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DEL 18.11.2011, 22:20

19. Spieltag: Hamburg verkürzt Abstand auf Mannheim

Süd-Derbies gehen an Straubing und Ingolstadt

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) gewinnt weiter an Spannung. Die Verfolger Hamburg und Ingolstadt konnten am Freitagabend mit Derbysiegen gegen Wolfsburg beziehungsweise München punkten. Da Tabellenführer Mannheim in Hannover nur zwei Punkte holte, schmolz der Vorsprung der Kurpfälzer. Köln gewann unterdessen das West-Derby gegen Krefeld.

Beim Nord-Derby zwischen Hamburg und Wolfsburg ging es knapp zu: Das Führungstor der Grizzlies durch Tyler Haskins (14./PP) glich Brendan Brooks exakt 60 Sekunden später aus, bevor Jungspund und Nationalstürmer Jerome Flaake (20.) kurz vor der ersten Pausensirene für die heimischen Hamburger zum 2:1 einnetzte. Wolfsburg kam im Schlussabschnitt durch Vincenz Mayer (47.) zurück - 2:2. Die Freezers ließen sich aber nicht beirren: Patrick Traverse (57.) machte mit seinem Überzahltreffer zum 3:2 alles klar.

Mannheim holte in Hannover vor 3.338 Zuschauern gegen die Scorpions beim 4:3 nach Penaltyschießen "nur" zwei Punkte. Im ersten Abschnitt hatte Stephan Wilhelm die Scorpions in der 12. Minute in Führung gebracht. Ronny Arendt glich in der 27. Minute für den Tabellenführer aus. Rund eineinhalb Minuten später brachte Eric Regan die Hausherren wieder in Führung. Und nur eine gute halbe Minute später fiel dann das 2:2 durch Nationalspieler Marcus Kink. Im letzten Abschnitt legte Hannover durch Tommi Hannus noch einmal vor (44./PP) aber mit viel Glück und sechs Feldspielern gelang den Mannheimern in der 60. Minute noch der Ausgleich durch den Ex-Hannoveraner Adam Mitchell. Im Penaltyschießen erzielte Mike Glumac den entscheidenden Adler-Treffer.

Berlin musste sich gegen Augsburg ebenfalls mit zwei Zählern begnügen. Vor 14.200 Zuschauern gewannen die Eisbären mit 3:2 nach Penaltyschießen. Tore fielen erst in der zweiten Spielhälfte. Gregory Moore (32.) holte zunächst eine Gästeführung. Richie Regehr erzielte in der 37. Minute bei doppelter Überzahl den 1:1-Ausgleich. In der 44. Minute gelang Andre Rankel die erstmalige Eisbären-Führung, die Brian Roloff in der 56. Minute aber egalisieren konnte. Im Penalty-Roulette war es dann Florian Busch, der den entscheidenden Siegtreffer für Berlin erzielte.

Straubing gewann vor 4.551 Zuschauern knapp mit 3:2 nach Verlängerung gegen Nürnberg. Auch in dieser Partie gingen aber zunächst die Gäste durch den ehemaligen Straubinger Eric Chouinard (11.) in Führung. Straubing glich erst im Mittelabschnitt durch Andy Canzanello (38./PP) aus. Im Schlussabschnitt traf Sebastian Osterloh in der 55. Minute zur ersten Straubinger Führung. Mit sechs Feldspielern gelang den Gästen aus Franken in der 60. Minute aber der 2:2-Ausgleich durch Christopher Collins. Dustin Whitecotton rettete in der 64. Minute schließlich den Straubinger 3:2-Overtime-Sieg.

München musste sich vor heimischem Publikum den Ingolstädter Panthern mit 1:3 geschlagen geben. 4.085 Zuschauer sahen lange keine Tore. Erst in der 37. Minute traf Tyler Bouck zum 0:1 für Ingolstadt. Derek Hahn (46.) und Kris Sparre (50.) machten im letzten Drittel alles klar für die Gäste. Das 1:3 von Jason Ulmer in der 60. Minute bei 5-gegen-3 kam zu spät für die Münchner.

Gut 10.000 Zuschauer wollten den Kölner 5:3-Erfolg gegen Krefeld in der LANXESS-Arena sehen. Im ersten Abschnitt trafen die Nationalspieler Philip Gogulla (5.) und Patrick Hager (9.) für Köln beziehungsweise Krefeld. Matt Pettinger gelang nach nur 47 Sekunden im Mittelabschnitt das 2:1 für Köln. Lawrence Nycholat (22.) konnte jedoch schnell zum 2:2 für die Pinguine ausgleichen. Erneut Philip Gogulla (9.) besorgte die 3:2-Haieführung. Philip Riefers setzte in der (43.) Minute das 4:2 obendrauf. Spannend wurde es, als Roland Verwey in der 59. Minute verkürzte. Doch John Tripp war in der 60. Minute mit dem "empty net" Tor und damit zum 5:3-Endstand zur Stelle.

In Iserlohn entführte die DEG beim 6:4 alle Punkte gegen die Roosters. Dabei hatten die Sauerländer vor knapp 5.000 Zuschauern durch Robert Hock (14.) und Jeff Cowan (26./PP) eine doppelte Führung erzielt. Tyler Beechey (31./PP), Adam Courchaine (35.) und Patrick Reimer (36.) drehten die Partie dann aber noch im Mittelabschnitt. Colton Fretter gelang in der 38. Minute der 3:3-Ausgleich für Iserlohn. Derek Dinger (46.) und erneut Patrick Reimer (51.) sorgten im Schlussdrittel für die 5:3-Vorentscheidung. Michael Wolf konnte in der 54. Minute nochmal verkürzen. Den Endstand besorgte Evan Kaufmann in der 57. Minute.
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Gast
02.12.2021 01:32 Uhr


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Kommentare (3)
19.11.2011, 15:58 Uhr
Achilles (Gast)
Diese typen in schwarz weiß entscheiden mindestens jedes dritte spiel in der liga. traurig aber wahr. ein grund für die teilweise miesen zuschauerzahlen und warum eishockey im deutschen tv konsequent versteckt wird. sogar curling oder biathlon wird öfters übertragen als eishockey. sind halt di...
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19.11.2011, 00:52 Uhr
HannoverHockey (Gast)
...ich, als alter Indianer, muss dir Kamikaze vollkommen recht geben!...was hier gegen die Scorpions gepfiffen wurde war schon peinlich....und auf der anderen Seite, konnten sich die Mannheimer alles erlauben...und ihr Spiel war sehr dreckig!
Bewerten:0 

18.11.2011, 23:13 Uhr
Kamikaze (Gast)
Und wieder eine "tolle" Leistung von Richard Schütz. Wieder einmal stellt dieser Schiri unter Beweis, dass er vom Pfeifen keine Ahnung hat, die Pfeife. Es kann nicht sein, dass immer wieder Spiele durch die Schiris entschieden werden. Und wenn man sich über die aufregt, man auch noch mit ner Geldst...
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