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Dresdner Eislöwen

Eislöwen trennen sich von Niklas Sundblad

Veränderungen auf der sportlichen Leitungsebene

Niklas Sundblad.
Niklas Sundblad.
Foto: Sylvia Heimes.
Die Dresdner Eislöwen haben Cheftrainer Niklas Sundblad von seinen Aufgaben entbunden. Ebenso ist Sportdirektor Matthias Roos nicht mehr für die sportlichen Bereiche des Clubs verantwortlich.
✎  Donnerstag, 27.11.2025, 12:24 Uhr


Roos wird den Standort vorerst weiterhin in administrativen Aufgabenstellungen unterstützen, während die sportliche Verantwortung neu ausgerichtet wird.

Maik Walsdorf, Geschäftsführer Dresdner Eislöwen: "Es steht außer Frage, dass die jüngsten Erfolge der Vereinsgeschichte auf der Arbeit von Niklas Sundblad und Matthias Roos fundieren. Trotz aller Emotionen dürfen wir nicht in der Vergangenheit leben. Wir wollen auch perspektivisch ein DEL-Club bleiben und den Standort weiterentwickeln. Wir haben in den letzten Wochen bewusst unser Vertrauen in die handelnden Personen auf und neben dem Eis gesetzt, weil Schnellschüsse aus unserer Sicht nicht zielführend sind. Wir wollten gemeinsam eine Wende schaffen. Verschiedene Nachjustierungen in den letzten Wochen haben jedoch nicht die Wirkung gezeigt, die wir erhofft hatten. Das Ergebnis, vor allem aber das Auftreten der Mannschaft im gestrigen Spiel gegen unseren unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf hat letztlich klar aufzeigt und unterstrichen, dass wir handeln müssen. Dieser Schritt fällt uns menschlich ohne Frage nicht leicht, er ist aber alternativlos."
 
Jens Hewald, Gesellschafter Dresdner Eislöwen: "Niklas Sundblad und Matthias Roos gilt unser großer Dank für den Einsatz und das Engagement für die Dresdner Eislöwen. Wir müssen in dieser entscheidenden Phase jedoch unserer Verantwortung dem Standort gegenüber gerecht werden und kurzfristig Stellschrauben bedienen, um den Ligaverbleib weiterhin zu ermöglichen. In diesem Rahmen gilt es, neue Verantwortlichkeiten zu schaffen und Impulse zu setzen. Um diese Herausforderung zu stemmen, müssen wir kluge Entscheidungen treffen. Es ist uns deshalb wichtig zu erwähnen, dass die Fülle der Aufgaben des Sportdirektors bisher über die rein sportlichen Aufgabenstellungen hinausgeht. Das entspricht unserem Weg. Es ist aus struktureller Sicht daher gerade in dieser Phase der Neuausrichtung wichtig, dass die rein administrativen Tätigkeiten weiter durch Matthias Roos begleitet werden."
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09.10.2026 19:37 Uhr

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