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DEL

Rick Looker erneut in der Kritik

Kühnhackl: "Sowas müssen wir uns nicht bieten lassen"

Noch sind die skandalösen Auftritte von Rick Looker aus der vergangenen Saison nicht vergessen, da steht der amerikanische Profi-Schiedsrichter schon wieder in der Kritik. Beim überwiegend fairen Spiel der Hannover Scorpions gegen die Straubing Tigers verteilte Looker am Sonntag über 120 Strafminuten und sorgte bei Spielern und Trainern für Kopfschütteln. Nicht, dass die neue Null-Toleranz-Regel die Spieler überfordert hätte, fast jeder Körperkontakt wurde vom US-Amerikaner für das Verteilen von Strafzeiten genutzt. Häufig wurde das Spiel völlig unnötig unterbrochen, die Spieler wirkten bei Zweikämpfen verunsichert.
✎  Montag, 18.09.2006, 16:07 Uhr


Nach dem Spiel sparten die beiden Trainer auch nicht mit Kritik. Straubings Kühnhackl berichtete von einer Situation, wo Looker an die Bande gefahren kam und nur englisch mit dem dem Trainer der Tigers sprechen wollte. Als dieser ihn bat auf Deutsch zu sprechen brach Looker das Gespräch lachend ab. "So schlechte Schiedsrichter haben wir in Deutschland nicht, dass wir uns das bieten lassen müssen." ärgerte sich Kühnhackl später. Auch Zach, der mit Köln in der letzten Saison um den Einzug in das Playoff Finale durch Looker gebracht wurde, stellte fest, dass es kein unfaires Spiel gewesen war und dass eine derartige Strafzeitenverteilung das Eishockey kaputt macht.

Aber nicht nur Looker scheint die neue Null-Toleranz-Regel nicht verstanden zu haben. Auch einige seiner Kollegen versuchen nicht nur "Haken" und "Halten" härter zu bestrafen, sondern grundsätzlich körperbetontes Spiel zu unterbinden. Dass die neue Null-Toleranz-Regel das Eishockey nicht zwangsläufig unattraktiver machen muss, sieht man am Beispiel NHL, wo die Schiedsrichter sehr wohl unterscheiden können, was ein fairer Check ist und wo ein Schläger zu lange am Gegenspieler angesetzt wird. Bleibt zu hoffen, dass in Deutschland bei den Schiedsrichtern und deren Verantwortlichen auch bald die Einsicht kommt.
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01.11.2026 12:50 Uhr
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DEL: 13. Spieltag (Freitag)

Iserlohn gewinnt Kellerduell - Nürnberg mit Kantersieg gegen Wolfsburg

Kölner Shutout-Sieg in Krefeld

Spielszene Krefeld gegen Köln.
Spielszene Krefeld gegen Köln. Foto: Sylvia Heimes.
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Kyle Wood von den Augsburger Panther und Cameron Brace von den Löwen Frankfurt im Zweikampf.
Kyle Wood von den Augsburger Panther und Cameron Brace von den Löwen Frankfurt im Zweikampf. Foto: City-Press.
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DEL: 41. Spieltag

Pinguine feiern am Mittwoch klaren Heimsieg gegen die Wild Wings

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Spielszene Krefeld gegen Schwenningen.
Spielszene Krefeld gegen Schwenningen. Foto: Sylvia Heimes.
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