Nach Abschluss der Play-offs in der NHL mit dem ersten Stanley-Cup Sieg der Geschichte der Los Angeles Kings, sind nun alle bedeutenden Ligen beendet. EISHOCKEY.INFO liefert Ihnen einen Überblick über die jeweiligen Titelträger.
In der NHL haben sich die Los Angeles Kings mit 4:2-Siegen gegen die New Jersey Devils durchgesetzt und erstmals den Stanley-Cup gewonnen. Ebenfalls den ersten Titel holten sich die Norfolk Admirals in der AHL. Gegen die Toronto Marlies mit den deutschen Nationalspielern Korbinian Holzer und Marcel Müller setzte sich der neue Titelträger glatt mit 4:0-Siegen durch.
Alleiniger DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin, die sich mit 3:2-Siegen gegen die Adler Mannheim durchsetzten und den sechsten Titel in den letzten acht Jahren holten.
In der zweiten Liga bezwangen die Landshut Cannibals die Starbulls Rosenheim in den Finals mit 4:2-Siegen, nachdem die Starbulls zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung lagen.
Eine hochklassige Finalserie konnten die Tölzer Löwen in der Oberliga für sich entscheiden. Nach 3:1-Siegen gegen die Füchse Duisburg holten sich die Bayern den Titel in der dritthöchsten Spielklasse.
In unserem Nachbarland Österreich haben sich die EHC Liwest Black Wings Linz in den Play-offs gegen den Klagenfurter AC mit 4:1-Siegen durchgesetzt und den zweiten Titel der Clubgeschichte geholt.
In der Schweiz haben sich die ZSC Lions den siebten Titel der Geschichte gesichert. Im Finale setzten sich die Züricher nach 1:3-Rückstand gegen den SC Bern noch mit 4:3-Siegen durch.
OHK Dinamo Moskau hat sich den Titel in der überwiegend russischen KHL durch einen 1:0-Sieg bei Avangard Omsk gesichert und die Finalserie mit 4:3 gewonnen.
In Schweden hat sich Brynäs IF aus Gävle zum 13. Mal in der Geschichte den Titel gesichert. Die Finalserie gegen Skelleftea AIK ging mit 4:2 an Brynäs.
Finnischer Meister wurde JYP Jyväskylä, die sich gegen die Pelicans Lahti mit 4:1-Siegen durchsetzten und den zweiten Titel der Clubgeschichte feierten.
Der HC Pardubice sicherte sich den tschechischen Titel zum dritten Mal. Im Finale gab es eine 4:2-Serie gegen den HC Kometa Brno
Der HC Slovan Bratislava hat zum achten und letzten Mal den slowakischen Titel gewonnen. In den Play-offs setzte sich der Rekordmeister gegen den HC Kosice mit 4:3-Siegen durch. Ab der kommenden Saison wird Bratislava in der KHL an den Start gehen.
Die Ruijters Eaters Geleen, vormals Smoke Eaters, holten sich den ersten Meistertitel in der 44-jährigen Clubgeschichte. Im Finale schlug Geleen HYS The Hague mit 3:2-Siegen.
Französischer Meister wurde zum zwölften Mal Rouen HE 76. Im Finale setzte sich das Team aus der Normandie gegen Grenoble Metropole Hockey mit 4:2-Siegen durch.
Den 19. Titel der Culbgeschichte feierte der HC Bolzano in Italien. Das Finale gegen den HC Pustertal gewannen die Südtiroler klar mit 4:0-Siegen.
In Dänemark holten sich die Herning Blue Fox den 16. Titel. Im Finale setzte sich der Rekordmeister gegen die Odense Bulldogs mit 4:3-Siegen nach 1:3-Rückstand durch. Dabei gewann der Titelträger die letzten drei Spiele jeweils "zu null".
Die Stavanger Oilers konnten sich in Norwegen im Play-off-Finale gegen Lorenskog IK mit 4:2-Siegen durchsetzen und holten nach 2010 den zweiten Titel der Vereinsgeschichte.
Die Meisterschaft in Grossbritanien gewannen die Nottingham Panthers durch einen 2:0-Sieg im Finale gegen die Cardiff Devils. Zuvor schlugen die Panthers Hull im Halbfinale mit 10:3-Toren, Cardiff zog durch einen 4:3-Sieg nach Penaltyschießen gegen Belfast ins Finale ein.
Kroatischer Meister wurde der in der österreichischen EBEL spielende Club KHL Medvešcak Zagreb. Für das Team aus der Hauptstadt war es der 23. Titel in 24 Jahren seit der Unabhängigkeit Kroatiens.
Den zehnten Titel in Folge holte der ungarische Club Alba Volán Székesfehérvár, der ebenfalls in der österreichischen EBEL antritt. Im ungarischen Finale setzte sich der Seriensieger gegen Miskolci JJSE mit 4:0-Siegen durch und erzielte dabei beachtliche 34:5-Tore.
Weissrusslands Titelträger ist der HC Metallurg Schlobin. Das erst 2006 gegründete Team holte den ersten Titel in der noch jungen Geschichte des Clubs.
Den fünften Titel in Folge holte Slavia Sofia in Bulgarien. In der nur aus drei Teams bestehenden Liga setzte sich Slavia gegen die Stadtrivalen Lewski und ZSKA durch.
Estlands Titelverteidiger Tartu Kalev-Välk setzte sich erneut durch und gewann zum achten Mal die Meisterschaft.
Zum dritten Mal in Serie und zum elften Mal insgesamt hat sich der CH Jaca die spanische Meisterschaft gesichert. Im Finale der Play-offs, an denen vier der sechs Clubs teilnehmen, schlug der Rekordmeister CG Puigcerda mit 3:1-Siegen.
In Israel holte der HC Metulla den dritten Titel der Clubgeschichte.
In der mit nur vier Teams spielenden isländischen Liga setzte sich Ísknattleiksfélagio Björninn erstmals durch. Die bisherigen 21 vergebenen Titel gingen bislang an Akureyrar (15) und Reykjavik (6).
Zum zweiten Mal in Folge und zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte gewann der erst 2009 gegründete Club Beibarys Atyrau die Meisterschaft in Kasachstan.
In Litauen holte Rekordmeister Energija Elektrenai den in der 21. Saison den 17. Meistertitel. Seit 2003 nimmt der Club mangels Konkurrenz im eigenen Land auch an der lettischen Meisterschaft teil.
Erstmals gewann der KH Sanok die polnische Meisterschaft. Im Finale setzte sich Sanok mit 4:1-Siegen gegen Comarch Krakau durch.
Zum sechsten Mal in Folge ging der Meistertitel in Rumänien an HSC Csíkszereda. Das Team sicherte sich zudem den Titel in der multinationalen MOL-Liga, in der rumänische und ungarische Teams gegeneinander antreten.
In Slowenien holte sich Olimpija Ljubljana zum elften Mal den Titel vor dem HK Jesenice. Beide Teams treten zudem in der österreichischen EBEL an und nahmen erst ab der Finalrunde am slowenischen Ligenbetrieb teil.
Baskent Yildizlari SK feierte zum zweiten Mal nach 2011 die türkische Meisterschaft.
In der Ukraine gewann die zweite Mannschaft des HC Donbass Donetsk die nationale Meisterschaft. Die erste Mannschaft des Clubs tritt in der Wysschaja Hockey-Liga, der zweiten russischen Liga an.
Zum sechsten Mal wurde die serbische Meisterschaft nach der Abspaltung von Montenegro ausgetragen, der HK Partizan Belgrad gewann zum sechsten Mal den Titel.
Den fünften Titel der Vereinsgeschichte holte sich in Belgien HYC Herentals. Die Finalserie gegen ICH Leuven entschieden die Flandern mit 3:0-Siegen klar für sich.
Die aus japanischen und südkoreanischen Teams bestehende Asia League hat der japanische Club Oji Eagles gewonnen. Im Finale setzte sich Oji gegen die Nikko Ice Bugs, ebenfalls aus Japan, mit 3:1-Siegen durch.