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Eispiraten Crimmitschau 20.03.2002, 15:22

Erste Saisonniederlage für Crimmitschau in Heilbronn

Falken nutzen Schwächen in der Abwehr konsequent aus

Sieht man die 117 Strafminuten, die Schiedsrichter Kowalczyk im ersten Playoff-Spiel zwischen dem Heilbronner EC und dem ETC Crimmitschau verteilte, dann kann man leicht zu dem Schluss kommen, dass da eine wirklich rüde Eishockeypartie stattgefunden haben muss. Wenn man aber selbst vor Ort war, dann konnte man sich überzeugen, dass für wichtige Spiele auch fähige Leute eingesetzt werden sollten. Glücklicherweise hatte die Regelauslegung des Herrn Kowalczyk nichts mit dem Spielausgang zu tun - als er anfing einzugreifen, waren die Messen schon gelesen.

Doch der Reihe nach: Ca. 200 Fans waren aus Sachsen mitgereist, um ihre "Lieblinge" gegen die HEC-Falken lautstark zu unterstützen, doch schon nach dem ersten Drittel war ihnen das Singen vergangen. Zunächst präsentierten sich offensiv auftretende Gäste und machten den Hausherren deutlich, dass sie nicht als Verlierer vom Eis gehen wollten. Doch dann zeigten sich speziell im ersten Spielabschnitt erhebliche Schwächen im Crimmitschauer Defensivbereich. Ganze 6-7 Torschüsse benötigten die Schwaben, um zu 4 Treffern zu kommen. Dabei hatte Radek Toth im Tor der Sachsen einen besonders schwarzen Tag erwischt. Zwar hatte zwischendurch Mike Losch nochmal verkürzen können, aber letztendlich sahen sich die Unterländer bereits nach 20 Minuten mit 4:1 in Front. Im zweiten Drittel erstickte HEC-Defender Strompf den aufkeimenden Hoffnungsschimmer der Gäste, das Ergebnis ansehnlicher gestalten zu können, mit einem satten Rückhandtreffer unter die Latte des von Toth gehüteten Gehäuses. Doch dann spielte sich ein ganz anderer in den Mittelpunkt: Schiedsrichter Kowalczyk begann wahllos Strafzeiten zu verteilen - manchmal berechtigt - oftmals mehr als fragwürdig. Und selbst als die Parole im Crimmitschauer Betreuerlager ausgegeben worden war, das letzte Drittel als "Aufwärmphase" für das zweite Viertelfinalspiel am Freitag zu nutzen und vor allem Strafzeiten zu vermeiden, da handelten sich Dirk Rohrbach (trotz des "C") und Micha Maaß je 10 Minuten Disziplinarstrafe ein und zu allem Überfluss wurde Frank Peschke nach fragwürdigem "Hoher Stock" mit 5+Spieldauer vorzeitig zum Duschen geschickt. Aber auch auf Heilbronner Seite wurden wahllos Strafzeiten verteilt, so das am Ende beide (!!) Fanlager gemeinsam "Du machst Dich lächerlich" skandierten. Wäre zu diesem Zeitpunkt das Ergebnis noch nicht so deutlich gewesen - Martin Sekera traf zwischenzeitlich noch zum 2:5 - dann hätte das Spiel durchaus den Beinamen ?Skandalspiel? verdient gehabt. Doch so bleibt für die Crimmitschauer nur die Erkenntnis, einer denkwürdigen Schiedsrichterleistung beigewohnt zu haben und nun die Blicke wieder nach vorn richten zu müssen. Denn bereits am Freitag steht das zweite Viertelfinale in Crimmitschau an und die Mannen um Kapitän Dirk Rohrbach brennen natürlich auf Revanche. Allerdings wird man in der Abwehr improvisieren müssen, da mit Frank Peschke ein Leistungsträger fehlen wird und Esbjörn Hofverberg definitiv nicht als Defender spielen kann, da er rein körperlich den HEC-Stürmern komplett unterlegen ist. Also wird wohl Pavel Beranek ins Team zurückkehren und Karsten Schulz oder Holger Mix vom Sturm in die Abwehr rücken. Schon allein bedingt durch die Umstellungen, wird das Spiel also kein Spaziergang werden.
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24.05.2026 12:34 Uhr


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