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NHL

Knappe Siege für Sturm und Hecht

Buffalo mit Mühe gegen Philadelphia

In der Nacht zu Sonntag (Ortszeit) konnte Stürmer Marco Sturm das "deutsche Duell" gegen Verteidiger Christoph Schubert knapp für sich entscheiden. Vor 15.772 Zuschauern im Banknorth Garden in Boston gewannen die Bruins mit Marco Sturm knapp 4:3 gegen die mit Christoph Schubert angetretenen Ottawa Senators. Beide deutsche Nationalspieler konnten allerdings wenig Akzente setzen. Während der frühere Landshuter Marco Sturm auf dem Eis wenigstens ordentlich mitmischen durfte, erhielt Schubert wie zuletzt häufiger nur sehr wenig Eiszeit im Dress der Senators.

Die Buffalo Sabres vom deutschen Nationalstürmer Jochen Hecht bleiben weiterhin Überflieger in der NHL. Allerdings hatten die "Büffel" gegen die Philadelphia Flyers deutlich mehr Mühe als erwartet. Erst in der Overtime machte Sabres-Stürmer Briere mit einer schnellen Entscheidung nach 21 Sekunden alles klar zum 5:4-Endstand. Kurz zuvor waren die Sabres sogar einem Rückstand hinterher gelaufen, den ebenfalls Briere in der 58. Minute egalisieren konnte. Zu diesem Tor gab der Deutsche Jochen Hecht übrigens eine Vorlage. Die 19.633 Zuschauer im Wachovia Center waren natürlich enttäuscht nach der Partie, war doch die Sensation der Flyers gegen Buffalo in greifbarer Nähe und wurde nur durch Matchwinner Briere verhindert.

Beobachter sagen von den Toronto Maple Leafs, dass diese ohne ihren Kapitän Mats Sundin rein gar nichts wert sind. Wie man sich doch täuschen kann! Verletzungsbedingt fehlt der schwedische Ausnahmespieler seiner Mannschaft derzeit ebenso wie Goalie Andrew Raycroft. Das hinderte die "Ahornblätter" jedoch nicht daran, ihre Siegesserie mit einem klaren 5:1 gegen Montreal fortzusetzen. Drei Powerplay-Tore, Torschützen aus vier Sturmreihen - Verteidiger Bryan McCabe, der selbst zwei der Überzahltore schoss, war natürlich happy: "Das ist es, was du brauchst, wenn dein Top-Spieler fehlt - Torschützen aus vier Sturmreihen. Die Mannschaft hat Verantwortung übernommen."

Der deutschstämmige Torhüter Olaf Kölzig fand zwischen den Pfosten der Washington Capitals endlich wieder zu alter Stärke zurück und half seiner Mannschaft entscheidend zum 3:1-Erfolg gegen die New York Rangers, die auf sein Gehäuse immerhin satte 42 Schüsse abfeuerten, von denen Kölzig nur das 1:3 von Nylander im Powerplay in der 58. Minute passieren lassen musste. Das war natürlich ärgerlich und hinderte den Großverdiener der Caps am "shut out". Doch gewonnen bleibt gewonnen und so dürfte auch Kölzig am Ende zufrieden vom Eis gefahren sein.

Die Pittsburgh Penguins bezogen gegen die Carolina Hurricanes unterdessen eine 2:6-Klatsche. New Jersey gewann 4:2 gegen die Florida Panthers und die Tampa Bay Lighntnings kamen zu einem 5:3-Erfolg gegen Atlanta. Nashville's 1:0-Sieg gegen Colorado stellte der 23-jährige Kanadier Scottie Upshall mit dem zweiten Saisontor sicher. Gleich drei deutsche Nationalspieler mischten beim Duell der San Jose Sharks gegen Phoenix mit. Sowohl Marcel Goc und Christian Ehrhoff im Sharks-Dress, als auch Dennis Seidenberg bei den Coyotes erhielten ordentlich Eiszeit, wenn gleich allen noch jungen deutschen NHL-Legionären einprägsame Aktionen verwehrt blieben. Am Ende verließen die Sharks als 2:1-Sieger das Eis und entführten alle Punkte aus der Coyotes-Arena. Erst im Penaltyschießen endete die Partie der Minnesota Wild gegen Los Angeles. Die Wild konnten sich am Ende den Zusatzpunkt sichern. Calgary gewann das "Candian Rocky Mountains Derby" gegen Vancouver knapp mit 3:2.
Stand: 12.11.2006, 10:23 Uhr
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