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DEL

Eckpfeiler des Kooperationsvertrages präsentiert

DEL und DEB geben gemeinsame Erklärung ab

Der Deutsche Eishockey Bund und die Deutsche Eishockey Liga haben im Rahmen einer Pressekonferenz die Eckpfeiler ihres neuen Kooperationsvertrages präsentiert. Demnach wird der Schwerpunkt der zunächst bis zum 30. Juni 2018 fixierten Vereinbarung auf einer engen Zusammenarbeit im Bereich der Nationalmannschaft liegen. Diese wird in eine paritätisch besetzte Organisation überführt.

"DEB und DEL bündeln ihre Kräfte, um mit ihrem Know how und ihrer hohen Fachkompetenz ein optimales Umfeld für das Herzstück des deutschen Eishockeys zu schaffen“, erklärte DEB-Präsident Uwe Harnos. Ziel sei es, eine Plattform zu bilden, die darüber hinaus auch neue Vermarktungspotenziale erschließe und Synergien zwischen DEB und DEL nutze.

Geleitet wird die neue Organisation von einem Aufsichtsrat sowie einer Sport und einer Medienmarketing-Kommission, die sich jeweils zu gleichen Teilen aus Vertretern von DEB und DEL zusammensetzen. Über den DEB bleiben die DEL-Clubs mit dem Eishockey-Weltverband IIHF verbunden. Das bedeutet, dass Spieler-, Trainer- sowie Schiedsrichterlizenzen unter Beachtung der internationalen Regularien auch weiterhin erteilt werden.

„Mit dieser Kooperation legen wir die Basis für eine langfristig und nachhaltige erfolgreiche Nationalmannschaft. Denn diese ist und bleibt das Zugpferd des deutschen Eishockeys. Davon profitieren alle, auch die Nachwuchsförderung, die ohne diese Erfolge so nicht möglich wäre“, erklärte Uwe Harnos. DEL-Aufsichtsrat Jürgen Arnold pflichtete dem DEB-Präsidenten bei: „Das ist heute ein historischer Tag für das deutsche Eishockey. Ich freue mich außerordentlich, dass uns dieser Durchbruch gelungen ist.“

Um dies zu erreichen, haben sich beide Parteien in kontrovers geführten Verhandlungen stark aufeinander zu bewegt. „Als Verband haben wir eine Verantwortung für das gesamte nationale Eishockey und vor allem für die Nationalmannschaft“, meinte Uwe Harnos. "Die Folgen bei einem Scheitern der Verhandlungen wären für das deutsche Eishockey verheerend gewesen.“

Bis zuletzt hatte sich der DEB-Präsident deshalb für eine Integration einer Auf- und Abstiegsregel zwischen DEL und der Eishockey-Spielbetriebsgesellschaft ESBG stark gemacht. Diese hatte sich, obwohl die DEL ihr Angebot einer Verzahnung zweimal nachgebessert hatte, dafür entschieden, nicht an der neuen Kooperation mitzuwirken.
Stand: 28.07.2011, 14:53 Uhr
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Gast
11.06.2026 01:39 Uhr


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Kommentare (21)
03.08.2011, 22:50 Uhr
Rolf Marczinke - Bremerhaven (Gast)
Der gute Weg in die Zukunft wurde mit diesem Vertrag jäh unterbrochen. Jugendspieler werden bei DEL Teams auf der Tribüne landen statt Spielpraxis über Förderlizensen in Zweitligavereinen sammeln zu können.Die Nationalmannschaft wird dann wohl auf überalterte eingedeutschte Kontigentspieler zurückgr...
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01.08.2011, 21:50 Uhr
Hanne (Gast)
Schade fürs deutsche Eishockey. Eine Chance vorerst vergeben. Wenn es überhaupt jemals eine gegeben hat. Denn meiner Meinung nach hat die DEL doch niemals wirklich eine Auf- bzw. Abstiegsregelung oder gar eine Relegation gewollt. Sonst hätte man sich mit soviel Nachdruck, wie beim Mitspracherecht be...
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29.07.2011, 18:34 Uhr
Achim (Gast)
..mein Gott, welche Naivität es hier gibt! Die DEL ist ein kommerzielles Gebilde (im Profisport nicht unüblich) welches Sorge dafür zu tragen hat, dass der Spielbetrieb im geordneten, wirtschaftlichen und sportlichen Rahmen abläuft. Erfüllt ein Meister der 2 BL diese Voraussetzungen nicht, hat er in...
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29.07.2011, 15:53 Uhr
Ronnie James Dio (Gast)
WildCard!!!!!!!!! Stellt euch mal vor, irgendeiner kriegt die, während der Zweitligameister in die Röhre guckt!!! Bspw. aktuell, Schwenningen hätte die DEL-Auflagen bestimmt erfüllt und wäre als FinalVERLIERER dann aufgestiegen. Obwohl mich WW-Fan bin, hätte ich das beschissen gefunden! Hoffentloch ...
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29.07.2011, 13:39 Uhr
Sir Toby (Gast)
Das der Kicker das Eishockey wie eine Randsportart behandelt und auch dementsprechend recherchiert, ist bekannt. Deren Eishockey-Sonderheft zur DEL ist ja auch nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt ist (Die Fußball-Bibel jedoch bleibt das Nonplusultra). Nichtsdestotrotz haben Sie Recht, wenn si...
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