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DEL

DEL führt bis zu drei Profi-Schiedsrichter ein

Teilname an Schiedsrichteraustauschprogramm

Auf ihrer gestrigen Gesellschafterversammlung in der neu erbauten SAP Arena in Mannheim haben die Clubs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) beschlossen, noch in der morgen startenden Spielzeit bis zu drei Schiedsrichter mit Profi-Verträgen auszustatten.

Es ist angedacht, dass diese Profischiedsrichter dann zusammen mit drei Schweizer Kollegen einen Pool bilden, der sowohl in der NLA als auch in der DEL tätig ist. Darüber hinaus werden die deutschen Schiedsrichter auch in der kommenden Spielzeit an dem internationalen Schiedsrichteraustauschprogramm des Weltverbandes IIHF teilnehmen.

Neben der Verpflichtung von Profi-Schiedsrichtern wird die DEL, ebenfalls schon in diesem Jahr, ein Trainee-Programm zur gezielten Ausbildung zukünftiger Hauptschiedsrichter starten, welches von einem ehemaligen international erfahren Ex-Schiedsrichter hauptamtlich geleitet wird.

Sämtliche Maßnahmen im Schiedsrichterwesen erfolgen in enger Absprache mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB), der nach dem gültigen Kooperationsvertrag für das Schiedsrichterwesen zuständig ist. Die betreffenden Personen werden beim DEB angestellt sein. Die DEL wird dem DEB die notwendigen finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stellen.

Gernot Tripcke, DEL-Geschäftsführer: "Wir sind der Überzeugung, mit den von uns nunmehr initiierten Maßnahmen kurz- und mittelfristig eine deutliche Qualitätssteigerung im Schiedsrichterwesen herbeizuführen. Die Profi-Schiedsrichter können sich durchgehend auf ihre Aufgabe auf dem Eis konzentrieren, mit der dazu gehörigen Vor- und Nachbereitung inklusive Videoanalysen, Fitnessprogrammen und Schulungen. Ziel des Trainee-Programms ist es, talentierten Nachwuchsschiedsrichtern und ehemaligen Eishockeyspielern mittelfristig eine Perspektive zu einer professionellen Schiedsrichterkarriere aufzuzeigen."
Stand: 07.09.2005, 17:46 Uhr
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