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Eisbären Berlin

Eisbären gewinnen Teil 1 des Heimspiel-Wochenendes

4:2-Erfolg gegen Hannover

Der Druck vor diesem Wochenende mit zwei Heimspielen gegen Hannover und Wolfsburg war groß für die Eisbären. Nachdem die Tabellenspitze nunmehr deutlich außer Reichweite ist, soll zumindest das Heimspielrecht in den Playoffs her. So war der 4:2-Erfolg gegen die Scorpions am Freitagabend besonders wichtig. Wichtig für die Psyche auch, dass die spielentscheidenden Tore schon zu Beginn des Spiels eingefahren wurden.
  Freitag, 01.03.2013, 21:57 Uhr


Denn die Hausherren legten vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften O2-World Berlin stark los, ließen die Mannschaft der Gäste aus Hannover kaum ins Spiel kommen. Schon in der 3. Spielminute wurde Florian Busch von Darin Olver gut im Angriffsdrittel in Szene gesetzt und der Tegernseer schob die Scheibe unmittelbar vor Scorpions-Goalie Pätzold an diesem vorbei ins Tor. In der 6. Minute hatten die Berliner Überzahl, als Constantin Braun mit einem fast schon lässigen Handgelenkschuss von der blauen Linie das 2:0 markierte. Dabei kam dem Eisbären-Nationalspieler zugute, dass er gegen die Laufrichtung fast aller Akteure auf dem Eis spielte und so auch Pätzold im Scorpions-Tor überraschte. In der 10. Minute hielten die Zuschauer allerdings die Luft an, als Hannovers Ivan Ciernik in Unterzahl plötzlich allein auf Eisbären-Goalie Rob Zepp zufuhr, doch dieser war auch "kalt" nicht mit der Situation überfordert und parierte. Und auf der anderen Seite gab es dann doch das Powerplaytor durch Andre Rankel (10.). Der Berliner Kapitän wurde eigentlich gut zentral von der Box der Scorpions bewacht, irgendwie zimmerte er die Scheibe dann aber doch zielsicher unter die Latte zum 3:0. Wenig später unterlief den Berlinern ein schlampiger Wechsel und schon war es vorbei mit der "null" hinten. Alex Janzen legte mustergültig auf den heranrauschenden Sascha Goc ab und der schoss zum 3:1 ein (13.).

Im zweiten Durchgang traf Janzen dann auch selbst und zwar in der 23. Minute auf Vorarbeit von Corey Quirk. Dabei wurde Zepp im Berliner Tor ungünstig angeschossen und der 3:2-Spielstand verschob dann auch die Spielanteile temporär zugunsten der Gäste, die nun auch mal offensive Akzente setzten. Ärgerlich aus Sicht der Niedersachsen war dann aber just in dieser Phase das Unterzahltor zum 4:2 für die Berliner. Constantin Braun erinnerte sich dabei an seine Wurzeln als Stürmer und tunnelte Pätzold im Scorpionskasten.

Im letzten Durchgang machten die Scorpions vor allem bei einigen Überzahlgelegenheiten nochmal Druck, doch der Anschlusstreffer wollte nicht fallen und so fuhren die Berliner den Sieg insgesamt absolut verdient nach Hause. Das dürfte auch Ex-Kapitän Stefan Ustorf auf der Tribüne gefreut haben, der von den Fans im Mittelabschnitt mit Sprechchören gefeiert wurde.
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Gast
31.08.2026 11:16 Uhr

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Kommentare (4)
02.03.2013, 07:36 Uhr
ikke (Gast)
Ach herrje jetzt kommt wieder die schirinummer. Über eine Saison hat jedes Team mal Spiele in denen die schiris zu eigenem ungunsten zu pfeifen scheinen. Das gleicht sich aber in anderen Spielen wieder aus. Wer in die Pos will, muss nunmal Punkte holen und das auch in solchen Spielen.
Bewerten:4 

02.03.2013, 02:28 Uhr
jaschin828
@scorp: noch vergessen: "Selbst das Berliner Publikum war doch leise" - na ich weiß ja nicht: die Halle hat in den letzten Minuten komplett gestanden und gefeiert (ob berechtigt oder auch nicht ?!) - aber Ihr seid in Hannover sicher andere Phonzahlen gewöhnt !!
Bewerten:2 

02.03.2013, 01:08 Uhr
jaschin828
@Scorp: Quatsch? ja stimme ich zu - allerdings meine ich Deinen Beitrag! War kein großartiges Spiel - und schon gar nicht von Hannover! Die Abwehr von Hannover im ersten Drittel als "Hühnerhaufen" zu bezeichnen, würde die armen Eierleger beleidigen. Auch vor und NACH dem Anschluß von Goc (Klasseto...
Weiterlesen Bewerten:3 

01.03.2013, 23:48 Uhr
scorp (Gast)
So einen quatsch habe ich noch nicht gelesen. Der Schiri war nur auf Eisbären-Seite und die Scorpions waren ausser der ersten 12 Minuten besser. Wenn man die Scorpions nicht in den Playoffs haben will dann soll man es doch vorher sagen. Selbst das Berliner Publikum war doch leise. Was habt ihr...
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