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DEL2

48. Spieltag: Spitzenduo punktet dreifach

Kaufbeuren setzt sich ab - Indians überraschen Steelers

Nach dem 48. Spieltag steht fest, dass die ersten beiden Plätze nach der Vorrunde vom EHC München und den Schwenninger Wild Wings belegt werden. München setzte sich gegen Dresden souverän mit 4:1 durch, Schwenningen kam in Riessersee zu einem 3:1-Erfolg. Beide profitierten vom Penalty-Sieg der EVR Tower Stars über Kaufbeuren, nach dem Ravensburg nicht mehr auf einen der beiden ersten Plätze kommen kann. Die Bietigheim Steelers wurden bei den Hannover Indians nach Verlängerung mit 3:4 geschlagen.

Einen souveränen 4:1-Erfolg feierte der EHC München über die Dresdner Eislöwen und liegt weiterhin einen Punkt vor den Schwenninger Wild Wings. Vor 1.712 Zuschauern brachten Bahen (7.) und Wycisk (10.) die Gastgeber mit 2:0 in Führung, ehe Braun in der 23. Minute für die Sachsen verkürzte. Im Schlussdrittel sorgten Dietrich (48.) und Jann (58.) für den 4:1-Endstand.

Mit 3:1 setzten sich die Schwenninger Wild Wings vor 2.900 Zuschauern beim SC Riessersee durch. Hooton (16.) und Guerriero (20.) brachten die Wild Wings im ersten Abschnitt in Führung, Mc Pherson verkürzte in der 37. Minute für die Garmischer. Als diese in der Schlussphase alles auf eine Karte setzten, sorgte Hacker vier Sekunden vor Spielende mit einem Schuss ins leere Gehäuse für den 3:1-Endstand.

Die EVR Tower Stars haben zwar keine Chance mehr auf einen der ersten beiden Plätze, liegen aber nach einem 3:2-Sieg nach Penalty gegen den ESV Kaufbeuren vier Punkte vor den Bietigheim Steelers. Wehrstedt (19.) und Sikora (39.) brachten den Außenseiter mit zwei späten Toren in den ersten beiden Dritteln mit 2:0 in Führung. Im Schlussdrittel glichen Slavetinsky (50.) und Thomson (56.) vor 2.700 Zuschauern für die Tower Stars aus, den Siegtreffer per Penalty erzielte Goldie. Trotz der Niederlage liegt der ESV Kaufbeuren als neuntplatzierter bereits sieben Punkte vor Rang elf.

Die Bietigheim Steelers mussten bei den Hannover Indians eine überraschende 3:4-Niederlage nach Verlängerung hinnehmen. Vor 2.181 Zuschauern brachten Jelitto (12. und 26.) und Chamberlain (15.) das Kellerkind bereits mit 3:0 in Führung, ehe Degn (33.), Schmidt (41.) und Serikow (51.) für den Titelverteidiger zum 3:3 ausglichen. Doyle erzielte in der 63. Minute den 4:3-Siegtreffer für die Niedersachsen.

Einen klaren 4:1-Sieg feierten die Landshut Cannibals bei Schlusslicht Freiburg und zog am SC Riessersee vorbei auf Rang fünf der Tabelle. Kühnhackl (23.) und Mc Donough (34.) brachten die Kannibalen zunähst mit 2:0 in Führung, Mizzi verkürzte für das Schlusslicht vor 1.161 Zuschauern noch vor der zweiten Pause zum 1:2 (39.). Abstreiter (50.) und Pommersberger (53.) erhöhten im Schlussdrittel zum 4:1-Endstand für die Bayern.

Sicherer Playoff-Teilnehmer sind seit heute die Heilbronner Falken, die sich bei den Lausitzer Füchsen nach Verlängerung mit 4:3 durchsetzten. Den unterlegenen Lausitzern reicht ein Punkt aus den verbleibenden vier Spielen, um ebenfalls sicher in der Endrunde zu stehen. Hackert brachte die Falken nach 15 Minuten in Führung, dann aber drehten Gosdeck (16. und 21.) und Straube (25.) den Rückstand in eine 3:1-Führung der Lausitzer. Vor 2.137 Zuschauern glichen Fenton (26.) und Gödtel (29.) für die Falken zum 3:3 aus. Da in der weiteren Spielzeit keine Treffer mehr fielen, musste verlängert werden. In der Verlängerung traf Johner nach 85 Sekunden zum 4:3-Siegtreffer der Falken.

Auch die Eispiraten Crimmitschau dürfen sich nach einem 2:0-Sieg über Bremerhaven noch vage Playoff-Hoffnungen machen, haben aber sieben Punkte Rückstand auf die Fischtown Pinguins, die derzeit Rang zehn belegen. Vor 1.076 Zuschauern erzielten Schietzold (7.) und Schmerda (56.) die Tore der Sachsen.
Stand: 28.02.2010, 22:17 Uhr
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