
|
Florian Busch von den Berliner Eisbären hat im Vorfeld des Spiels gegen Mannheim eine Dopingprobe abgegeben. So weit, so gut - wäre da nicht ein Bericht der Boulevard-Zeitung "BILD", wonach Busch dies nur unter wütenden Protesten tat. Sogar von einem "Schlägerwurf" ist die Rede. Sollte sich der Bericht bestätigen, wäre das zumindest kein imagefördernder Vorfall für den gebürtigen Tegernseer.
Denn nur zu gut hat die Öffentlichkeit noch in Erinnerung, dass Busch wegen einer vorübergehend verweigerten Dopingprobe viele Monate im Zentrum eines juristischen Tauziehens stand. Mit dem Freispruch durch ein Schweizer Gericht und der Unterschrift unter die sogenannte Athletenvereinbarung sollte das Problem ein für alle Mal ausgeräumt sein. Doch DEB-Präsident Harnos ist nach Kenntnis der Vorfälle in Berlin offenbar sauer auf den Tegernseer und hat Fragen an Busch: "Ich werde mit Florian Busch sprechen. Unter dem Vorbehalt, dass sich alles so zugetragen hat, ist es ein ‚No go‘. Das wäre unentschuldbar", sagte Harnos gegenüber BILD.
Veröffentlicht am 16. Januar 2010 um 17:54 Uhr



Copyright © 2000 - 2010 Eishockey Info. Alle Rechte vorbehalten.