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Eisbären Berlin

Eisbären überrollen Iserlohn im letzten Durchgang

7:1-Kantersieg nach 0:0-Zwischenstand nach 2 Dritteln

Nach dem zweiten Durchgang herrschte am Sonntagabend unter den 14.100 Zuschauern in der O2-World noch große Anspannung. Da stand es zwischen den Eisbären und bis dahin gut verteidigenden Iserlohnern 0:0. Doch als Claude Giroux in der 42. Minute das 1:0 erzielte, sollte über die Roosters ein Albtraum hereinbrechen. Am Ende wurden die Gäste 7:1 bezwungen und zu Statisten degradiert.

Eigentlich unverständlich, denn gerade zu Beginn der Partie machten die Gäste aus dem Sauerland genau das richtig, was Augsburg am Freitag an gleicher Stelle falsch gemacht hatte. Die Schützlinge von Trainer Doug Mason attackierten die Eisbären früh bereits in deren Zone und ließen so Angriffswirbel der Berliner zunächst nicht aufkommen. Hinten stand mit Sebastien Caron zudem ein sehr sicherer Torhüter, der die Chancen der Eisbären vereitelte. In der 15. Minute hatten die Roosters dann sogar die beste Chance des 1. Drittels, als Robert Hock plötzlich im Rücken der Eisbären-Abwehr stand und mutterseelenallein auf Goalie Sebastian Elwing zulief. Doch Routinier Hock scheiterte.

Auch im zweiten Durchgang gestaltete sich die Begegnung offen, einzig die Tore fehlten zu einer insgesamt gutklassigen Partie. Die größten Rauner erzeugten jedoch eher die Kuriositäten am Rande, wie etwa in der 24. Minute, als sich Elwings Kelle im Tornetz verhakt hatte und dieser Mühe hatte, sein Arbeitsgerät wieder einsatzfähig zu bekommen. Eine Schrecksekunde gab es in der 31. Minute, als Tyson Mulock auf der Eisbären Bank von einem Querschläger im Gesicht getroffen wurde. Der Stürmer konnte aber weiterspielen.

Im letzten Drittel gab es dann das, was bisher gefehlt hatte, im Überfluss: Tore, Tore, Tore - wenn auch recht ungleichmäßig verteilt. Claude Giroux brach wie eingangs erwähnt in der 42. Minute den Bann und verlud den bis dahin tadellosen Caron mit einem Rückhandschüsschen aus nächster Nähe. Das 2:0 zimmerte der sehr agile Matt Foy in der 50. Minute trotz Bedrängung durch einen Gegenspieler und spitzem Winkel unter die Latte. Das 3:0 war eine sehenswerte Kombination: Claude Giroux bediente T.J. Mulock mit einem Querpass vor dem Tor und der jüngere der Mulock-Brüder sagte "danke". Das 4:0 besorgte Kapitän Andre Rankel (53.) und beim 5:0 von Matt Foy profitierten die Eisbären von einer etwas verunglückten Abwehrreaktion von IEC-Keeper Caron. Nur 40 Sekunden später schlug es dann auf der Gegenseite ein. Robert Hock feuerte überraschend einen veritablen Frustschuss ab, den Elwing nicht parieren konnte. Schießen kann aber auch Constantin Braun von den Eisbären, das tat er wenig später von der blauen Linie und es stand 6:1. Beim 7:1-Endstand tunnelte Barry Tallackson den Roosters-Goalie aus nächster Nähe (58.). Damit war die Geschichte eines aus Eisbären-Sicht gelungenen Eishockey-Abends erzählt.

Die in Pink für einen guten Zweck agierenden Berliner haben lange auf den Lohn ihrer Arbeit warten müssen, der fiel dann aber umso reichhaltiger aus. Iserlohn darf sich zu recht über das Ergebnis ärgern, denn zwei Drittel waren die Sauerländer dran am Geschehen, um dann komplett den (Abwehr)-Faden zu verlieren.
Stand: 21.10.2012, 20:01 Uhr
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Gast
04.07.2026 14:59 Uhr

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Kommentare (3)
21.10.2012, 22:27 Uhr
ChrisK
Also ich habe mich persönlich am meisten über das Tor von Tine gefreut. Tine baut unsere Abwehr wieder zusammen und seine Lieblingsposition scheint wie schon am Freitag die Blaue Linie zu sein, von der er mächtig hämmert. Mehr als verdient sein Treffer. Was ich hingegen noch erwähnen muss, is die T...
Weiterlesen Bewerten:4 

21.10.2012, 21:49 Uhr
jaschin828
Das hohe Ergebnis täuscht natürlich über den Spielverlauf (jedenfalls der ersten beiden Drittel) hinweg - wären die "Broiler" in Führung gegangen, wer weiss wohin dieses Spiel gelaufen wäre... Aber so: einfach geil ! Und das beste: unser DYNAMISCHES DUO "nur" an drei der sieben Toren direkt beteilig...
Weiterlesen Bewerten:2 

21.10.2012, 21:20 Uhr
Phil (Gast)
tja was soll man dazu sagen? was für ein letztes drittel iserlohn konnte einem schon etwas leid tun aber einaml entfesselt hält diese eisbären momentan nichts auf
Bewerten:1 



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