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Dresdner Eislöwen

Positive Signale von der Stadt

Eislöwen sprechen über Finanzlücke im fünstelligen Bereich

Die Arbeit der Dresdner Eislöwen gleicht aktuell dem Zusammenfügen eines Puzzles. „Unsere Aufgabe der letzten Wochen ist geprägt dadurch, verschiedene Problemstellungen zu lösen und Thematiken zu klären, um letztlich ein großes Gesamtbild zu entwickeln. Wir sind uns bewusst, dass Transparenz gerade in unserer aktuellen Situation von großer Wichtigkeit ist. Allerdings bringt es nichts, Zahlen an die Öffentlichkeit zu bringen und diese wenig später zu revidieren, weil noch nicht alle Puzzleteile zusammengefügt waren“, sagt Eislöwen-Geschäftsführer Danilo Klee, der am Freitag gemeinsam mit allen Gesellschaftern zu einem Termin bei der Landeshauptstadt Dresden weilte.

„Wir konnten in dem Gespräch viele Dinge wie die Themen Rangrücktritt und Stundung ansprechen, die uns schon seit langer Zeit unter den Nägeln gebrannt haben. Die Signale der Landeshauptstadt sind grundlegend positiv“, sagt Thomas Dinger, der Sprecher der Gesellschaft.

Letztlich stehen die Dresdner Eislöwen nun in den kommenden Wochen vor der Aufgabe, eine Finanzlücke im oberen fünfstelligen Bereich zu deckeln. „Die Zahl setzt sich aus verschiedenen Stellgrößen zusammen, die im Gespräch mit der Landeshauptstadt Dresden erläutert wurden. Definitiv müssen wir uns klar eingestehen, dass uns fehlende Sponsoreneinnahmen das Leben schwer gemacht haben. Wir hatten gehofft, dass es uns gelingt im letzten Sommer mehr Unterstützer zu gewinnen. Dieser Plan ist nicht aufgegangen und an dieser Stelle müssen wir definitiv neu ansetzen und mehr Gas geben“, sagt Klee und fügt hinzu: „Die Sponsorenseite ist in der Betrachtung jedoch nur ein Aspekt. Die Verletzungsmisere der letzten Saison hat unsere Personalkosten in die Höhe getrieben. Zwar konnten wir Nachverpflichtungen über einen externen Sponsorenpool finanzieren, allerdings sind die anfallenden Nebenkosten für die Transfers, die Spielerwohnungen und der Berufsgenossenschaftsanteil dennoch aufgelaufen.“

Um selbst ein Signal zu setzen und nicht nur auf dem Sponsorenmarkt aktiv zu werden, haben die Dresdner Eislöwen für den 10. Mai ein Retterevent ins Leben gerufen. Somit soll ein Teil der Lücke geschlossen werden. Künstler verschiedener Genre und ehemalige Eislöwen-Stars haben angekündigt, die Veranstaltung in der EnergieVerbund Arena zu begleiten. „Wir wollen mit der Veranstaltung nicht nur um Unterstützung bitten, sondern auch für einen Abend sorgen, bei dem Fans, Unterstützer und Spieler in der Eishalle zusammenkommen, mit dem Ziel den Eislöwen zu helfen. Wir sind sehr froh, dass wir auf eine breite Unterstützung der Gesellschafter, der Landeshauptstadt Dresden, des Caterers HOGASPORT GmbH, von ETIX, des Freiberger Brauhauses und Coca-Cola setzen können. Der Großteil der beteiligten Personen verzichtet komplett oder zumindest auf einen Teil seiner Gage beziehungsweise seines Umsatzes. Das ist ein tolles Signal“, so Klee.
Stand: 26.04.2013, 15:13 Uhr
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Gast
11.06.2026 16:59 Uhr


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Kommentare (9)
30.04.2013, 16:51 Uhr
eislöwe (Gast)
Hey,,ESW". Was du sagst ist vollkommen richtig. Es ist aber leider so das das was die in der oberen Etage veranstalten dann die Mannschaft ausbaden muss. Ich wünsche keinem säsischen Eishockeyclubs dass sie absteigen. Es ist gut das es wenigstens in der Zweitenliga drei Clubs gibt.
Bewerten:1 

28.04.2013, 14:12 Uhr
Hartmann
Die Dresdner leben seit Jahren mit ihren vielen Altstars üb. ihren finanziellen Grenzen. Und von wg. Fußball-Konkurrenz. Daran sind die Medien Schuld. In BILD Ffm steht zum Beispiel trotz des Aufstiegs der Roten Teufel so gut wie nichts drin. Aber jeden SCheißdreck üb. die 3-klasigen Kickers, den hi...
Weiterlesen Bewerten:3 

28.04.2013, 10:05 Uhr
ESW (Gast)
Ihr werdet nächstes Jahr schon in Liga 2 spielen. Das was alle hier schreiben ist schon richtig. Aber das sieht anscheinend keiner von der oberen Etage. Langsam müssten die Eislöwen mal mit Ihren finanziellen Möglichkeiten auskommen. Was anderes brauch hier nicht getan werden. Es ist doch schon seit...
Weiterlesen Bewerten:3 

28.04.2013, 09:54 Uhr
Fuchs (Gast)
@Löwe! Ganz so ist es auch nicht. Nur 45km von WSW entfernt, ist ein 2.Bundesliga-Verein daheim, Energie Cottbus! Sicherlich ist das für uns auch ein Nachteil, ALLERDINGS wurde das bei uns registriert und realistisch betrachtet! Wir machen eben das Beste aus unserer Situation! Ihr seid nach Jahren n...
Weiterlesen Bewerten:7 

27.04.2013, 17:11 Uhr
eislöwe (Gast)
Na klar fragen wir die Fans uns auch vor der neuen Saison, Wie es denn weiter gehen soll? Aber ich habe die große befürchtung, das es nächste Saison kein Zweitligaeishockey in Dresden zu sehen gibt. Die finanzielle lage ist gerade nicht sehr stabil oder sonst irgendwas. Das macht mich besorgt wie es...
Weiterlesen Bewerten:0 

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