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Spengler Cup

Mannheim zeigt begeisterndes Mitteldrittel

Adler weiterhin mit Minimalchancen aufs Finale

Die Mannheimer Adler geben beim Spengler-Cup in der Schweiz den Finaltraum noch nicht auf: Trotzdem die Deutschen in der Turniertabelle momentan nur den dritteln Rang belegen, untermauerte das Team aus der Kurpfalz ohne den gesperrten Kink mit einem 4:3-Erfolg am Samstagabend gegen den tschechischen Vertreter eigene Finalambitionen. Voraussetzung für eine Finalqualifikation ist allerdings ein gutes Ergebnis am Sonntagnachmittag im letzten Vorrundenspiel gegen den momentanen Tabellenführer Kanada. Die "Ahornblätter" hatten am Samstagnachmittag überraschend die russischen Topfavoriten von Salavat Ufa geschlagen.
  Samstag, 29.12.2007, 22:28 Uhr


Nachdem kanadischen Sieg im Spitzenspiel gegen Ufa gingen die Adler am Abend hoch motiviert in die Partie gegen die bisher ebenfalls stark auftretenden Tschechen. Doch zunächst zeigten die technisch versierten Puckjäger aus Parubice das bessere und vor allem erfolgreichere Eishockey in der nahezu ausverkauften Vaillant-Arena von Davos. Cetkovsky gelang in der 14. Minute nach einem leichtsinnigen Abpraller von Adler-Keeper Hauser das 1:0 für die Tschechen. Klejna zeichnete in der 19. Minute nach einem Missverständnis zwischen Hauser und seinen Vorderleuten für das 2:0 verantwortlich - da glaubte mancher Mannheimer Anhänger, der Finaltraum sei schon ausgeträumt.

Doch die Adler kamen verwandelt und entschlossen aus der Kabine und kamen mit einem sechsten Feldspieler bei angezeigter Strafe in der 22. Minute zum Anschlusstreffer. In der 29. Minute gelang mit Schlager sogar einem absoluten Außenseiter im Adler-Dress der Ausgleichstreffer. In der 35. Minute mussten die DEL-Vertreter aus Mannheim dann allerdings einen erneuten Rückschlag hinnehmen, als Rolinek in Unterzahl das 3:2 für Pardubice erzielte. Aber Mannheim blieb am Drücker und war jetzt phasenweise optisch überlegen. In der 37. Minute wurden die Mannheimer mit Szenenapplaus der Davoser Zuschauer bedacht, als Fata nach schöner Vorarbeit von Hackert das 3:3 markierte.

Im letzten Drittel spielten die Tschechen zwar wieder mehr mit, gerieten allerdings auch ein ums andere Mal in Unterzahl. Eine dieser Powerplaygelegenheiten für Mannheim nutzte Edi Lewandowski in der 45. Minute zum durchaus verdienten 3:4-Siegtreffer.
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26.08.2026 10:13 Uhr

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