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Eisbären Berlin 13.02.2007, 21:44

Eisbären ergreifen "Platz-Sechs-Strohhalm"

Berliner schlagen Nürnberg mit viel Leidenschaft

Nach der zuletzt wieder deutlich ausgeprägten Durststrecke der Berliner Eisbären standen die Vorzeichen für einen kleinen Schlussspurt nach der Länderspielpause gar nicht schlecht: Mit dem Langzeitverletzten Florian Busch sowie den zuletzt leicht verletzten Kelly Fairchild, Mark Beaufait und Stefan Ustorf kehrten gleich vier wichtige Akteure wieder in die Formation der Hauptstädter zurück. Nach einer für die Zuschauer phasenweise höchst unterhaltsamen Partie gingen die Hausherren gegen Nürnberg überraschend deutlich als 6:3-Sieger vom Eis.

Schon zu Beginn zeigten die Berliner ihrem Publikum erstaunlich viel Spielwitz und Offensivdrang. Die Ice Tigers gerieten gleich mehrmals in die Defensive und der hoch gewachsene Nachwuchsstürmer Marcel Müller legte Gäste-Goalie Labbé auch gleich in der 2. Minute einen Treffer ins Netz. Dumm, dass die Bären wenig später in Unterzahl gerieten und Nürnbergs Kapitän Laflamme die Lage in der 5. Minute zum Ausgleich nutzte. Berlin aber befand sich unbeirrt im Vorwärtsdrang und der wurde in der 11. Minute erneut belohnt. Kelly Faichild prüfte Labbé zunächst vergeblich, sicherte sich dann aber seinen Torerfolg im "Rebound". Nürnbergs abermaliger Ausgleich in der 14. Minute stellte den Spielverlauf auf den Kopf, da die Berliner vor 4.500 Fans permanent das druckvollere Team waren. Doch Mapletoft hämmerte nach einem Sololauf den Puck extrem abgezockt auf halber Höhe in die Maschen von Eisbären-Goalie Ziffzer. So ging es in die Drittelpause.

Im Mittelabschnitt verhielten sich die Spielanteile nicht viel anders. Eine Überzahlsituation nutzte Mark Beaufait in der 28. Minute nach guter Vorarbeit von Rankel zum 3:2. Nationalspieler Florian Busch, der nach seiner schweren Schulterverletzung beim ersten Pflichtspieleinsatz schon wieder erstaunlich furchtlos in die Zweikämpfe ging, erhöhte in der 35. Minute gar auf 4:2 und überzeugte damit die letzten Skeptiker auf den Rängen. Im letzten Drittel traf Fairchild in der 44. Minute zum 5:2 und Ustorf machte in der 50. Minute per Rückhandschuss das 6:2. Polaczeks Anschlusstreffer in der 56. Minute störte nicht mehr - die Berliner hielten die drei Punkte fest.

In dieser Verfassung ist wohl doch noch einiges drin für den Noch-Meister aus Berlin. Man kann nur hoffen, dass es sich dieses Mal um eine echte Trendwende und nicht wieder um ein Strohfeuer handelt. Psychologisch war der Sieg gegen das Spitzenteam Nürnberg jedenfalls von enormem Wert. Gerade gegen die in der Tabelle klar besser platzierten Mannschaften war für die Pagé-Schützlinge im Jahr 2007 noch nicht viel zu holen.
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