Den Los Angeles Kings fehlt nur noch ein Sieg zum Gewinn des Stanley-Cup. In Spiel drei der Finals gegen die New Jersey Devils siegten die Kalifornier glatt mit 4:0-Toren und liegen nach dem ersten Heimsieg nun mit 3:0-Siegen in Führung.
Nach torlosem Auftaktdrittel brachte
Alec Martinez die Gastgeber vor 18.764 Zuschauern in der 26. Minute in Führung. Der Angreifer konnte die Scheibe im dritten Versuch an Devils-Schlussmann
Martin Brodeur vorbei in den Kasten stochern. Während die Devils reihenweise an
Jonathan Quick im Kasten der Kings scheiterten, schloss
Anze Kopitar einen von ihm selbst eingeleiteten Angriff zum 2:0 ab. Kopitar war Ausgang eines schnellen Angriffs, passte diagonal auf
Justin Williams, der zurück auf den mitgelaufenen
Dustin Brown ablegte. Brown bediente den am zweiten Pfosten frei stehenden Anze Kopitar, der zum 2:0 abschloss.
Die zweite Strafzeit gegen die Devils nutzten die Gastgeber zum 3:0.
Mike Richards hielt die Scheibe lange an der Grundlinie, passte an den Bullykreis zu
Jeff Carter, der Martin Brodeur mit einer Direktabnahme zum 3:0 bezwang. Damit aber noch nicht genug, auch das dritte Überzahlspiel nutzten die Gastgeber zum Torerfolg.
Justin Williams kam nach einer einfachen Körpertäuschung frei zum Schuss, der aber von Martin Brodeur abgewehrt werden konnte. Gegen den Nachschuss war der Devils-Keeper aber machtlos und Williams netzte in der 47. Minute zum 4:0-Endstand ein.
In der Nacht zum Donnerstag haben die Kings nun den ersten Matchball. Spielbegin nach europäischer Zeit ist um 2:00 Uhr.