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DEL

2. Finale: Köln gelingt Revanche in Berlin

3:1-Erfolg in der Hauptstadt

Es ist nicht überliefert, wie oft Kölns Trainer Uwe Krupp seinen Spielern nach dem 1. Match die Lästereien von Berlins "cable guy" Florian Busch vorgespielt hat als Motivation. Auf Nachfrage in der Pressekonferenz wich der Ex-Bundestrainer jedenfalls dieser Frage geschickt aus. Wie auch immer - es hat gewirkt: Die Haie haben am Dienstagabend in Berlin das zweite Finale mit 3:1 gewonnen und damit in der "best-of-five" Serie auf 1:1 gestellt. Der Heimvorteil ist nun wieder auf Seiten der Kölner.

Es war nicht der ganz große Eishockey-Leckerbissen, den die gut 14.200 Zuschauer in der ausverkauften O2-World Berlin zu sehen bekamen. Doch über mangelnde Spannung und Intensität konnte sich kein Zuschauer beklagen. Gleich zu Beginn schenkten sich beide Teams nichts, das Schiedsrichter-Duo teilte gleich ordentlich Strafen aus - und das blieb nicht ohne Folgen. Nach gut einer Minute klingelte es bei Kölner Powerplay schon im Gehäuse von Berlins Torhüter Rob Zepp. Marco Sturm hatte am kurzen Eck mit einem rotzfrechen Tor das 0:1 markiert (2.). Berlin aber antwortete auf seine Weise. Als nämlich wenig später Kölns Holmqvist in der Kühlbox saß, zog Ryan Caldwell im Stile eines Richie Regehr von der blauen Linie ab und es stand 1:1 (3.). Die Zuschauer, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf ihren Sitzen saßen, hatten die Hälfte der Tore des Spiels damit schon verpasst. In der 9. Minute machten die Eisbären den Kölner Haien es einmal allzu leicht mit dem Toreschießen. Zwei Berliner standen sich in dieser Szene vor dem eigenen Kasten gegenseitig auf den Füßen und der dahinter lauernde Andreas Falk bekam die Scheibe natürlich prompt von Kollege Gogulla zugespielt - 1:2.

Nach dem turbulenten Auftakt beruhigte sich das Spiel, hüben wie drüben kam wenig Spielfluss auf, die Special Teams waren viel im Einsatz und ansonsten neutralisierten sich die Mannschaften weitestgehend. Im letzten Drittel kam es in Kölner Überzahl zur Entscheidung. Charlie Stephens netzte in der 42. Minute ein. In der Folge taten die Haie natürlich nicht mehr allzu viel fürs Spiel, hielten jedoch die nun überlegenen Eisbären geschickt vom eigenen Tor fern. Bis zur Sirene zeigten die Gäste, wie viel Erfahrung in ihnen steckt, obwohl man diese Cleverness ja noch am Sonntag den Eisbären zugute geschrieben hatte. Es blieb am Ende beim Kölner Sieg, auch die Schlussminuten bei 6-gegen-5 Überzahl der Eisbären änderten daran nichts mehr. Mit der Schlusssirene gab es nochmal ein zünftiges Handgemenge, womit der Grundstein für ein intensives drittes Finale in Köln gelegt sein dürfte am Freitag.
Stand: 16.04.2013, 22:52 Uhr
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Gast
10.06.2026 19:50 Uhr


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Kommentare (26)
18.04.2013, 11:06 Uhr
Ikke
Richtig, aber von uns. Ihr habt vllt den Sturm, aber unsere Reihen werden wie Orkane übers Eis fegen. :-P Seid froh, dass ihr Kiemen habt, so könnt ihr wenigstens Atmen, wenn ihr untergeht. :-D ACHTUNG ACHTUNG: Aus aktuellem Anlass lässt der verantwortliche Caterer der Kölner Lanxess Arena folgen...
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18.04.2013, 10:07 Uhr
Kölle (Gast)
Auf die Gefahr hin dass ich mich wiederhole: Deutscher Meister wird nur der KEC !!! Morgen wird der matchpuck geholt...
Bewerten:4 

18.04.2013, 09:17 Uhr
Graf Zahl
Man man, was seid ihr für Spammer! :-))
Bewerten:0 

18.04.2013, 07:06 Uhr
Ikke
Gab es nicht die Möglichkeit einer Flatrate für das Ding.....wiedermal nur halbe Sachen gemacht. Jetzt erklärt sich aber zumindest die 2 Mio Lücke im Etat. :-D
Bewerten:2 

17.04.2013, 22:08 Uhr
Phil (Gast)
@dschingo wieso überlegen? ist doch schon längst alles festgelegt dieses jahr darf kölle den titel haben aber für die nächsten beiden jahre ist der titel schon längst eingekauft von den eisbären
Bewerten:1 

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