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Vierkampf an der Bande: Münchens Olsson (links) hat den Puck und dreht ab. Foto: Private Press
AKTUALISIERT Der ERC Ingolstadt hat das Verfolgerduell gegen die Adler Mannheim mit 4:2 für sich entschieden. Spitzenreiter Berlin verlor sein Heimspiel gegen den EHC München mit 1:2. Auch die Hamburg Freezers konnten auf eigenem Eis keine Punkte gegen Augsburg sammeln. Heimsiege feierten die Straubing Tigers gegen die Kölner Haie, die Grizzly Adams Wolfsburg gegen die Krefeld Pinguine, die DEG Metro Stars gegen Schlusslicht Hannover und die Ice Tigers aus Nürnberg nach Verlängerung gegen die Iserlohn Roosters.
In Ingolstadt sahen 4348 Zuschauer ein torloses Anfangsdrittel. Nach dem Seitenwechsel legten die Adler nach zwei Minuten durch James Sifers (23.) zum 1:0 vor. Mit einem Doppelschlag drehten die Panther innerhalb von nur 17 Sekunden die Partie. Kristopher Sparre (24.) und Prestin Ryan (25.) waren die Torschützen für den ERCI. Frank Mauer (34.) sorgte mit dem 2:2 bis zum erneuten Seitenwechsel wieder für ein ausgeglichenes Ergebnis. Zehn Minuten vor dem Spielende brachte Timmy Pettersson (50.) Ingolstadt auf die Siegerstraße. Als die Adler Torwart Frederick Braithwaite in der Schlussminute vom Eis genommen hatten sorgte Thomas Greilinger (60.) für die Entscheidung.
Tabellenführer Berlin musste sich unter den Augen von Bundestrainer Jakob Kölliker dem EHC München mit 1:2 geschlagen geben. Nach zwei Powerplaytoren von Martin Buchwieser (29.) für München und Richard Regehr (54.) für die Eisbären erzielte Sören Sturm (54.) schließlich den Siegtreffer der Münchner.
In Hamburg schafften die Augsburger Panther mit einem 3:1-Auswärtserfolg eine Überraschung. Die Panther erwischten einen optimalen Start und lagen nach nur 77 Sekunden durch Justin Fletcher (2.) in Führung. Noch vor der Pause erhöhte Sean O'Connor (18.) auf 2:0. Nach einem torlosen Mitteldrittel baute Kyle Helms (51.) den Vorsprung weiter aus. Erst 25 Sekunden vor dem Spielende trafen die Freezers zum 1:3 und verdarben Jordan Parise den Shut-out.
Ohne Gegentor blieb Wolfsburgs Torwart Daniar Dshunussow beim 3:0 gegen Krefeld. Matt Dzieduszycki (7.), Christoph Höhenleitner (30.) in Unterzahl und Benedikt Kohl (43.) trafen für die Niedersachsen.
Die Straubing Tigers festigten ihren Play-off mit einem 5:2 gegen den direkten Konkurrenten aus Köln. Matt Hussey (4.), Bruno St. Jacques (15.) und Ryan Ramsay (22.) hatten nach zwei Dritteln einen komfortablen 3:0-Vorsprung für die Tigers herausgeschossen. Die Haie brachten mit zwei Toren innerhalb von 37 Sekunden zu Beginn des dritten Drittels wieder Spannung in die Partie. Phiilip Gogulla (41.) und John Tripp (42.) verkürzten auf 2:3. Die Tigers antworteten nur 27 Sekunden später mit dem 4:2 durch Karl Stewart (42.) Mit einem Empty Net Goal durch Carsen Germyn (60.) wurde die Partie in der Schlussminute endgültig entschieden.
Nach Verlängerung entschieden die Nürnberg Ice Tigers die Partie gegen die Iserlohn Roosters. Paul Traynor (45.) sicherte den Franken 13 Sekunden vor Ende der Overtime den Zusatzpunkt mit dem 3:2-Siegtreffer. In der regulären Spielzeit hatten Greg Leeb (7.) und Yasin Ehliz (39.) für Nürnberg und Mike York (23.) und Jeff Giuliano (47.) getroffen.
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Deutsche Eishockey Liga: 38. Spieltag: ERC gewinnt Verfolgerduell - Spitzenreiter Berlin unterliegt München
Kommentare (10)
Ein Fan (Gast)
22.01.2012, 08:53
Der Sieg für Ingolstadt,geht ohne wenn und aber in Ordnung schade nur das Spiel hätte trotz TV Übertragung ein Ausverkauftes Haus verdient gehabt
Grü...ße aus Mannheim
Achso, hätte ich fast vergessen.
Gw nach münchen, ein verdienter sieg. Wir sind mittlerweile auch ziemlich platt und das habt ihr clever genutzt!
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EisbärBerlin81 (Gast)
21.01.2012, 18:37
Super, schön das der schnitt der beste der geschicht ist!!! Ist doch traurig, da dieser schnitt durch drei, maximal vier vereine nach oben geht. Viel ...wichtiger ist alle halle zu füllen, denn da hätten die anderen vereine auch etwas mehr kohle.
Dann hätten traditionsvereine wie die deg und der kev auch nicht solche finanzeillen probleme, da die sponsoren nicht aussteigen, wenn die hütte voll ist.
Doch mehr leute kommen nur wenn der sport attraktiver wird (obwohl der sport mehr als nur reizvoll ist) und das geht nur wenn spiele sportlich entschieden werden und nicht durch teilweise sehr offensichtliche beeeinflussung.
Dazu müssten die ref proffesionell geschult werden und von amateuren zu profi gemacht werden, um diese auch bestrafen zu können, wenn diese grobe fehlentscheidungen treffen. Problem dabei ist, dass es in dt nicht genug gibt und das es ne menge geld kostet (schulungen, gehälter etc.) das geld ist nicht, geht ja alles für sky und del managergehälter drauf und da keiner seinen stuhl räumt (speziell tripke) wird sich in dieser liga nie was ändern.
Mein Fazit: wenn die del so weiter macht, wird sie über kurz oder lang von der esbg überholt. Und was dann???
Weiterlesenwichtiger ist alle halle zu füllen, denn da hätten die anderen vereine auch etwas mehr kohle.
Dann hätten traditionsvereine wie die deg und der kev auch nicht solche finanzeillen probleme, da die sponsoren nicht aussteigen, wenn die hütte voll ist.
Doch mehr leute kommen nur wenn der sport attraktiver wird (obwohl der sport mehr als nur reizvoll ist) und das geht nur wenn spiele sportlich entschieden werden und nicht durch teilweise sehr offensichtliche beeeinflussung.
Dazu müssten die ref proffesionell geschult werden und von amateuren zu profi gemacht werden, um diese auch bestrafen zu können, wenn diese grobe fehlentscheidungen treffen. Problem dabei ist, dass es in dt nicht genug gibt und das es ne menge geld kostet (schulungen, gehälter etc.) das geld ist nicht, geht ja alles für sky und del managergehälter drauf und da keiner seinen stuhl räumt (speziell tripke) wird sich in dieser liga nie was ändern.
Mein Fazit: wenn die del so weiter macht, wird sie über kurz oder lang von der esbg überholt. Und was dann???
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Baerenfan (Gast)
21.01.2012, 12:01
@KW: Natürliich möchte ich mir eine DEL ohne Düsseldorf oder Krefeld gar nicht vorstellen. Schon der Weggang von Frankfurt war ein herber Verlust (obw...ohl ich meine, dass sie bald wieder oben spielen). Trotzdem gehöre ich nicht zu denen, die die DEL ständig versuchen totzureden. Mir gefällt auch nicht alles in der Liga aber trotzdem sollte man auch mal die positiven Dinge sehen - besonders wenn der Zuschauerschnitt nach vielen Jahren mal wieder steigt. Auch ist die Liga seit letztem Jahr ziemlich ausgeglichen und jeder kann jeden schlagen. Es gibt Spannung von der Spitze bis zum Kampf um Platz 10... Eishockey macht einfach spass... trotz umstrittener Schiri-Leistungen und und und...
Weiterlesenohl ich meine, dass sie bald wieder oben spielen). Trotzdem gehöre ich nicht zu denen, die die DEL ständig versuchen totzureden. Mir gefällt auch nicht alles in der Liga aber trotzdem sollte man auch mal die positiven Dinge sehen - besonders wenn der Zuschauerschnitt nach vielen Jahren mal wieder steigt. Auch ist die Liga seit letztem Jahr ziemlich ausgeglichen und jeder kann jeden schlagen. Es gibt Spannung von der Spitze bis zum Kampf um Platz 10... Eishockey macht einfach spass... trotz umstrittener Schiri-Leistungen und und und...
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@Baerenfan (Gast)
21.01.2012, 07:35
Ich lebe in einer ganz normalen Welt !! Schaue gerne Eishockey und bin kein Fanatiker !!! Ich mag einen Verein und habe überhaupt nix gegen andere.Abe...r jetzt mal eine andere Frage----Was nützt ein Zuschauerschnitt in einer 1.Liga wenn dieser fast nur von 4 Mannschaften erreicht wird ?? Viele nagen am Hungertuch,die Hallen wirken sehr leer wenn nicht gerade ein Derby stattfindet.Und ein Vizemeister !!!!!!!! der zwar eine tolle Mannschaft hat aber nur 1800 Zuschauer diese sehen wollen.Das wird allgemein dann in der Öffentlichkeit garnicht wahrgenommen.Es gibt ne Menge Argumente die ich noch erzählen könnte aber warte mal ab was noch alles passiert wenn solche Vereine wie DEG,KEV etc weg sind und wie dein Zuschauerschnitt etwas schlechter aussieht.Dann gibt es 14000 in Berlin,Kölner Haie ohne DEG und KEV....hmmm,der Rest hat 2500-3000 Zuschauer,die Volkswagenfunktionäre sitzen alleine in der VIP Lounge und welcher Fernsehsender will das denn übertragen ?? Ich gehe trotzdem am Sonntag meinen Verein unterstützen und wünschte mir mehr Vereine mit den Zuschauerzahlen aus Berlin bzw. 5000-6000 in den anderen Vereinen.Aber das Konzept und die Preispolitik der DEL und der Vereine wird scheitern !
Weiterlesenr jetzt mal eine andere Frage----Was nützt ein Zuschauerschnitt in einer 1.Liga wenn dieser fast nur von 4 Mannschaften erreicht wird ?? Viele nagen am Hungertuch,die Hallen wirken sehr leer wenn nicht gerade ein Derby stattfindet.Und ein Vizemeister !!!!!!!! der zwar eine tolle Mannschaft hat aber nur 1800 Zuschauer diese sehen wollen.Das wird allgemein dann in der Öffentlichkeit garnicht wahrgenommen.Es gibt ne Menge Argumente die ich noch erzählen könnte aber warte mal ab was noch alles passiert wenn solche Vereine wie DEG,KEV etc weg sind und wie dein Zuschauerschnitt etwas schlechter aussieht.Dann gibt es 14000 in Berlin,Kölner Haie ohne DEG und KEV....hmmm,der Rest hat 2500-3000 Zuschauer,die Volkswagenfunktionäre sitzen alleine in der VIP Lounge und welcher Fernsehsender will das denn übertragen ?? Ich gehe trotzdem am Sonntag meinen Verein unterstützen und wünschte mir mehr Vereine mit den Zuschauerzahlen aus Berlin bzw. 5000-6000 in den anderen Vereinen.Aber das Konzept und die Preispolitik der DEL und der Vereine wird scheitern !
Heute nicht die Schiedsrichter schuld an der Berliner Niederlage?Was für ein Wunder!!!
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Baerenfan (Gast)
21.01.2012, 00:46
@KW: In welcher Welt lebst Du denn? Der Zuschauerschnitt ist mit aktuell 5.909 der höchste in der Geschichte des deutschen Eishockeys... Auch wenn bei... genauerer Betrachtung (leider) nur 4 Vereine über dem Schnitt liegen.
Ansonsten - Gratulation nach München, haben zwar nicht schön gespielt, aber absolut verdient gegen ziemlich platte Eisbären gewonnen.
Weiterlesen genauerer Betrachtung (leider) nur 4 Vereine über dem Schnitt liegen.
Ansonsten - Gratulation nach München, haben zwar nicht schön gespielt, aber absolut verdient gegen ziemlich platte Eisbären gewonnen.
Ist doch schön, dass es noch Dinge gibt, auf die man sich verlassen kann: KEV-Niederlage und der Frust-Kommentar von Achilles über die Schlechtigkeit ...der Liga, der Ref´s und von Wolfsburg. Bin allerdings enttäuscht, dass die Frage nach Krinners Entlassung ausblieb - sollte er die letzten Antworten etwa verstanden haben ? (ist zwar schwer vorstellbar, aber die Hoffnung....) Ansonsten Glückwunsch nach München - verdienter Sieg, starker Reimer, Eisbären etwas platt - verständlich!
Weiterlesender Liga, der Ref´s und von Wolfsburg. Bin allerdings enttäuscht, dass die Frage nach Krinners Entlassung ausblieb - sollte er die letzten Antworten etwa verstanden haben ? (ist zwar schwer vorstellbar, aber die Hoffnung....) Ansonsten Glückwunsch nach München - verdienter Sieg, starker Reimer, Eisbären etwas platt - verständlich!
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Achilles (Gast)
20.01.2012, 23:14
wolfsburg interessiert echt niemanden. das ist eine mannschaft die wirklich schädlich ist fürs deutsche eishockey. für straubing freuts mich - das stä...rkt halt die bayerische schine. auf- und abstieg müssen dringend her, die schiris müssen alle ausgewechselt und dann immer beobachtet werden. die doppel-hauptrunde muss verkürzt werden - egal wie ! wer hat kohle für 28 heimspiele ? das kann man keinem verkaufen.
aber es geht um zu viele funtionärs-job. die tun sich alle nicht gegenseitig weh. die wären doch bescheuert wenn die wirklich was ändern wollen würden. alle del-vereine sind sich doch einig was auf- und abstieg angeht. wenn keiner absteigen kann kann so gut wie kein manager entlassen werden. weniger druck führt zu größerer trägheit - das gilt für spieler wie für funktionäre. wes brot man ißt - des lied man singt.
Weiterlesenrkt halt die bayerische schine. auf- und abstieg müssen dringend her, die schiris müssen alle ausgewechselt und dann immer beobachtet werden. die doppel-hauptrunde muss verkürzt werden - egal wie ! wer hat kohle für 28 heimspiele ? das kann man keinem verkaufen.
aber es geht um zu viele funtionärs-job. die tun sich alle nicht gegenseitig weh. die wären doch bescheuert wenn die wirklich was ändern wollen würden. alle del-vereine sind sich doch einig was auf- und abstieg angeht. wenn keiner absteigen kann kann so gut wie kein manager entlassen werden. weniger druck führt zu größerer trägheit - das gilt für spieler wie für funktionäre. wes brot man ißt - des lied man singt.
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KW (Gast)
20.01.2012, 22:33
Ich sehe schwere Zeiten auf diese Pseudo 1.Liga zukommen ! Sollte die DEG sowie der KEV ihre finanziellen Probleme bzw.Sponsorensuche nicht in den Gri...ff kriegen,es keinen Abstieg bzw.Aufstieg geben (oder will keiner aufsteigen wegen den hohen Auflagen) wer will dann noch Eishockey sehen ?? Es gibt diese Saison tolle Mannschaften wie Wolfsburg,Straubing,Ingolstadt....aber die ziehen keine Zuschauer vor dem Fernseher bzw in die übrigen Stadien.Die Eintrittspreise bei sovielen Vorrundenspielen sind absolut überzogen und wenns um die golden Banane für die letzten 4 geht.....!! Wo soll das alles hinführen ??
Weiterlesenff kriegen,es keinen Abstieg bzw.Aufstieg geben (oder will keiner aufsteigen wegen den hohen Auflagen) wer will dann noch Eishockey sehen ?? Es gibt diese Saison tolle Mannschaften wie Wolfsburg,Straubing,Ingolstadt....aber die ziehen keine Zuschauer vor dem Fernseher bzw in die übrigen Stadien.Die Eintrittspreise bei sovielen Vorrundenspielen sind absolut überzogen und wenns um die golden Banane für die letzten 4 geht.....!! Wo soll das alles hinführen ??
Zum achten Mal findet vom 21. bis 25. August der Dolomitencup in Bruneck und in Neumarkt statt, erstmals mit sechs Mannschaften. Aus der DEL sind mit den Grizzly Adams Wolfsburg und den Augsburger Panthern zwei Teams am Start, komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch die österreichischen Teams aus Villach und Innsbruck, dem SC Langnau aus der Schweiz, sowie Gastgeber HC Pustertal.
Berlins Kapitän André Rankel enteilt mit dem Meisterpokal in Richtung Fankurve. Foto: Private Press
ANALYSE Die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) beeilte sich nach dem Titelgewinn der Eisbären Berlin eine Pressemeldung mit beeindruckenden Zahlen zu verschicken. Man wollte die Gunst der Stunde nutzen und die erwartete Flut an Medienartikeln über den neuen Meister noch mit eigenen Botschaften garnieren. Und tatsächlich ist die Liga - aller Kritik zum Trotz - auf einem guten Weg. Aber es gibt auch einen dunklen Schatten.
Der Deutsche Meister 2013: Eisbären Berlin. Foto: Private Press
AKTUALISIERT Es ist wie im letzten Frühjahr: Der alte Deutsche Meister ist auch der neue. Die Kölner Haie haben es am Sonntagnachmittag nicht geschafft, ein weiteres Break in Berlin zu holen und damit ein entscheidendes Finalspiel in eigener Halle zu erzwingen. Stattdessen gewannen die Eisbären mit 4:1 und sicherten sich den siebenten Titel in neun Jahren - und die dritte Meisterschaft in Folge.