48. Spieltag: Eisbären entscheiden Spitzenspiel für sich
Krefeld siegt im Derby - Spannung im Kampf um Rang zehn


Düsseldorfs Patrick Traverse gegen Krefelds Herberts Vasiljevs. Foto: Eishockey Info - Sylvia Heimes
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Vor 14.200 Zuschauern setzten sich die Eisbären Berlin im Spitzenspiel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg mit 5:3 durch. Tyson Mulock brachte die Gastgeber in der 11. Minute in Führung, nur knapp zwei Zeigerumdrehungen später glich Magowan für Wolfsburg zum 1:1 aus (13.). Einen Blitzstart erwischten die Eisbären im zweiten Abschnitt, nach 68 Sekunden erzielte Busch den erneuten Führungstreffer, Rankel erhöhte in der 27. Minute auf 3:1. Doch die Niedersachsen steckten den Rückstand gut weg und kamen durch Milley (29.) und Ulmer (31.) innerhalb von knapp zwei Minuten zum 3:3-Ausgleich. Noch vor der zweiten Pause brachte Braun die Gastgeber abermals in Führung (40.), Ustorf sorgte in der 52. Minute mit dem 5:3 für die Entscheidung. Damit sind die Eisbären auch rechnerisch nicht mehr von einem Play-off-Rang zu verdrängen.
Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie gegen die DEG Metro Stars setzten sich die Krefeld Pinguine im Derby vor eigenem Publikum mit 2:0 durch. Charlie Stephens brachte die Pinguine in der 29. Minute vor 7.191 Zuschauern mit 1:0 in Führung, Vasilijevs erhöhte in der 52. Minute zum 2:0-Endstand.
Einen 4:3-Derbysieg nach Verlängerung verbuchten die Straubing Tigers im Gastspiel bei den Ice Tigers in Nürnberg. Vor 4.518 Zuschauern brachte Savage die Franken in der 19. Minute in Führung, Trew glich nach 50 Sekunden im zweiten Abschnitt für Straubing aus. Leask (33.) und Ask (40.) brachten Nürnberg in der Folge mit 3:1 in Führung, in der 54. Minute sorgte Meloche mit dem Anschlusstreffer der Tigers noch einmal für Spannung. Als die Gäste in der Schlussphase alles auf eine Karte setzten und Schlussmann Bales vom Eis nahmen, glich Elfring zum 3:3 aus (59.) und brachte sein Team in die Verlängerung, in der Meloche in der 63. Minute zum 4:3-Sieg für traf.
Die Frankfurt Lions kamen bei den Hamburg Freezers zu einem 5:3-Erfolg und machten einen großen Schritt in Richtung Play-offs. Vor 6.961 Zuschauern brachte Oppenheimer die Hessen in der 7. Minute in Führung, Ulmer (11.) und Wright (20.) erhöhten nach dem Ausgleich von Barta (10.) auf 3:1 für die Lions. Nach dem vierten Treffer der Hessen durch Gawlik (30.) konnte Fortier nur 42 Sekunden später für Hamburg zum 2:4 verkürzen. Fortier sorgte mit dem 3:4 in der 55. Minute für Hoffnung unter den Freezers-Anhängern, doch der Ausgleich wollte den Hanseaten nicht mehr gelingen. Stattdessen machte Schneider 17 Sekunden vor dem Spielende mit dem 5:3-Endstand den Sack zu.
Seit nunmehr elf Spielen warten die Kassel Huskies nach der 1:2-Niederlage bei den Iserlohn Roosters auf einen Dreier. Kraft brachte die Hessen zwar in der 10. Minute in Führung, Hancock (14.) und Hock (27.) trafen zum 2:1-Sieg der Roosters vor 3.744 Zuschauern. Iserlohn bleibt damit den Mannheimer Adlern und den Krefeld Pinguinen im Kampf um Rang zehn auf den Fersen.
Eng und ausgeglichen war die Partie zwischen den Augsburger Panthern und den Hannover Scorpions vor 3.171 Zuschauern, die die Gastgeber mit 5:3 für sich entschieden. Dreimal gingen die Niedersachsen durch Dolak (17.), Kathan (28.) und Goc (34.) in Führung, dreimal kamen die Panther zurück und glichen durch James (19.), Chartier (33.) und Collins (42.) jeweils aus. In der 51. Minute brachte James die Gastgeber erstmals in Führung, in der Schlussminute traf Engelhardt noch zum 5:3-Endstand.
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