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Kölner Haie

Die neue Eiszeit ist eröffnet

Deutlicher Sieg der Haie im ersten Testspiel

Am Abend bestritten Oberligist Herner EV und die Kölner Haie das erste Testspiel in der Vorbereitung auf die kommende Saison. Exakt 106 Tage nach der Titelverteidigung der Berliner Eisbären in der DEL setzten sich die Haie beim ambitionierten Drittligisten in der Duisburger Scania Arena vor geschätzten 1300 Zuschauern deutlich mit 7:0-Toren durch.
✎  Donnerstag, 30.07.2009, 21:41 Uhr


 

Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Schlussmann Lars Weibel rückte Neuzugang Stefan Vajs ins Gehäuse der Haie und lieferte, ebenso wie seine Gegenüber Björn Linda und Maximilian Englbrecht eine ordentlich Partie. Die Haie waren im ersten Abschnitt das dominierende Team, die Schussstatistik von 13:5 zugunsten der Domstädter sprechen eine deutliche Sprache. So waren die beiden Treffer der Kölner die logische Konsequenz, Lüdemann in der elften und Rudslätt in Überzahl in der Schlussminute des ersten Drittels brachten den DEL-Vertreter hoch verdient mit 2:0-Toren in Führung.

Im zweiten Abschnitt hatten die gut mitspielenden Gastgeber nach wenigen Sekunden die erste dicke Chance und wirkten nun insgesamt mutiger. Trainer Sundblad schien die richtigen Worte gefunden zu haben, sein Team kam nun zu einigen guten Möglichkeiten, scheiterte aber immer wieder an Vajs und an der eigenen Abschlussschwäche. Auch die Haie nahmen den Kasten von Schlussmann Linda immer wieder ins Visier, der Neuzugang von den DEG Metro Stars bekam reichlich Gelegenheit sich auszuzeichnen. Machtlos war er in der 29. Spielminute, als Fauser für die Haie auf 3:0 erhöhte. Linda machte in der 33. Minute Platz für Maximilian Englbrecht, der ebenfalls sein Debüt im Trikot der Herner feierte.
Im Schlussdrittel wurde zunächst Hernes Verteidiger Schadewaldt zum dritten Mal in der Begegnung für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt, Brandl brachte die Haie keine Minute später in Überzahl mit 4:0 in Führung. Erneut keine Minute später konterten die Haie den Oberligisten schön aus, Marcel Müller nutzte einen langen Diagonalpass von Ullmann zum 5:0. Doch Herne gab sich keines Falls geschlagen, hatte aber mit einem Pfostentreffer in der 46. Minute viel Pech. Wenig später wurde es hektisch auf dem Eis, als sich Hernes Mares, der Duisburger Gastspieler David Herring und Kölns Ohmann eine schlagkräftige Auseinandersetzung lieferten. Von da an wurde es nickelig auf dem Eis, was in einer Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen den bereits zuvor schlagkräftig in Erscheinung getretenen Harring wegen Bandenchecks gipfelte. Die anschließende Überzahl nutzten Fauser mit seinem zweiten Treffer zum 6:0 und Rudslätt, ebenfalls mit Tor Nummer zwei zum 7:0-Endstand für die Domstädter. Von Herne war in der Schlussphase nichts mehr zu sehen, Köln spielte die Partie locker nach Hause und gab HEV-Schlussmann Englbrecht noch Gelegenheiten, sein Können unter Beweis zu stellen.

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