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DEL

Hamburg bleibt diesmal Sieger in Berlin

Eisbären unterliegen den Freezers 4:8

Die Hamburg Freezers haben am Montagabend in Berlin den ersten Auswärtssieg in der Viertelfinalserie gegen Titelverteidiger Eisbären Berlin eingefahren. In einem erneut alles andere als gewöhnlichen Playoff-Spiel gewannen die Hanseaten in der Hauptstadt mit 8:4.

Wie schon im ersten Spiel am Mittwoch an gleicher Stelle gerieten die Hausherren hoch in Rückstand. Dabei waren die ersten Minuten recht passabel aus Berliner Sicht mit vielen Torchancen. Allein Darin Olver hätte in der 6. Minute die Führung machen müssen, als dieser völlig frei vor dem Hamburger Tor angespielt wurde. Auf der Gegenseite machte Hamburg dann aber gleich aus der ersten Torchance einen Treffer. Krämmer bediente Brandon Reid mit einem traumhaften Querpass und der Flügelstürmer der Freezers hämmerte den Puck zentimetergenau zum 0:1 in die Maschen (12.). Dem 0:2 in der 17. Minute ging ein katastrophaler Fehlpass in der Eisbären-Abwehr voraus. Schmidt und Roy reagierten blitzschnell, so dass Thomas Dolak zum 0:2 verwandeln konnte. Beim 0:3 19 Sekunden vor Ende des ersten Drittels konnte Hamburg vollkommen unbehelligt durch die neutrale Zone marschieren und der Torschuss von Eric Schneider war auch nicht unhaltbar für Berlins Torhüter Rob Zepp.

In der 22. Minute hatten die Eisbären dann endlich mal eine gute und erfolgreiche Szene. Locke spielte Tyson Mulock eigentlich unglücklich im Rücken an, doch dieser zeigte Körperbeherrschung und netzte nach einer Pirouette zum 1:3 ein. Berlin blieb jedoch weiterhin fehleranfällig und physisch zu passiv, so dass es gleich im Gegenzug das 1:4 durch Patrick Köppchen (24.) gab. Beim 1:5 in der 26. Minute von Thomas Dolak sah Rob Zepp im Berliner Tor wiederum nicht gut aus, so dass der Arbeitstag für den Nationalgoalie dann beendet war und Sebastian Elwing in den Kasten ging. Auf diesen rollte allerdings gleich die nächste Hamburger Angriffswelle über Oppenheimer zu, der von Barry Tallackson unfair von den Beinen geholt wurde und dann auch noch schmerzhafte Bekanntschaft mit dem Torgestänge machte. Die Schiedsrichter bemühten sogleich den Videobeweis - wohl um auszuschließen, dass es das 1:6 gewesen ist. Da dem nicht so war, wurde in der Szene auf Penalty entschieden und Tallackson musste wegen Fouls mit Verletzungsfolge zum Duschen. Rob Collins verwandelte den Penalty sicher zum 1:6 (27.). In der 36. Minute erhöhte Collins dann noch auf 1:7 per Nachschuss. Damit war die Partie im Prinzip gelaufen, wobei Hamburg ausgerechnet in dieser Situation wieder unerklärliche und dumme Strafen nahm. Los ging es mit Eric Schneider, der Jimmy Sharrow derart mit einem Crosscheck mit Verletzungsfolge niederstreckte und dafür eine Matchstrafe erhielt. So konnte Berlin doch noch einmal verkürzen. Mads Christensen und Darin Olver (beide 40.) machten aus dem 1:7 ein 3:7. Im letzten Drittel gelang Constantin Braun (45.) mit einem veritablen Schuss sogar noch das 4:7 im Powerplay, doch das wars. Hamburg erzielte noch das 4:8 durch Daniel Nielsen ebenfalls in Überzahl und dann war irgendwann genug des Spektakels.

Begleitet wurde die Partie erneut von heftigen Fan-Protesten. Trotz laufender Gespräche mit der Club-Führung stoßen sich die Anhänger noch immer an den geplanten Preiserhöhungen und vor allem der Art und Weise, wie diese zuletzt kommuniziert wurden. Diesmal blieb der Anhang jedoch in der Halle und beschränkte sich bis auf wenige Protest-Sprechchöre in den Power-Breaks auf eisiges Schweigen.
Stand: 25.03.2013, 22:05 Uhr
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Gast
11.06.2026 07:34 Uhr


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Kommentare (11)
26.03.2013, 16:21 Uhr
Münchner (Gast)
Man reibt sich die Augen wenn man sich dieses Jahr Dynamo anschaut: schlechte Ausländer, Fanproteste und sagenhafte 18 GT in den ersten drei Spielen
Bewerten:3 

26.03.2013, 16:11 Uhr
Ikke (Gast)
Es gab Zeiten, da war uns sch*** egal wer über uns lacht und das ist es mir immernoch. Es gibt wichtigeres als Titel.
Bewerten:5 

26.03.2013, 15:56 Uhr
deralteeisbaer
Ja da kann sich die Anschützgruppe mit Ihren unfähigen Geschäftsführern schon mal Gedanken machen, wie Sie nach dem Tag X die Halle zum kochen bekommen, das Klatschpapenpublikum und diese ganzen Z Promi in der VIP werden nie Stimmumg in die Halle kriegen. Man braucht auch nicht unbedingt im neuen Ja...
Weiterlesen Bewerten:3 

26.03.2013, 15:40 Uhr
Ikke (Gast)
@BlackHawk: Es gab ein Versprechen der Geschäftsführung, dass die Preise diesmal konstant bleiben. Erst auf Nachdruck des Fanbeirates, hat man sich plötzlich daran erinnert und die Preise nach unten korrigiert. Ich verstehe eine Sache einfach nicht: Warum hat die Geschäftsführung nicht den ...
Weiterlesen Bewerten:3 

26.03.2013, 11:18 Uhr
Mr.Bömmel (Gast)
... vielleicht ist es besser, die Saison wäre für die Bären bald vorbei, neue Kaderplanung, Integration junger Spieler und vor allem frisches Blut an der Bande ... p.s. allen weiterhin spannende Play Off´s :-)
Bewerten:2 

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