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International

National Hockey League 16.03.2003, 10:54 Uhr
Spannung in der Atlantic Division beim Kampf um Platz eins
Zweikampf zwischen New Jersey Devils und Philadelphia Flyers

Spannend bleibt der Kampf um Rang eins in der Atlantic Division. Spitzenreiter New Jersey gewann mit 3:1 gegen die New York Rangers und die Philadelphia Flyers mit 4:1 bei den Pittsburgh Penguins. Zwei Punkte beträgt immer noch der Rückstand der Flyers auf die Devils. John LeClair, der Ex-Kölner Mar ty Murray und mit zwei Überzahltreffern Jeremy Roenick sorgten für den deutlichen Auswärtssieg. Für die Pittsburgh Penguins netzte im ersten Durchgang Guillaume Lefebvre zur 1:0 Führung ein.

19040 Zuschauer sahen den 3:1 Heimsieg der New Jersey Devils gegen die New York Rangers. Elias, Rheaume in Unterzahl und Stevens erzielten die Treffer für die Teufel. Matthew Barnaby traf in der 45. Spielminute zum Ehrentreffer für die Rangers, die mit 7 Punkten Rückstand auf Rang 8 kaum noch Chancen auf die Play-Offs haben. Das Team von Mark Messier hat bereits zwei Spiele mehr bestritten als der Achte New York Islanders.

Die Islanders gewannen beim Spitzenreiter aus der Eastern Conference, den Ottawa Senators, mit 5:2. Mit zwei Treffern Mattias Weinhandl, Scatchard, und in Überzahl Yashin und Hamrlik netzten für den Tabellenachten ein. Smolinski und Hossa liessen die 18349 Fans der Senators jubeln.

Torarm blieben die Partien in Vancouver und Carolina. Die Carolina Hurricanes trennten sich von den Los Angeles Kings 0:0. Der Tabellendritte aus der Western Conference, die Vancouver Canucks, verloren die Heimpartie gegen den kanadischen Rivalen Toronto Maple Leafs mit 0:1. Torontos Neuzugang Owen Nolan erzielte den Siegtreffer im zweiten Drittel.

Mit 2:1 gewannen die Tampa Bay Lightnings bei den Montreal Canadiens. Alexander Svitov und Ben Clymer trafen für den Tabellendritten aus der Eastern Conference. Für den Rekord Stanley Cup Gewinner war vor 21273 Fans nur Jan Bulis zum 1:0 Führungstreffer im zweiten Drittel erfolgreich. 5 Punkte beträgt der Rückstand mittlerweile der Canadiens auf Play-Off Platz 8.

Mit 5:3 gewannen die Detroit Red Wings die Spitzenpartie in der Western Conference gegen die Colorado Avalanche. Pavel Datsyuk brachte in der 6. Spielminute das Team aus «Hockeytown» mit 1:0 in Führung, aber Reinprecht in Unterzahl und Blake in Überzahl sorgten nach dem ersten Durchgang für eine 2:1 Führung der Avalanche. Das Mitteldrittel gehörte allerdings dann dem amtierenden Stanley Cup Gewinner. Shanahan, Fedorov und Larionov netzten zur 4:2 Führung ein. Für die endgültige Entscheidung sorgte in der 46. Spielminute Brett Hull. Derek Morris gelang in der 52. Spielminute mit dem Tor zum 3:5 aus Sicht der Avalanche nur noch die Ergebnisskosmetik. 20058 Fans bejubelten den Sieg der Red Wings, die damit auf Rang 2 im Westen bleiben. Die Colorado Avalanche rutschte auf Rang 5 ab.

Tabellenvierter sind nun die St. Louis Blues. Durch einen Treffer von Cory Stillman vier Minuten vor Ende der Partie bei den Nashville Predators gewannen die Blues mit 1:0. Neuzugang Chris Osgood im Gehäuse von St. Louis wehrte in der ersten Partie für seinen neuen Arbeitgeber 35 Schüsse ab und freute sich gleich über einen Shut-Out.

Die Atlanta Thrashers, Tabellenvorletzter in der Eastern Conference, gewannen das Kellerduell gegen Schlusslicht Buffalo mit 5:3. Ales Kotalik hatte die Sabres im Auftaktdrittel in Führung geschossen, aber am Ende gingen die Trashers als Sieger vom Eis. Bartecko, Heatley, Kovalchuk, Kozlov und Marc Savard mit einem Empty-Net liessen die 15327 Fans jubeln. Tim Connolly zum 2:2 in Überzahl und Taylor Pyatt zum 3:3 in der 42. Spielminute waren für den Tabellenletzten erfolgreich und hielten die Partie spannend. Zu mehr reichte es allerdings nicht.

Das zweite Kellerduell fand in der Western Conference statt. Der Drittletzte San Jose bezwang den Vorletzten Calgary mit 3:2. Marleau und in Überzahl Mccauley und Damphousse trafen für die Haie. Die Treffer von Scott Nichol und zum 2:1 Führungstreffer von Jarome Iginla reichten für die Calgary Flames nicht.

Western Conference Tabellenführer Dallas Stars verlor mit 3:4 bei den Edmonton Oilers. Zwar führten die Texaner durch Jason Arnott mit 1:0 und durch einen Überzahltreffer von Stu Barnes mit 2:1, aber zum Sieg reichte es dennoch nicht. Dvorak, Isbister, Horcoff und Moreau trafen für die Kanadier. Jason Arnott gelang in der 51. Spielminute mit seinem zweiten Treffer zwar der 3:3 Ausgleich aber nur 23 Sekunden später erzielte Ethan Moreau den 4:3 Siegtreffer für die Edmonton Oilers vor 16839 Fans. Die Oilers bleiben mit 8 Punkten Vorsprung auf Rang 9 Tabellenachter in der Western Conference und können weiter von den Play-Offs träumen.

Die Boston Bruins bezwangen die Florida Panthers durch Treffer von Axelsson in Unterzahl, Girard in Überzahl, Knuble und mit einem Empty-Net Lapointe mit 4:1. Für Florida traf im zweiten Drittel in nummerischer Überlegenheit Marcus Nilson zum 1:1.

Ein furioses Auftaktdrittel und gleich die Entscheidung erlebten die 18136 Fans in Columbus. Cassels, Sillinger in Überzahl, Ling, erneut Cassels und Whitney trafen bis 30 Sekunden vor der ersten Drittelsirene zur 5:0 Führung und Endstand für Western Conference Schlusslicht Columbus Blue Jackets gegen die Minnesota Wild. Minnesotas Goalie Manny Fernandez bekam 12 Schüsse auf sein Gehäuse und konnte nur 7 entschärfen. Ab dem zweiten Drittel stand Dwayne Roloson zwischen den Pfosten und hielt sein Tor sauber. Der Goalie wehrte 20 Schüsse ab, aber da die Stürmer der Wild kein Zielwasser getrunken hatten blieb es bei der 0:5 Klatsche.

Die Phoenix Coyotes bezwangen die Anaheim Mighty Ducks mit 4:2. Bereits nach dem ersten Drittel führte das Gretzky-Team mit 3:0. Brian Savage und zweimal Ladislav Nagy überwanden erst Jean-Sebastien Giguere und dann zum 3:0 Martin Gerber im Gehäuse der Enten. Giguere machte nach nur 6 Schüsse auf sein Tor und bereits zwei Gegentreffer Platz für Gerber. Jason Krog und Mike Leclerc netzten für die Enten bis zur 42. Spielminute zum 2:3 Anschluss ein, aber zu mehr reichte es nicht. Shane Doan sorgte 7 Sekunden vor Ende der Partie mit einem Empty-Net für die endgültige Entscheidung.






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