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Mike Schreiber Club: EC Bad Nauheim Position: Verteidiger Nation: Deutschland Geburtstag: 04.09.1985 Geburtsort: Sherwood Park Größe: 183 cm Gewicht: 77 kg
Bad Nauheims Patrick Strauch trifft zum 3:1. Foto: Andreas Chuc.
Die Entscheidung über den Meistertitel in der Eishockey Oberliga ist auf Sonntag vertagt. Die Kassel Huskies verpassten am Freitag die Finalserie in Bad Nauheim nach vier Spielen zu beenden. Stattdessen gewannen die Roten Teufel auch das zweite Heimspiel mit 4:3 (0:1 3:1 1:1) und glichen in der Serie zum 2:2 aus.
Bad Nauheims Tim May wird von Ratingens Simon Migas gehalten. Foto: Andreas Chuc
Die Roten Teufel Bad Nauheim haben das Nachholspiel gegen die Ratinger Aliens mit 13:0-Toren für sich entschieden und sind weiterhin Tabellenführer im Westen. Vor 753 Zuschauern trafen Edijs Leitans-Rinke (6. und 14.), Chris Stanley (7.), Jan-Niklas Pietsch (18.) und Daniel Oppolzer (19.) bereits im ersten Drittel zur 5:0-Führung. Konstantin Firsanov (22.), Michel Maaßen (29.), Mike Schreiber (35.) und Kevin Maginot (36.) legten im zweiten Drittel zum 9:0 nach, Michel Maaßen (51. und 56.), Chris Stanley (54.) und Harald Lange (56.) machten den Kantersieg perfekt.
Das Topspiel des Tages haben die Roten Teufel Bad Nauheim bei den Löwen Frankfurt nach Penaltyschießen mit 5:4-Toren gewonnen und die Tabellenführung verteidigt. Vor 6.857 Zuschauern verwandelte Daniel Oppolzer den entscheidenden Penalty zum Sieg der Gäste, die durch Konstantin Firsanov in der vierten Minute zunächst in Führung gingen.
AKTUALISIERT Gleich fünf der heutigen sechs Partien im Westen endeten mit zweistelligen Siegen. Duisburg schlug Herford mit 10:2, Essen setzte sich gegen Ratingen mit 10:1-Toren durch. Auswärts konnten die Löwen Frankfurt beim Königsborner JEC einen 12:0-Erfolg einfahren, die Kassel Huskies siegten in Dortmund mit 12:3 und die Hammer Eisbären fertigten Austeiger Neuwied in deren Halle mit 13:3-Toren ab. Lediglich die Roten Teufel Bad Nauheim fielen aus der Reihe und schlugen den Krefelder EV "nur" mit 4:0.
Das neue Team der Füchse Duisburg während der Saisonvorbereitung. Foto: BSE Pictures (www.bse-pictures.de)
VORSCHAU Inoffizieller Titelträger im Westen sind die Füchse Duisburg, die in den letztjährigen Play-offs bis ins Finale einzogen und sich erst dort den Tölzer Löwen nach vier Spielen mit 1:3 geschlagen geben mussten. Dominantes Team der Hauptrunde war noch der EHC Dortmund, der in 19 von 22 Spielen Dreier einfahren konnte und sich vor den Roten Teufeln Bad Nauheim behauptete. Die anschließende Qualifikationsrunde etnschieden dann die Hessen mit 12 Siegen aus 14 Spielen für sich, vor den Füchsen Duisburg, die elf Spiele gewannen.
Das Mannschaftsfoto der Bietigheim Steelers. Foto: Bietigheim Steelers
VORSCHAU Auch die Bietigheim Steelers spielen die letzte Saison in ihrem alten Stadion und werden noch im Laufe der Saison in den Neubau umziehen können. Rang elf nach der Hauptrunde der letzten Saison war enttäuschend für die Steelers, die aber die Abstiegsrunde 14 Punkten auf Rang zwei abschlossen und nichts mit dem Abstieg zu tun hatten. Die Verantwortlichen der Steelers tauschten in der Sommerpause die halbe Mannschaft aus, gerade im Angriff wurde viel rotiert und zehn Abgänge sollen durch fünf Neue kompensiert werden.