46. Spieltag: Vikingstad führt Scorpions zum Sieg
Verfolger patzen


Dreikampf um den Puck beim Spiel Hannover gegen Nürnberg. Foto: Eishockey Info.
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Die Hannover Scorpions haben sich nach ihrer "Mini-Krise" eindrucksvoll zurückgemeldet. Vor rund 5.700 Zuschauern in der TUI-Arena gewannen die Niedersachsen am Freitagabend mit 4:1 gegen die Sinupret Ice Tigers aus Nürnberg und setzten sich damit an der Tabellenspitze wieder ab. In Reihen der Hannover Scorpions brillierte Tore Vikingstad, der an allen vier Toren der Hausherren beteiligt war und zwei selbst erzielte.
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Spielszene Hamburg gegen Kassel. Foto: Eishockey Info - Johannes Moskopf.
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Spielszene Mannheim gegen Iserlohn. Foto: www.rhein-neckar-picture.de
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Die Mannschaft von Ex-Bundestrainer Hans Zach hat nun wieder ein komfortables 5-Punkte-Polster an der Tabellenspitze, denn Verfolger Eisbären Berlin unterlag bei den Grizzly Adams Wolfsburg mit 2:3. Die VW-Städter konnten damit ausgerechnet gegen ihren Angstgegner wichtige Zähler im Kampf um die Play-Offs einfahren. Vor 2.718 Fans in der Volksbank BraWo EisArena war für die Grizzlies jedoch auch das gewisse Quäntchen Glück dabei, denn erst in der 60. Spielminute gelang Justin Papineau der 3:2-Siegtreffer.
Die Hamburg Freezers haben ebenfalls wichtige Zähler im Kampf um die Play-Offs eingefahren. Vor 8.184 Zuschauern in der ColorLine-Arena gewannen die Hanseaten souverän gegen Aufsteiger Kassel mit 6:2. Nationalspieler Alex Barta kommt nach seinem Oberschenkelbruch rechtzeitig zur heißen Saisonphase immer besser in Form. Der Kapitän markierte zwei Treffer für die Freezers.
Auch Freezers-Verfolger Iserlohn wahrte seine Chancen auf eine Play-Off-Teilnahme. Vor über 12.000 Fans in der SAP-Arena in Mannheim gewannen die Sauerländer nach ihrem desaströsen Auswärtsspiel am Dienstag in Berlin gegen die Adler mit 4:3 nach Verlängerung. Zwischenzeitlich hatten die Roosters nach Toren von Roy (1.), Ready (15.) und Wilford (31./PP) sogar schon mit 3:0 geführt, ehe die Adler mit einem Kraftakt noch ausgleichen konnten. Arendt (37.), Corbet (42.) und Ryan (57.) hießen die Mannheimer Torschützen. In der Overtime brachte Traynor den Sauerländern die Zusatzpunkt ein.
Im Kellerduell zwischen Duisburg und Köln setzten sich überraschend die Füchse Duisburg durch, die unter ihrem neuen Trainer Mühlenhaus eine deutlich bessere Punktausbeute einfahren, als zuvor. Vor 1.506 Zuschauern in der Scania-Arena reichte es zu einem 5:4 nach Verlängerung. Im 800. DEL-Spiel von KEC-Verteidiger Lüdemann hatten die Füchse schon mit 4:1 geführt und kassierten dann doch noch den Ausgleich. Ausgerechnet ein Unterzahltor des norwegischen Nationalspielers Morton Ask beendete dann die Partie zugunsten der Füchse.
Die Krefeld Pinguine mussten dagegen einen Rückschlag hinnehmen. Vor 4.137 Fans im KönigPALAST unterlagen die Pinguine mit 1:3 den Panthern aus Ingolstadt, die damit zumindest theoretische Chancen auf Platz zehn wahrten. Düsseldorf beendete dagegen die kühnen Play-Off-Träume der Straubing Tigers und setzte sich glatt mit 3:0 vor nur 4.736 Fans im ISS Dome durch. Die Rheinländer zogen damit am Erzrivalen Krefeld vorbei auf Platz vier.
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