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Eisbären Berlin
Freitag, 16.11.2012, 22:12 Uhr

Eisbären kalt erwischt

Krefeld gewinnt in Berlin mit frechen Toren

Nein, es war nicht der Tag der Berliner Eisbären. Vor 14.100 Zuschauern unterlag der Hauptstadt-Club den Krefeld Pinguinen mit 3:4. Die Gäste überraschten die Berliner mit zwei schnellen Toren, nutzten dabei jeweils Abwehrfehler aus. Als die Berliner dann das Spiel gedreht hatten, entschieden die Pinguine im Schlussspurt das Spiel für sich.

Goalie Sebastian Elwing kam kurzfristig zum Einsatz für den erkrankten Berliner Stammkeeper Rob Zepp. Doch der vor der Saison nach Berlin zurückgekehrte Backup erlebte einen denkbar schlechten Start ins Spiel, ohne dafür etwas zu können. In der 5. Minute leistete sich Aushilfsverteidiger Julian Talbot einen folgenschweren Fehlpass in der eigenen Zone, den Boris Blank dankend annahm und nach schneller Kombination traf Andreas Driendl dann zum 0:1. Nur gut eine halbe Minute später legte die Berliner Defensive auch noch das 0:2 auf, diesmal hieß der Torschütze Herberts Vasiljevs (6.). Krefeld begann überhaupt stark und setzte die Eisbären frühzeitig unter Druck. Es dauerte eine ganze Weile, bis die Hausherren ins Spiel kamen. Selbst die Berliner NHL-Stars Claude Giroux und Danny Briere blieben für ihre Verhältnisse blass. Krefeld schwächte sich allerdings zuweilen durch unnötige Strafen selbst. So konnte Travis James Mulock auch in der 9. Minute schon den Anschlusstreffer markieren. Der Berliner setzte vor dem Tor nach, kurz nachdem Frank Hördler beim Schussversuch von der blauen Linie noch der Schläger gebrochen war.

Die knappe Führung der Gäste hatte im Mittelabschnitt lange Bestand, erst in der 39. Minute konnte Julian Talbot nach einem Schuss von Constantin Braun, den KEV-Keeper Scott Langkow unglücklich nach vorn abprallen ließ, den 2:2-Ausgleich markieren.

Im Schlussabschnitt erzielten die Berliner in der 43. Minute sogar die erstmalige Führung. Erneut war es T.J. Mulock, der aus einer fast 180-Grad-Drehung heraus zum 3:2 traf. Die Pinguine waren nun um eine Antwort bemüht. In der 51. Minute schien es soweit gewesen zu sein, doch das Schiedsrichterduo erkannte den vermeintlichen Treffer sehr zum Leidwesen von Krefelds Trainer Adduono nicht an. Seine Schützlinge aber fanden trotzdem einen Weg ins Tor, denn Boris Blank nach einem erneuten Abwehrpatzer der Eisbären die Gunst der Stunde zum 3:3. In der Verlängerung gelang den Gästen 16 Sekunden vor der Schlusssirene das 3:4 durch Francois Methot und damit der Sieg.

Bei den Eisbären war Darin Olver nach überstandener Hüftverletzung erstmals in dieser Saison wieder dabei. 
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09.08.2026 15:01 Uhr

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