Anzeige
Anmelden

Anzeige
Anzeige
Anzeige
DEL

Deutsches Eishockey wieder mit Negativ-Schlagzeilen

Kommentar: Lizenzstreitigkeiten verdrängen WM-Euphorie

Nur vier Tage nach der tollen Weltmeisterschaft im eigenen Land ist das deutsche Eishockey wieder da, wo es die Fans nicht haben wollen. Wieder einmal macht der Sport mit Negativ-Schlagzeilen auf sich aufmerksam. Wie schon so oft in der Vergangenheit geht es dabei um finanzielle Probleme. In dem Fall um die finanziellen Probleme der Kassel Huskies, die Insolvenz anmelden mussten und nun der Meinung sind entgegen der geltenden Regularien in der DEL weiter mitspielen zu dürfen. Um dieses Ziel zu erreichen ist den Verantwortlichen der Nordhessen offenbar jedes Mittel recht.

Zunächst stieß man die anderen DEL-Gesellschafter mit der Reklamation eines Formfehler vor den Kopf und verhinderte eine erste Versammlung. Den zweiten Versuch eine Gesellschafterversammlung zu unterbinden versuchten die Huskies mit einer einstweiligen Verfügung beim Kölner Landgericht und drohten den anderen Clubs mit einer Geldstraße von 250.000 Euro oder ersatzweise einer halbjährigen Gefängnisstrafe. Selbst wenn die Huskies mit ihren Versuchen noch eine Lizenz für die kommende Saison erhalten sollten, fragt man sich wie eine weitere Zusammenarbeit unter diesen Umständen möglich sein soll?

Abgesehen davon scheren sich alle Beteiligte offenbar wenig um das große Ganze, nämlich das deutsche Eishockey. Mühsam ist es gelungen, mit dem Kraftakt Eishockey-WM das ramponierte Image des Sportes hierzulande etwas aufzupolieren. Und anstatt diesen Schwung auszunutzen, die positive Energie mitzunehmen, sprechen wieder Anwälte, werden einstweilige Verfügungen ausgetauscht und die Öffentlichkeit irritiert. Denn die versteht doch längst nicht mehr, worum es in den Lizenzstreitigkeiten zwischen Kassel und den DEL-Gesellschaftern geht. So gesehen ist es dann wieder völlig egal, wer hier im Recht ist und wer nicht. Verlierer sind alle Beteiligte und der Sport selbst.
Stand: 27.05.2010, 21:17 Uhr
Kommentar schreiben
Gast
13.06.2026 16:39 Uhr


 E-Mail bei neuen Kommentaren Abschicken


DEL

Krefeld erhält Lizenz für die DEL

Lizenzprüfung des sportlichen Aufsteigers abgeschlossen

Gernot Tripcke, Geschäftsführer der PENNY DEL.
Gernot Tripcke, Geschäftsführer der PENNY DEL.
Foto: City-Press.
Die Krefeld Pinguine haben die Lizenz für die Saison 2026/27 in der Deutschen Eishockey Liga erhalten. Das ist das Ergebnis der Lizenzprüfung des sportlichen Aufsteigers aus der DEL2.
DEL

15 Clubs reichen Lizenzunterlagen ein

Sechs Bewerber aus der DEL2

Alle 14 sportlich qualifizierten Clubs haben fristgerecht ihre Unterlagen zum Lizenzprüfungsverfahren eingereicht. Ergebnisse der Lizenzprüfung und der Spielplan werden Anfang Juli veröffentlicht. Sechs Clubs aus der DEL2 bewerben sich als mögliche Aufsteiger zur Saison 2027/28.
DEL

DEL weiter Spitze in Europa: 7902 Zuschauer pro Spiel

Geringe Kapazität in Dresden verhindert neuen Rekord

Die Lanxess Arena in Köln bleibt ein Zuschauermagnet.
Die Lanxess Arena in Köln bleibt ein Zuschauermagnet. Foto: City-Press.
Die PENNY DEL verteidigt mit durchschnittlich 7902 Zuschauern pro Spiel ihre Spitzenposition im europäischen Eishockey vor der Schweizer National League (7438) und der schwedischen SHL (7039).
Forum: Neueste Kommentare
Patrick Brown wird...
Kommentare: 2
Kaufbeuren verpfli...
Kommentare: 1
Chris Wilkie wird ...
Kommentare: 2
Anzeige
News-Auswahl

DEL





Anzeige

Transfers

Niklas Jakob
Peiting (Neuzugang)
Erik Nemec
Heilbronn (Neuzugang)
Jonas Hördler
Selb (Verlängerung)

Geburtstage
26. Okko Kangasniemi
ECDC Memmingen Indians
28. Davis Koch
EC Bad Nauheim