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Eishockey Info » Deutsche Eishockey Liga » Meldung

EHC Eisbären Berlin
Berlin hält Grizzly Adams in Schach
5:3-Sieg des Tabellenführers gegen den Dritten


Berlins Regehr (links) räumt Wolfsburgs Magowan aus dem Weg. Foto: Private Press

Die Berliner Eisbären blieben trotz Verletzungssorgen auch Sieger im Spitzenspiel gegen Wolfsburg. Vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften O2-World entwickelte sich ein flottes Spielchen mit sehenswerten Kombinationen - aber teilweise auch überforderten Defensivakteuren. Am Ende gewannen die Berliner mit 5:3 - es wurde wieder nichts mit dem Wolfsburger Sieg in Berlin.




In der 11. Minute brachte Tyson Mulock nach einem schnellen Angriff die Hauptstädter mit 1:0 in Führung, doch Wolfsburg antwortete durch Magowan in der 13. Minute ebenfalls mit einem überfallartigen Angriff. Trotz einiger weiterer Großchancen blieb es zunächst beim 1:1 Remis. Im Mittelabschnitt gelang dem teilweise als Verteidiger aushelfenden Florian Busch im Nachschuss das 2:1 (22.). Zuvor hatte Pederson abgezogen und hatte Wolfsburgs Keeper Dschunussow quasi schon geschlagen. Das 3:1 besorgte Rankel in der 27. Minute mit einem harten Schuss vom Bullykreis. Die Grizzly Adams aber steckten nicht auf. Milley traf in der 29. Minute per Rückhandschuss zum 3:2. In der 30. Minute gab es dann Aufregung im Wolfsburger Lager, als Regehr einen allein auf das Berliner Tor zufahrenden Gästestürmer von hinten hakte. Doch Schiedsrichter Looker versagte den Penalty und verhängte nur eine 2-Minuten-Strafe. Wolfsburg glich trotzdem aus und zwar durch Ulmer in der 31. Minute bei 4-gegen-4. Als alle Akteure schon mit den Gedanken in der Kabine waren, nutzte Braun einen Fehler in der Wolfsburger Abwehr zum 4:3 (40.).

Im Schlussabschnitt wurden die zwingenden Torgelegenheiten seltener. Erst als in der 52. Minute Überzahl für Berlin gespielt wurde, markierte Ustorf im Fallen den 5:3-Endstand für die Hausherren. Wolfsburg versuchte in den Schlussminuten noch einmal alles, nahm seinen Keeper vom Eis, schwächte sich dann aber mit einer dummen Strafzeit selbst und so blieb es beim 5:3-Erfolg für den Tabellenführer.

Veröffentlicht am 05. Februar 2010 um 21:47 Uhr

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