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Erste Bank Eishockey Liga 15.03.2016, 23:29

2. Halbfinale: Znojmo holt sich Heimrecht zurück

Auch Villach gleicht Serie gegen Salzburg aus

Der Linzer Sebastien Piche und gegen Znojmos Colton Yellow Horn.
Der Linzer Sebastien Piche und gegen Znojmos Colton Yellow Horn. Foto: Eichbauer.


In der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) sind beide Halbfinalserien nach dem zweiten Spiel wieder ausgeglichen. Orli Znojmo hat sich mit einem 3:0-Auswärtssieg in Linz das Heimrecht zurückgeholt. Villach nutzte sein Heimspiel gegen Salzburg für den Ausgleich in der Serie und gewann mit 2:0.

Weiters stark dezimiert – ohne Kristler, Latusa, Welser und Aquino – bestritten die Salzburger Bullen das zweite Halbfinale in Villach. Der VSV, bei dem nur Brock McBride fehlte, startete äußerst körperbetont und druckvoll in die Partie. Ziga Pance (3.), Benjamin Petrik (17.), Dustin Johner (18.) und Co. scheiterten des Öfteren an Juuso Riksman, der einen Glanztag erwischte. Die Bullen wurden nur einmal zwingend, als Pehr Ledin alleine vor JP Lamoureux auftauchte, der in Minute fünf aber sehenswert abtauchte und das 0:0, mit dem die Teams auch erstmalig in die Kabinen gingen, festhielt.


Drei Minuten nach Wiederbeginn rang Benjamin Petrik den bärenstarken Bullen- Goalie nach Sololauf im Nachschuss erstmals nieder. Dem Treffer lag ein kapitaler Abwehrfehler der Bullen zu Grunde. Drei Salzburger wurden der Scheibe nicht Herr und ermöglichten Petrik dadurch erst den Alleingang. Danach spielte nur mehr Salzburg. In der 37. Minute traf Ryan Duncan zwar, aber weil dem Treffer ein hoher Stock von Brett Sterling vorangegangen war, zählte dieser nicht. So gingen die Adler etwas glücklich mit einer knappen 1:0-Führung wieder in die Kabinen.

Weil Zdenek Kutlak einem Spieloffiziellen wohl etwas mehr als nur Nettigkeiten zu sagen hatte, ermöglichte er den Adlern in der 47. Minute ihr fünftes Powerplay, dass Ziga Pance eine Minute später in die 2:0-Führung ummünzte. Vorher roch es ob des Salzburger-Dauerdrucks eher nach einem Ausgleichstreffer. Die erwartete Offensive der Gäste blieb in der Folge aus. Villach verteidigte geschickt und siegte am Ende nicht unverdient mit 2:0 und stellt in der Halbfinalserie auf 1:1. Ein vermeintliches 3:0 von Rick Schofield wurde aberkannt, weil die Scheibe vom Schiedsrichter-Schuh ins Tor hüpfte (60.).


Das Spiel in Linz begann mit einem Ausrufezeichen der Gastgeber. Dan DaSilva umkurvte die Defensive der Gäste und bediente Andrew Kozek vor dem Tor, der mit einem wuchtigen Schuss nur noch an der Latte scheiterte. Es war von Beginn an ein sehr temporeiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Linzer schwächten sich mit einigen unnötigen Strafen selbst und Znojmo konnte dadurch immer mehr Druck aufbauen. Nach 10 Spielminuten erzielten die Gäste den ersten Treffer des Spiels. Im Powerplay schaltete Roman Tomas bei einem Gestocher am schnellsten und verwertete den Puck zum 1:0 für die Tschechen.

Im zweiten Drittel spielten die Gäste weiterhin sehr konsequent und störten den Spielaufbau der Linzer immer wieder entscheidend. In der 26 Minute scheiterte Olivier Latendresse aus kurzer Distanz an Patrik Nechvatal. Im Gegenzug vereitelte Michael Ouzas bei einem Konter der Tschechen eine Großchance. Die Defensive der Gäste stand sehr kompakt und ließ kaum Chancen zu. In der 34 Spielminute erhöhte Znojmo auf 2:0: David Bartos fälschte einen Distanzschuss von Jan Lattner ab und der Puck sprang von einem Linzer Schlittschuh ins Tor. Zwei Minuten vor Drittelende hatte Jason Ulmer für die Linzer den Anschlusstreffer auf der Schlägerschaufel. Nechvatal schien nach einer schönen Spielverlagerung bereits geschlagen, Ulmer traf den Puck jedoch nicht richtig.

Im Schlussdrittel erhöhten die Linzer den Druck und kamen immer wieder zu Chancen. Vor allem die erste Linie mit DaSilva und Kozek prüfte Nechvatal mit Distanzschüssen. Die Heimmannschaft hatte aber weiterhin Probleme gegen die geordnete Defensive der Adler ihr Spiel aufzuziehen. In Minute 53 gab es das erste Überzahlspiel für die Powerplaystärkste Mannschaft der Liga. Aber auch in Unterzahl agierten die Gäste sehr diszipliniert und ließen nichts zu. In der letzten Sekunde des Spiels sorgte Andre Lakos mit einem Weitschuss ins leere Tor für den 3:0-Endstand.

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