«Blitz-Eisbären» schießen drei Tore in zwei Minuten
Freezers beim 2:4 in Berlin engagiert, aber glücklos


Hamburgs Pielmeier (links) wird von Walser gestört. Foto: Private Press
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Die Hamburg Freezers hatten sich für ihr Auswärtsspiel beim «großen» Anschütz-Bruder Eisbären Berlin eine Menge vorgenommen. Das merkte man irgendwie schon in der Warmspielphase, als bei einem Schuss eines Hamburger Spielers gleich die Plexiglasscheibe zu Bruch ging. Doch nach dem Spiel standen die Hanseaten mit leeren Händen da: Berlin gewann standesgemäß mit 4:2.
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Arbeitseinsatz für die Helfer: Vor dem Spiel musste eine Plexiglasscheibe ersetzt werden. Foto: Private Press
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In Folge der nötigen Reparaturen an der Plexiglasscheibe begann das Spiel einige Minuten später, doch dafür gleich recht rasant. Hamburg erarbeitete sich einige Möglichkeiten in der Anfangsphase. Aber auch die Eisbären hätten früh in Führung gehen können: Pedersons gefährlicher Schuss landete in der 11. Minute allerdings nur im Schoß von Gästegoalie Goepfert. Wenig später gerieten die Hausherren in Unterzahl und da war Hamburgs Fortier ganz schnell mit dem 0:1 zur Stelle. Eisbären-Keeper Zepp hatte einen Schuss nicht richtig erwischt und die Scheibe trudelte an dessen Schoner entlang ins Tor. Auf der anderen Seite gab es kurz darauf ebenfalls ein Powerplay und auch hier ließ die Konsequenz nicht lange auf sich warten. Wie ein Uhrwerk arbeitete sich der Berliner Sturm ins gegnerische Drittel vor und Regehr zog nach einer Rückgabe von der blauen Linie trocken ab - 1:1 (13.). Die Freezers waren nun mittendrin in den bittersten Minuten des Spiels, denn mit dem nächsten Angriff traf Rankel zum 2:1 (14. Minute). Und noch irrer: Sekunden später hatte Schieri Klau Strafe gegen Hamburg angezeigt und Felski nutzte die 6-gegen-5 Situation zum 3:1. Hamburg war nun um Antwort bemüht, aber der engagierte Fortier scheiterte wenig später aussichtsreich an Zepp. Auf der anderen Seite musste sich Goepfert jedoch später einmal vom Pfosten retten lassen.
Im Mittelabschnitt ging es weiterhin recht unterhaltsam zu und die Freezers kamen nochmal zurück: In der 25. Minute staubte Wilm einen Pfosten-Praller zum 3:2 ab. Dann beruhigte sich das Spiel etwas, mit optischen Vorteilen für die Heimmannschaft. In der 36. Minute fiel dann die Entscheidung. Braun sah «Bürgermeister» Felski in vollem Lauf und spielte einen gekonnten Pass, den der Ur-Berliner direkt im Kasten der Freezers unterbrachte. Es war das elfte Saisontor des Mannes mit der Nummer elf.
Im letzten Abschnit gab es keine Tore, keine Strafen und für die Freezers folglich keine Punkte.
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