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Krefeld Pinguine 16.03.2007, 10:45

Ein Team ohne Teamgeist

Ted Drury: "Wir waren nur 20 Einzelspieler"

Die Saison ist für die Krefeld Pinguine seit vergangenem Sonntag vorbei. Dabei geht die Saison eigentlich erst jetzt richtig los. Die Play-Offs stehen an - ohne die Schwarz-Gelben. Durch ein zu lasches Auftreten gegen die Hamburg Freezers verpassten es die Seidenstädter sich für die Endrunde zu qualifizieren. Das Team von Jiri Ehrenberger spielte unkonstant, nach Lust und Laune über die gesamte Saison hinweg. Das vorgegebene Ziel wurde dennoch erreicht: Platz zehn.

Platz zehn. Immer wieder betonte Jiri Ehrenberger, dass er im Soll gewesen sei. Geschäftsführer Wolfgang Schäfer unterstützt bis heute die Aussagen des Trainers: "Hätte er gesagt, er wolle mehr erreichen, wäre er nur belächelt worden." Dabei war mit der osteuropäisch geprägten Mannschaft wahrhaftig mehr drin gewesen. Was zum weiteren Erfolg fehlte war eine Mannschaft mit Teamgeist, Motivation und Einsatzwillen. Spiel für Spiel. Doch Ehrenberger analysierte lieber - Spiel für Spiel. Sein Fachwissen in allen Ehren, aber das größte Manko beim "Trainer des Jahres" ist die Motivationsfähigkeit.

"Wir waren über die gesamte Saison kein Team, sondern eine Ansammlung von 20 Einzelspielern", gab Kapitän Ted Drury nach dem letzten Saisonspiel im KönigPALAST zu. Dabei grinste der Amerikaner, als wollte er sagen: ?Endlich Urlaub!? Der Mann mit dem "C" auf der Brust wurde seinen Führungsaufgaben nicht gerecht. In der Vorsaison zeigte der mittlerweile 35-jährige Mittelstürmer Engagement, während er in 2006/07 ein Schatten seiner selbst war.

Es gab aber auch positive Erlebnisse für die Niederrheiner: Herberts Vasiljevs beispielsweise präsentierte sich mit seinen Sturmpartnern Jan Alinc und Ivo Jan in blendender Verfassung und verzauberte die gegnerischen Abwehrreihen. Der Lette wurde mit 30 Treffern nach der Hauptrunde Torschützenkönig und zum "Spieler des Jahres" gewählt. Alinc verletzte sich zum Ärger der Fans nach einem Check von Jean-Luc Grand-Pierre Anfang des Jahres und fiel für den Rest der Spielzeit aus. Ein herber Verlust.

Die schwarz-gelbe Anhängerschaft ist erbittert über die fehlende Emotionalität der vergangenen Monate. Wären Kampf, Einsatzwille, Motivationsstärke und Teamgeist vorhanden gewesen, dürften sich die Verantwortlichen über ein gelungenes Eishockeyjahr freuen. Dem war aber nicht so. Auch innerhalb des Fanlagers gab es stets aufkeimende Querelen. Die Fangruppierungen wollen sich künftig zusammenraufen. "Mund abwischen und weitermachen", wie es Stadionsprecher Kristian Lach treffend formulierte. In knapp sechs Monaten geht es wieder los.
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