Durch einen 4:2-Sieg über die Starbulls Rosenheim sind auch die Ravensburg Towerstars ins Play-off-Finale eingezogen und treffen dort auf die in den Play-offs noch ungeschlagenen Schwenninger Wild Wings. Das letzte Spiel der Abstiegsrunde entschieden die Eispiraten Crimmitschau gegen die Wölfe Freiburg nach Verlängerung mit 3:2-Toren für sich.
Vor 3.300 Zuschauern konnten die Ravensburg Towerstars mit 4:2-Toren gegen die Starbulls Rosenheim den vierten Sieg in der Halbfinalserie einfahren und stehen nun im Finale gegen die Schwenninger Wild Wings. Schon früh in der Partie schloss
Max Schmidle einen Konter der Towerstars zur Führung ab. Hochverdient, da die Gastgeber das spielbestimmende Team waren und sich einige gute Möglichkeiten erarbeiteten. Doch
Norm Maracle und das Torgestänge verhinderten weitere Gegentreffer. Von Rosenheim kam zu wenig und zu allem Überfluss leistete man sich einen dicken Patzer im eigenen Verteidigungsdrittel. Einen Fehlpass von
Josef Frank fing
Christopher Oravec ab und schoss in der 26. Minute zum 2:0 der Towerstars ein. Eine der wenigen Tormöglichkeiten der Starbulls nutzte
Florian Zeller in der 33. Minute zum glücklichen Anschlusstreffer der Gäste. Doch die Towerstars ließen sich vom Gegentor nicht beirren und zogen weiterhin ihr Spiel auf. Mit Erfolg, denn in der 45. Minute sorgte Fredrick Cabana mit dem 3:1 für die Vorentscheidung. Mit zwei Toren im Rückstand drückten die Starbulls nun richtig, fingen sich aber einen Konter, den
Lukas Slavetinsky in der 52. Minute zum 4:1 vollendete. Doch auch mit drei Toren im Rückstand steckten die Gäste nicht auf und nahmen Schlussmann Norm Maracle bereits fünf Minuten vor Spielende vom Eis. Doch mehr als der Treffer zum 2:4-Endstand durch
Mitch Stephens 13 Sekunden vor Spielende war nicht mehr drin.
In der Abstiegsrunde haben sich die Eispiraten Crimmitschau mit einem 3:2-Sieg nach Verlängerung über die Wölfe Freiburg in die Sommerpause verabschiedet. Vor 959 Zuschauern brachte
Nikolas Linsenmaier die Wölfe in der 29. und 51. Minute zweimal in Führung,
Richard Mueller (38.) und
Elia Ostwald (54.) glichen jeweils für die Westsachsen aus. Nach 28 Sekunden in der Verlängerung traf
Kevin Saurette zum 3:2-Sieg der Eispiraten.