Alles war angerichtet für die große Feier zum ersten Stanley-Cup-Sieg der Los Angeles Kings. Nur ein Sieg fehlte den Kaliforniern, um die Serie gegen die New Jersey Devils endgültig nach Hause zu bringen. Doch die Gäste waren es, die am Ende über das Erreichen eines fünften Spiel jubelten. Vor 18.867 Zuschauern setzten sich die New Jersey Devils mit 3:1-Toren durch und verkürzten in der Serie, die in der Nacht zum Sonntag europäischer Zeit fortgesetzt wird, zum 1:3.
Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel ging es torlos in die erste Pause. Sowohl
Jonathan Quick, als auch
Martin Brodeur hielten ihre Tore sauber, wie auch im zweiten Abschnitt, in dem aber Martin Brodeur zunehmend in den Mittelpunkt rückte.
Erst in der 48. Minute konnte
Patrik Elias zur Führung der Devils abstauben.
Dainius Zubrus behauptete die Scheibe hinter demTor der Kings, passte zurück an die blaue Linie zu
Bryce Salvador. Dieser zog ab, sein Schuss wurde jedoch abgeblockt. Patrik Elias stand goldrichtig und hatte keine Mühe, die Scheibe im Tor der Kings unterzubringen.
Exakt eine Minute später aber konnte
Drew Doughty bereits ausgleichen. In Überzahl gewannen die Gastgeber ein Bully in der Verteidigungszone der Devils, über die Stationen
Mike Richards und
Anze Kopitar kam die Scheibe zu Doughty, der diese von der blauen Linie direkt ins Tor der Gäste hämmerte.
Für die Vorentscheidung sorgte
Adam Henrique in der 56. Minute.
David Clarkson bediente den Angreifer mit einem Diagoalpass, dieser zog direkt ab und überwand Jonathan Quick zum 1:2. Zwanzig Sekunden vor Ende der Spielzeit sorgte
Ilya Kovalchuk mit dem 1:3 für die endgültige Entscheidung. Als die Kings bereits mit sechs Feldspielern und ohne Torhüter auf dem Eis waren, nutzte der Russe einen Fehler eines Kings- Verteidigers aus. Dieser wollte einen hochen Befreiungsschlag abfangen, rutschte aber weg, so dass Kovalchuk freie Bahn hatte und zum 1:3-Endstand traf.
In der Nacht zum Sonntag mitteleuropäischer Zeit findet das fünfte Finale nun wieder in New Jersey statt.