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Füchse Duisburg 08.01.2006, 23:06

"Das war kein Eishockeyspiel"

Strafzeitenflut und Unverständnis in Duisburg

Nach dem Spiel schüttelte nicht nur EVD-Coach Didi Hegen mit dem Kopf. Was Hauptschiedsrichter Stefan Breiter zusammenpfiff, kam einem Skandal sehr nahe. Ohne klare Linie führte der Freiburger das Nachbarschaftsduell der Füchse gegen den KEV. Verständnislosigkeit machte sich breit. Die 3642 - darunter rund 1500 Krefelder- Zuschauer quittierten Breiters Vorstellung mit Spott. "Zwei Minuten - keiner weiß warum" höhnten beide Fanlager im Chor. Am Ende gab es einen glücklichen 4:3-Heimsieg für Hegens Mannschaft.

Alexander Selivanov, der sich in guter Form befindet, brachte die Gäste vom Niederrhein in Führung. Vier Minuten später machte Pavlikovsky per Schlagschuss das 2:0 - in Überzahl. Spiel bei nummerischer Gleichheit war kaum zu sehen - es hagelte Strafzeiten. Schiedsrichter Breiter nahm die neue Regelauslegung (technische Fouls härter bestrafen) zu ernst und schickte im Minutentakt Spieler in die Kühlbox.

Bei 5 gegen 3 gelang Shawn McNeil der Anschluss (13.). Selivanov (17.) stellte den alten Abstand wieder her - ebenfalls bei zweifacher Überzahl. Das zweite Drittel verlief torlos, obwohl die Füchse ständig in Unterzahl agieren mussten. In der 29. Minute erhielt Hugo Boisvert gar eine Spieldauer wegen Stockstichs. Zwar traf Daniel Kunce den Pfosten, die Pinguine verpassten es allerdings, den Sack zu zu machen.

Im Schlussabschnitt hagelte es auf der Gegenseite Strafen. Gelächter auf den Rängen: Selten hat man eine solch katastrophale Spielführung wie an diesem Abend gesehen. Toni Bader (44.) sorgte für den erneuten Anschluss - bei zwei Mann mehr auf dem Eis. Michael Henrich war es dann, der einen Penalty verschoss (56.). Den erlösenden Ausgleich machte Stephane Robitaille 95 Sekunden vor Schluss (natürlich im Powerplay). Zur Freude der Schwarz-Roten war es dann Henrich, der nach einem Konter den nie geglaubten Siegtreffer erzielte. Zwei Sekunden vor dem Ende!

"Das war kein Eishockeyspiel", resümierte ein sichtlich geknickter Teal Fowler und bekam Beifall von den zuhörenden VIP-Gästen. Auch Didi Hegen wusste nicht so recht, was er zum Spiel sagen sollte: "Komisch, was hier abgelaufen ist." Die Erleichterung war ihm jedoch anzumerken, schließlich haben seine Schützlinge drei wichtige Punkte im Abstiegskampf gut gemacht. Dienstag folgt das nächste Derby in Köln.
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