Wie schon Spiel eins in der Nacht zum Donnerstag, endete auch Spiel zwei der Finals um den Stanley-Cup mit einem 2:1-Sieg nach Verlängerung der Los Angeles Kings bei den New Jersey Devils. Damit konnten die Kalifornier ihre beeindruckende Auswärtsserie aufrecht erhalten und holten den zehnten Sieg im zehnten Gastspiel der Play-offs, was noch kein Team zuvor geschafft hat. Siegtorschütze war
Jeff Carter in der 74. Spielminute.
Im Gegensatz zum ersten Spiel am vergangenen Donnerstag, spielten beide Teams wenig verhalten. Offensive war Trumpf und die Gastgeber erspielten sich ein leichtes Übergewicht vor dem Tor der Gäste. Doch der Treffer fiel auf der anderen Seite. In der achten Minute überwand
Drew Doughty Devils-Schlussmann
Martin Brodeur zur Führung der Kings. Von der eigenen blauen Linie startete Doughty, liess
Stephen Gionta aussteigen und hämmerte die Scheibe an Verteidiger
Bryce Salvador vorbei in die Maschen.
Die Gastgeber mühten sich zum Ausgleich zu kommen, scheiterten jedoch reihenweise am starken
Jonathan Quick im Kasten der Kings. Nach zwei Gastspielen in den Finals in New Jersey kommt der 26-Jährige auf 96% gehaltene Schüsse und konnte in 50 Versuchen erst zweimal bezwungen werden. So in der 43. Spielminute, als die Devils die Kings mit starkem Forechecking in Bedrängnis und zum Puckverlust brachten.
Ryan Carter nutzte einen Abstauber und glich vor 17.625 Zuschauern zum 1:1 aus.
Doch in der Verlängerung zeigten die Kings ihre wahre Stärke. Sie liessen kaum noch Chancen der Devils zu und verlagerten das Spielgeschehen merklich ins Drittel der Gastgeber. Nach 13:42 Spielminuten in der Verlängerung traf
Jeff Carter zum 2:1-Sieg der Kings, die mit 2:0-Siegen führen.
Spiel drei der Serie, das erste Final-Heimspiel der Kings, findet in der Nacht zum Dienstag (MEZ) statt.