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Spengler Cup

Kanada erreicht das Finale

Eisbären belegen den fünften Rang

Kanada hat sich durch einen 5:2 (2:0 1:1 2:0) Sieg gegen die Berliner Eisbären am Samstagnachmittag als erstes Team für das Spengler Cup Finale qualifiziert. Der Deutsche Meister hat durch die Niederlage keine Möglichkeit mehr einen der ersten beiden Plätze zu erreichen und belegt am Ende den fünften Rang. Am Abend treffen Khimik und der HC Davos aufeinander, um den zweiten Finalteilnehmer zu ermitteln.

Eine ganz schwache Vorstellung boten die Eisbären im ersten Durchgang. Bis zur 20. Spielminute hatten die Berliner vor 7080 Zuschauern in der ausverkauften Davoser Eissporthalle keine nennenswerte Torchance herausgespielt. Kanada bestimmte das Spiel und ging durch einen Doppelschlag in der neunten Spielminute mit 2:0 in Führung. Brent im Powerplay und Pittis erzielten die beiden Tore für die Ahornblätter.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Berlin konnte durch seinen Gastspieler Paterlini zweimal im Powerplay verkürzen, Kanada konnte den Vorsprung durch ein Tor von Harrison (38.) halten. Eine kuriose Szene entwickelte sich in der 27. Spielminute als Kanadas Torhüter Justin Poggs Berlins Kelly Fairchild mit seinem Stock attackierte und sich daraus eine Massenschlägerei entwickelte. Poggs und Fairchild wurden vom nicht immer sicheren Hauptschiedsrichter Nadir Mandioni mit Spieldauerdisziplinarstrafen vom Eis geschickt.

Zu Beginn des Schlussdrittels hatten die Eisbären gerade eine 3-5 Unterzahl schadlos überstanden als Kolanos (42.) mit dem 4:2 für die Vorentscheidung sorgte. Berlins Bemühungen dem Spiel eine Wende zu geben schlugen fehl. Den Schlusspunkt setzte Kanadas Kapitän Stacy Roest (60.), der nach der Partie als bester Spieler seines Teams nach der Vorrunde ausgezeichnet wurde, mit einem Empty Net Goal eine Sekunde vor dem Spielende. Auf Berliner Seite erhielt Sven Felski im Anschluss diese Auszeichnung.
Stand: 30.12.2006, 18:02 Uhr
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29.06.2026 07:49 Uhr

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