in Davos teilnimmt.
|