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DEL

47. Spieltag: Spitzenduo unterliegt auswärts

Wolfsburg holt auf - Spannung im Kampf um Rang zehn

Voll entbrannt ist der Kampf um Rang zehn, nachdem sich die Krefeld Pinguine am 47. Spieltag daheim gegen die Eisbären Berlin durchsetzten und nur noch einen Punkt hinter den Playoff-Rängen liegen. Ebenso wie die Iserlohn Roosters, trotz Niederlage in Straubing nach Verlängerung. An der Tabellenspitze mussten neben den Eisbären auch die DEG Metro Stars eine Auswätsniederlage hinnehmen, große Gewinner waren die Grizzly Adams Wolfsburg, die sich von Nürnberg absetzten konnten und die Kölner Haie, die sich Luft nach unten verschaffen konnten.

Eine Überraschung ereignete sich im Krefelder KönigPALAST, wo die gastgebenden Pinguine Tabellenführer Berlin mit 5:4 nach Penalty bezwangen. Vor 2.716 Zuschauern brachten Stephens (26.) und Endraß (29.) die Gastgeber zunächst mit 2:0 in Führung, noch vor der zweiten Pause drehten die Eisbären die Partie nach Toren von Roach (29.), Tyson Mulock (31.) und Regehr (35.) in eine 3:2-Führung. Nach dem Ausgleich der Gastgeber durch Rourke (44.) brachte Braun den Tabellenführer in der 53. Minute erneut in Führung. Der 4:4-Ausgleich durch Pietta (57.) sicherte beiden Teams je einen Punkt, den Zusatzpunkt holten die Gastgeber, für die Vasilijevs den entscheidenden Penalty versenkte. In seinem 800. Ligaspiel hat "Bürgermeister" Sven Felski alle Berliner Tore vorbereitet und vier Punkte für die persönliche Statistik gesammelt.

Eine 2:4-Niederlage mussten die DEG Metro Stars bei den Frankfurt Lions hinnehmen, was die Vorentscheidung im "Kampf" um Rang eins gewesen sein dürfte. Vor 5.200 Zuschauern brachte Langfeld die Gastgeber im ersten Abschnitt in Führung (13.), Kaufmann (22.) und Reid (30.) trafen im Anschluss zum 2:1 für die Rheinländer. In Unterzahl konnte der ex-Düsseldorfer Wright für die Hessen ausgleichen (37.), Ulmer brachte Frankfurt in der 56. Minute mit 3:2 erneut in Führung. Den Schlusspunkt zum 4:2-Endstand erzielte Polaczek in er 59. Minute mit einem Schuss ins leere Gehäuse. Frankfurts Jason Young kassierte eine Matchstrafe wegen eines Checks gegen Kopf und Nacken.

Gewinner des Spieltages waren die Grizzly Adams Wolfsburg, die sich nach einem 6:3-Erfolg über die Augsburger Panther von den Verfolgern aus Nürnberg absetzen konnten. In der 6. Minute brachte Maurer die Panther in Niedersachsen vor 2.340 Zuschauern in Führung, sieben starke Minuten zu Beginn des zweiten Abschnitts reichten den Gastgebern zur Vorentscheidung. Ulmer (23.), Laliberte (25.), Furchner (29.) und erneut Laliberte (30.) brachten Wolfsburg mit 4:1 in Führung, ehe Beechey per Penalty für die Panther verkürzen konnte (37.). Nach dem 5:2 durch Fischer (40.) schöpften die Panther nach dem dritten Treffer durch Murphy (53.) noch einmal Hoffnung und nahmen Schlussmann Endras in der Endphase zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Magowan nutzte die Gelegenheit zum 6:3-Endstand für Wolfsburg (59.).

Die Nürnberg Ice Tigers mussten bei den Kölner Haien eine 1:6-Schlappe hinnehmen, liegen jedoch weiter auf Rang vier. Köln hat auf Platz acht liegend nun sechs Punkte Vorsprung vor Verfolger Augsburg. Vor 7.138 Zuschauern brachte Ullmann die Gastgeber in der 6. Minute in Führung, Mayr glich für die Franken keine zwei Minuten später zum 1:1 aus (7.). In der Folge brachten Adams (15.) und Ciernik (18.) die Haie mit 3:1 in Führung, Marcel Müller (34.), Frosch (35.) und Moritz Müller per Penalty (51.) bauten die Führung zum 6:1-Endstand aus.

Der ERC Ingolstadt musste sich bei den Hamburg Freezers mit 2:4 geschlagen geben und verpassten den Sprung auf Rang vier. Die Freezers haben bei nur sechs Punkten Rückstand wieder berechtigte Playoff-Hoffnungen. Bereits in der vierten Minute brachte Fortier die Gastgeber in Führung, Loppi erhöhte vor 4.937 Zuschauern in der 15. Minute auf 2:0. Im zweiten Abschnit brauchten die Gastgeber erneut nur vier Minuten, um durch Tripp mit 3:0 in Führung zu gehen. Dann aber konnte Bouck mit zwei Treffern für Ingolstadt auf 2:3 verkürzen (34. und 40.), King machte knapp drei Minuten vor Spielende mit dem 4:2 für die Freezers alles klar.

Trotz eines 2:1-Sieges nach Verlängerung gegen die Iserlohn Roosters deutet vieles auf ein Saisonende für die Gastgeber nach der Vorrunde hin, der Rückstand auf Rang zehn beträgt bereits neun Punkte. Hoffnungen hingegen haben die Roosters, die nur einen Punkt hinter dem begehrten Rang zurück liegen. Vor 3.003 Zuschauern brachte Hancock die Sauerländer in der 5. Minute in Führung, Bassen glich in der 13. Minute für die Tigers zum 1:1 aus. Nachdem keine weiteren Treffer mehr in der regulären Spielzeit fallen sollten, war es Meloche in der 63. Minute vorbehalten, den Siegtreffer für Straubing zu erzielen.
Stand: 02.02.2010, 22:01 Uhr
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