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CHL

Frölunda feiert dritten Titelgewinn in der Champions Hockey League

München verliert Finale in Göteborg mit 1:3

Göteborgs Max Friberg vor dem Münchner Tor.
Göteborgs Max Friberg vor dem Münchner Tor. Foto: City-Press.
Frölunda Göteborg hat zum dritten Mal die Champions Hockey League (CHL) gewonnen. Im Finale setzten sich die Schweden im heimischen Scandinavium vor über 12.000 Zuschauern gegen den EHC Red Bull München mit 3:1 durch.
✎  Dienstag, 05.02.2019 um 22:01 Uhr


Samuel Fagemo (11.), Ryan Lasch (25.) und Ponthus Westerholm (35.) hatten für die Schweden jeweils im Powerplay vorgelegt. Yasin Ehliz (52.) konnte für München in Überzahl nur noch auf 1:3 verkürzen.

München und Göteborg lieferten sich vom ersten Bully an ein intensives und schnelles Duell. Der Deutsche Meister hatte in Überzahl die ersten Abschlüsse, musste in der Folge aber knifflige Situationen überstehen. In der elften Minute brachte Samuel Fagemo den schwedischen Topklub im Powerplay mit einem Schlagschuss in Führung. Eine weitere Topchance von Viktor Ekbom vereitelte Münchens Torhüter Danny aus den Birken. Die Red Bulls wurden in der Schlussphase des ersten Drittels wieder offensiver. Frank Mauer mit einer Einzelaktion (14.) und Derek Joslin, der von links vor das Tor zog (19.), kamen dem Ausgleichstor am nächsten.

Den Mittelabschnitt begannen die Red Bulls in Überzahl. Yannic Seidenberg zog nach einem Querpass direkt ab, Johan Gustafsson im Indians-Tor hielt aber stark (2.). Frölunda war effizienter: In der 25. Minute nutzte Ryan Lasch auch das zweite Frölunda-Powerplay (25.). In der 33. Minute traf Pathrik Westerholm die Latte des Münchner Tores, zwei Minuten später erzielte dessen Zwillingsbruder Ponthus Westerholm im dritten Frölunda-Powerplay das 0:3. Die Schlussphase gehörte dann wieder den Red Bulls, die sich in eigener Überzahl Topchancen erspielten. Die beste Möglichkeit hatte Michael Wolf, Johan Gustafsson war aber mit der Fanghand zur Stelle (39.)

Im Schlussdrittel startete München druckvoll. Derek Joslin traf im Powerplay die Latte (42.), Frank Mauers Schuss verfehlte das Tor knapp (43.). In der 52. Minute nahm Münchens Trainer Don Jackson in Überzahl seinen Torhüter Danny aus den Birken vom Eis, wenige Sekunden später traf Yasin Ehliz zum 1:3. Die Gäste nutzten den Schwung und drängten Frölunda in die Defensive, die Schweden ließen aber nur wenige Abschlüsse zu. Drei Minuten vor dem Ende hielt Danny aus den Birken die Red Bulls gegen den frei vor ihm aufgetauchten Ponthus Westerholm im Spiel. Danach riskierten die Red Bulls viel, sie waren aber trotz guter Chancen nicht mehr erfolgreich.

Michael Wolf: "Natürlich sind wir stolz auf das Erreichte. Aber wenn man ein Finale verliert, dann ist das sehr bitter. Frölunda hat heute die Kleinigkeiten besser gemacht und im Powerplay dreimal getroffen."
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Gast
28.10.2026 05:48 Uhr
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Kommentare (2)
06.02.2019, 19:01 Uhr
Hartmann
Wolo. auch wenn "wir" gewonnen hätten, das interessiert bei den Fußball-Huren-Zeitungen keinen Mensch. Leider, BILD,. u.v,a. sind der Untergang des Sports. Schon seit Jahrzehnten, (fast) jeder tanzt um das goldene Kalb.Wenn ich meinem Hund jeden Tag "Schappi" sprich Bildfußball vorsetze, liest (fr...
Weiterlesen Bewerten:3 
06.02.2019, 06:55 Uhr
wolo
Na ja, ob jetzt wirklich jeder über die Bullen ledert sei mal dahingestellt. Ich bin auch kein Fan von Red Bull München aber hier kann man auch mal über seinen Schatten springen und die Bedeutung für die "Randsportart" Eishockey erkennen die bei einem Sieg der Münchener sicherlich etwas gestiegen wä...
Weiterlesen Bewerten:15 
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