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NHL

Tag der offenen Tore in Philadelphia

Nashville überrascht Montreal - Heimsieg für Boston

Ein spektakuläres Spiel lieferten sich die Philadelphia Flyers und die Tampa Bay Lightning vor 19.672 Zuschauern. Mit 8:7 setzten sich die Lightning, auch dank eines Hattricks von Steven Stamkos, beim amtierenden Vizemeister durch, die den Sprung nach oben verpassten. Auch den Montreal Canadiens konnten sich nicht vorarbeiten, sie unterlagen den Nashville Predators mit 0:3-Toren. Die Boston Bruins kamen zu einem 4:0-Sieg über die Florida Panthers, die Toronto Maple Leafs setzten sich gegen die New Jersey Devils mit 3:1 durch und die Dallas Stars schlugen die San Jose Sharks mit 5:4 nach Verlängerung.

Zu einem spektakulären 8:7-Sieg kamen die Tampa Bay Lightning bei den Philadelphia Flyers. Nach knapp fünf Minuten lagen die Flyers durch Tore von Andreas Nödl (5.) und Nikolai Zherdev (6.) mit 2:0 in Führung, Steven Stamkos und Adam Hall glichen binnen 16 Sekunden in der 9. Minute zum 2:2 aus. Keine zwei Minuten später brachte Jeff Carter die Flyers erneut in Führung (10.), ehe knapp vier Minuten Ruhe einkehrte. Dann aber ging es erneut Schlag auf Schlag: Ryan Malone glich für Tampa zum 3:3 aus (14.), Scott Hartnell (16.) und Daniel Briere (19.) brachten die Flyers mit 5:3 in Führung und Brett Clark verkürzte noch vor der ersten Pause zum 4:5 (19.). Nach dem erneuten Ausgleich der Lightning durch Stamkos zum 5:5 (25.) brachten Zherdev (25.) und Andrej Meszaros (30.) die Gastgeber mit 7:5 in Führung, Steve Downie (30.) und Stamkos mit seinem 19. Saisontor (39.) glichen vor der zweiten Pause zum 7:7 aus. Im Schlussdrittel gab es „nur“ noch ein Tor zu sehen: Nate Thompson traf in der 46. Minute zum 8:7-Endstand für die Lightning.

Einen glatten 4:0-Heimsieg feierten die Boston Bruins gegen die Florida Panthers. Vor 17.565 Zuschauern war Milan Lucic der überragende Akteur, der die Gastgeber mit einem Hattrick (16. und zweimal 55.) mit 3:0 in Führung schoss. Scott Thornton legte in der 57. Minute zum 4:0-Endstand nach, Dennis Seidenberg konnte keinen Punkt verbuchen.

Erfolgreich waren auch die Nashville Predators, bei denen Nationalspieler Marcel Goc doppelt traf. Mit 3:0 setzte sich das Team aus Tennessee vor 21.273 Zuschauern bei den Montreal Canadiens durch. Goc brachte die Predators in der 22. Minute zunächst in Führung, nach dem 2:0 durch Cam O’Reilly (49.) traf Goc in der 52. Minute zum 3:0-Endstand. Predators-Goalie Pekka Rinne wehrte alle 30 Torschüsse der Canadiens ab und feierte einen Shut-out.

Die Krise der New Jersey Devils geht unvermindert weiter. Im Kellerduell bei den Toronto Maple Leafs unterlag das Team um Superstar Ilya Kovalchuk mit 1:3 und belegt weiterhin den vorletzten Rang im Osten. Mikhail Grabovski (22.) und Phil Kessel (28.) brachten die Leafs zunächst mit 2:0 in Führung, ehe Darius Zubrus für die Devils zum 1:2 verkürzte (31.). Den Schlusspunkt zum 3:1-Endstand erzielte Kris Versteeg in der 54. Minute in Überzahl.

Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden gingen die San Jose Sharks nach Verlängerung als Verlierer vom Eis. Bei den Dallas Stars unterlagen die Kalifornier nach Verlängerung mit 4:5-Toren. Brad Richards (6.) und James Neal (8.) brachten die Stars vor 14.720 Zuschauern zunächst mit 2:0 in Führung, ehe die Gäste die Partie komplett drehten. Nach Toren von Scott Nichol (19.), Joe Pavelski (31.), Logan Couture (33.) und Patrick Marleau (47.) lagen die Sharks bis zur 58. Minute mit 4:2 in Führung. Erneut Neal und Mike Ribeiro glichen für die Stars in der 58. Minute binnen 29 Sekunden zum 4:4 aus, Ribeiro erzielte in der 63. Minute den 5:4-Endstand für Dallas.
Stand: 19.11.2010, 09:25 Uhr
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