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NHL

03. April 2011, 10:42 Uhr
Red Wings lösen Play-off-Ticket
Sabres müssen weiter bangen - Maple Leafs hoffen

Als achtes Team sind die Detroit Red Wings nach einem 4:3-Sieg nach Verlängerung bei den Nashville Predators für die KO-Runde qualifiziert. Die Vancouver Canucks blamierten sich mit einer 1:4-Heimniederlage gegen die Edmonton Oilers, liegen aber noch 12 Punkte vor den San Jose Sharks an der Tabellenspitze. Im Osten haben die Carolina Hurricanes und die Toronto Maple Leafs ihren Rückstand auf Rang acht weiter verkürzt. Carolina setzte sich bei den New York Islanders mit 4:2 durch, Toronto kam bei den Ottawa Senators zum selben Resultat.

Endlich, so wird man sich in Detroit denken, ist die Play-off-Qualifikation unter Dach und Fach. Mit 4:3-Toren setzten sich die Red Wings bei den Nashville Predators durch und drehten dabei einen 0:3-Rückstand noch zum Sieg. Vor 17.113 Zuschauern führten die Predators nach Toren von Ryan Suter (20.), Martin Erat (22.) und Sergei Kostitsyn (23.) bereits mit 3:0-Toren, Jakub Kindl (24.) und zweimal Justin Abdelkader (24. und 44.) glichen für die Red Wings zum 3:3 aus. Den Siegtreffer der Gäste erzielte Danny Cleary nach 2:58 Minuten in der Verlängerung.

Wenn der Erste auf den Letzten trifft, erwartet man eigentlich eine klare Entscheidung. Die gab es auch in Vancouver, wo sich Schlusslicht Edmonton beim Tabellenführer mit 4:1-Toren durchsetzte. Kurtis Foster (17.), Jordan Eberle (23.) und Linus Omark (30.) schossen die Gäste vor 18.860 Zuschauern zunächst mit 3:0 in Führung, ehe Alexandre Burrows in der 36. Minute für die Canucks zum 1:3 verkürzte. Den Schlusspunkt für die Oilers setzte Magnus Paajarvi in der 51. Minute zum 4:1-Endstand.

Das Topspiel im Westen entscheiden die San Jose Sharks gegen die Anaheim Ducks vor 17.562 Zuschauern mit 4:1-Toren für sich. Zunächst brachten Bobby Ryan (4.) und Lubomir Visnovsky (12.) brachten die Ducks im ersten Abschnitt mit 2:0 in Führung, Dany Heatley (23.) und Patrick Marleau (33.) glichen für die Sharks im zweiten Abschnitt zum 2:2 aus. Im Schlussdrittel trafen Devin Setoguchi (55.) und Patrick Marleau (60.) zum 4:2-Sieg der Sharks.

Die Los Angeles Kings sind nach einem 3:1-Sieg über die Dallas Stars weiterhin auf Play-off-Kurs. Die Stars haben fünf Spiele vor Ende der Hauptrunde fünf Punkte Rückstand auf Rang acht. Vor 18.118 Zuschauern brachte Wayne Simmonds die Kings in der 25. Minute zunächst in Führung, nur 73 Sekunden später glich Brad Richards für die Stars zum 1:1 aus. Matt Greene (53.) und Dustin Brown (60.) erzielten die weiteren Treffer zum 3:1-Sieg der Kings.

Eine bittere 4:5-Niederlage nach Verlängerung kassierten die Buffalo Sabres bei den Washington Capitals und haben als Siebter im Osten nur noch zwei Punkte Luft nach unten. Schon früh im Spiel brachten Mike Knuble (1.) und Alexander Semin (5.) die Capitals vor 18.398 Zuschauern mit 2:0 in Führung, Marco Sturm bereitete den zweiten Treffer der Caps mit seiner zehnten Torvorlage der Saison vor. Thomas Vanek (7.) und Drew Stafford (10.) glichen für sie Sabres noch im ersten Abschnitt zum 2:2 aus, Paul Gaustad (53.) läutete mit dem 3:2 der Sabres die spektakuläre Schlussphase ein. Keine zwei Minuten später glich Mike Knuble für die Capitals zum 3:3 aus, Drew Stafford brachte die Sabres in der 57. Minute erneut in Führung. 52 Sekunden vor Ende der Partie glich Jason Arnott in Überzahl für Washington zum 4:4 aus, Alexander Ovechkin traf in der 64. Minute zum 5:4-sieg der Capitals.

Die Carolina Hurricanes nurtzten den Punktverlust der Buffalo Sabres und verkürzten den Rückstand durch einen 4:2-Sieg bei den New York Islanders auf nur noch zwei Punkte. Jussi Jokinen brachte die Hurricanes bereits in der fünften Minute in Führung, Jesse Joensuu (9.) und John Tavares (28.) drehten den Rückstand der Islanders vor 16.250 Zuschauern in eine 2:1-Führung. Joe Corvo (44.) und Erik Cole (47.) brachten die Hurricanes innerhalb von drei Minuten zu Beginn des Schlussdrittels mit 3:2 erneut in Führung, Eric Staal legte in der Schlussminute noch zum 4:2-Endstand nach.

Drei Punkte müssen die Toronto Maple Leafs in den verbleibenden drei Spielen aufholen, um noch in die Play-offs einzuziehen. Bei den Ottawa Senators setzten sich die Ahornblätter vor 19.243 Zuschauern mit 4:2-Toren durch. Phil Kessel (13.) und Nazen Kadri (25.) brachten die Gäste zunächst mit 2:0 in Führung, Jason Spezza glich mit zwei Toren in der 40. und 44. Minute für die Senators zum 2:2 aus. Tyler Bozak brachte Toronto nur knapp zwei Minuten später erneut in Führung (46.), Nikolai Kulemin erhöhte in der 59. Minute zum 4:2-Endstand für die Maple Leafs.

In den weiteren Partien der Nacht kamen die Pittsburgh Penguins zu einem 4:2-Sieg bei den Florida Panthers, die Montreal Canadiens setzten sich bei den New Jersey Devils mit 3:1 durch, ebenfalls zu einem 3:1-Sieg kamen die Tampa Bay Lightning bei den Minnesota Wild und die Boston Bruins schlugen die Atlanta Thrashers mit 3:2-Toren.

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