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EHC Freiburg 17.03.2004, 00:25

Freiburg patzt auf eigenem Eis

Fans verabschieden Mannschaft mit Standing Ovations

Die Wölfe Freiburg stehen mit einem Bein in der 2. Bundesliga. Denn die Freiburger verloren ihr viertes Spiel in den Playdowns auf eigenem Eis gegen die Hannover Scorpions mit 0:4 (0:1,0:1,0:2) Toren. Damit steht es in der Serie "Best of Seven" 3:1 für die Niedersachsen. Um das fast schon Unmögliche noch möglich zu machen, müssen die Wölfe jetzt drei Spiele in Folge gewinnen. Davon zweimal auf fremden Eis.

Ohne fünf Spieler mussten die Freiburger heute auskommen. Jiri Zelenka,Peter Mares, Daniel Willaschek, Peter Korinek und Henrik Hölscher mussten verletzungsbedingt auf ihren Einsatz verzichten. Mit gellenden Pfiffen wurden die Gäste aus der Wedemark begrüsst. Vor allem galten die Pfiffe den Spielern Soccio und David Haas, die sich in den Spielen zuvor durch harte Attacken unbeliebt machten.

Die Gäste gingen bereits in der vierten Minute durch Teljukin mit 1:0 in Führung. Durch dieses Tor wurden die Freiburger noch nervöser. In manchen Szenen wirkten sie sogar zu ängstlich. Man vermisste das Aufbäumen, dass man in den letzten Spielen auf eigenem Eis gesehen hatte. Die Wölfe kamen zwar in den ersten zwanzig Spielminuten einige Male vors Tor, aber zwingende Chancen sprangen nicht heraus. Die grösste Chance hatte Sandner, als er kurz vor Drittelende das Tor um einige Zentimeter verfehlte.

Die Wölfe waren zwar in den zweiten zwanzig Minute bemüht, aber die vielen Überzahlsituatioen, die sie hatten, wurden nicht genutzt. Was die Freiburger nicht taten, machten die Scorpions besser. Björn Bombis, der letztes Jahr noch Deutscher Meister mit den Wölfen geworden war, erzielte in der 25. Minute das 2:0. Auch die weiteren Bemühungen der Wölfe waren vergebens. Zu harmlos wirkten die Wölfe an diesem Dienstagabend. Auch unötige Strafzeiten schlichen sich ein. Das Resultat waren zwei Gegentreffer. Zdenek Nedved und Patrik Augusta erzielten jeweils in Überzahl die Tore drei und vier für die Scorpions und machten damit den Sieg der Scorpions perfekt.

Die Freiburger Fans zeigten sich ihrer Mannschaft äusserst dankbar und verabschiedeten sie mit "Standing Ovations" in die Kabine, denn es könnte ja vorerst das letzte Heimspiel in der DEL gewesen sein.
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Gast
28.05.2020 03:06 Uhr


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