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Frankfurt Lions 25.01.2009, 23:15

Adler siegen im Frankfurter Tollhaus

Heißes Spiel vor vollem Haus - Lions nun auf Rang sechs

Eishockeyherz, was willst du mehr? In Frankfurt am Ratsweg war am Sonntag wahrlich der Teufel los, am Ende aber freuten sich die Gästefans. So gewannen die Adler Mannheim im Derby gegen Frankfurt 5:3. Es war ein umkämpftes, von hohem Spieltempo geprägtes Match. Und eigentlich hätte die Partie keinen Sieger verdient gehabt: Beide Teams zeigten Eishockey vom Feinsten. Im vierten Saisonvergleich behielt Mannheim schlussendlich die Oberhand und machte den zweiten Saisonsieg gegen Frankfurt perfekt.

Die Jungs auf dem Eis, egal ob Löwen oder Adler, kämpften mit Herz und Siegeswille. Jeder Check wurde zu Ende gefahren, kein Zweikampf gescheut und das Spieltempo errinerte an die Play-Offs. Gleich zu Beginn versuchte Mannheim im Powerplay mit verdeckten Schüssen von der blauen Linie Frankfurts Goalie Ian Gordon zu überlisten. Nur 32 Sekunden hatte es gedauert, ehe Chris Taylor die erste Strafe kassierte. In der sechsten Minute fand Marcus Kink dann doch einen Weg, den Puck ins Netz zu befördern. Der 24-jährige Deutsche hämmerte die Spielscheibe mit einem wuchtigen Schuss in den rechten Winkel - 1:0 für Mannheim. Dabei waren die Hausherren gar nicht so schlecht und wollten direkt antworten. Nur eine Minute später spielte Jeff Heerema bei einer 2 gegen 1-Situation quer auf Taylor, der aber fand in Adler-Schlussmann Fred Brathwaite seinen Mann. Wiederum eine Minute später aber klappte es dann doch noch mit dem Ausgleich: Ein verunglückter Slaney-Schuss prallte von der Bande zurück vor das Adler-Gehäuse. Nutznießer war Jamie Wright (8.), der im Powerplay zum 1:1 ausglich. Frankfurt erspielte sich im weiteren Verlauf Vorteile und drehte das Spiel verdientermaßen: Josh Langfeld besorgte die 2:1-Führung.

Im zweiten Abschnitt wurde es ungemütlicher auf dem Eis. Immer wieder kriegten sich einige Akteure in die Haare, ohne ernsthafte Auseinandersetzungen zu inszenieren. Doch einen Vorfall gab es: Mannheims Blueliner Pascal Trepanier wurde in Minute 26 von Hauptschiedsrichter Georgij Jablukov wegen Schlittschuhtritts aus dem Spielverkehr gezogen - Matchstrafe! Die Gäste störten sich nicht lange an der Strafe. Ganz im Gegenteil: Colin Beardsmore (33.) konnte ausgleichen, weil Kunce und Slaney zu langsam reagierten und Young im Zweikampf nur zuschaute. Die Löwen ruhten sich in dieser Phase ein wenig auf ihrer Führung aus und schon war sie dahin. es kam sogar noch schlimmer: Rene Corbet (36.) drehte das Spiel wiederum zum 3:2.

Der dritte Gegentreffer schien wie ein Weckruf für das Team von Rich Chernomaz. Frankfurt erhöhte den Druck und kam zu zahlreichen Einschussmöglichkeiten. Mannheim war nur noch im eigenen Drittel mit Defensivarbeit beschäftigt. John Slaney (42.) war schließlich der umjubelte Torschütze zum 3:3. Was folgte war ein offener Schlagabtausch, beide Torhüter hatten ausreichend zu tun. Das Torschussverhältnis gewannen aber die Adler relativ deutlich mit 45:31. Nicht nur das: Ein Schlagschuss von Colin Forbes (56.) und ein Empty-Netter von Michael Hackert entschieden das Spiel auch auf der Anzeigetafel - 3:5 aus Frankfurter Sicht. Drei wichtige Zähler wurden im Kampf um die Play-Offs liegen gelassen. Frankfurt liegt nun auf Platz sechs, Mannheim verteidigte durch den Sieg Rang drei.
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21.06.2024 02:28 Uhr


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