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DEL

Es wird weiter verhandelt

Zeit im Wettlauf um einen neuen Kooperationsvertrag läuft ab

Keine Einigung, aber weitere Gespräche - das ist in kurzen Worten zusammengefasst - das Ergebnis der Verhandlungsrunde zwischen Deutscher Eishockey Liga (DEL) und Deutschem Eishockey Bund (DEB) über einen neuen Kooperationsvertrag. Das mag man nun als gutes oder eher schlechtes Zeichen deuten, ein Ausgang des Ringens zwischen der Profiliga und dem Verband samt dazugehörigem Ligenkonstrukt um die ESBG ist aber derzeit völlig offen.

Über Inhalte und Verhandlungsstand der Konsultationen am Mittwoch am Münchner Flughafen wurde dann richtigerweise auch Stillschweigen vereinbart und alle Gesprächsparteien halten sich bislang strikt an diese Vorgabe. Keine Frage: Es geht um alles, die Nerven sind angespannt. Sowohl DEL und DEB sind an einem schnellen Verhandlungsergebnis interessiert, daher fasst man sich in öffentlichen Verlautbarungen wenn überhaupt dann nur mit Samthandschuhen an. Zuviel Porzellan ist im Frühjahr zwischen den Vertragsparteien zerschlagen worden.

Das Problem vor allem der DEL-Clubs ist inzwischen der Faktor Zeit: Denn ohne einen neuen Kooperationsvertrag ist die DEL faktisch eine wilde Liga. Testspiele mit ausländischen Clubs oder unterklassigen Teams könnten platzen - mit unmittelbaren Auswirkungen auf die sportliche Vorbereitung der Teams. Andersherum könnte die Pflicht der DEL-Teams, Spieler für die Nationalmannschaft abzustellen, schlussendlich wegfallen - an die Auswirkungen eines solchen Horrorszenarios mag man gar nicht denken. Und muss es vielleicht auch nicht, weil die Gesprächsparteien aufs Tempo drücken. In den spärlichen Verlautbarungen gegenüber Medien wie der Nachrichtenagentur dpa wird betont, dass die Gespräche in Kürze fortgesetzt werden. DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke rechnete gegenüber dpa sogar mit einem Verhandlungsergebnis bis zum Wochenende. Würde die Kuh "Kooperationsvertrag" tatsächlich bis dahin vom Eis geschafft, wäre das nicht nur ein Gewinn für beide Parteien - sondern auch für den Eishockeysport und sein Image insgesamt.
Stand: 21.07.2011, 22:09 Uhr
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Gast
11.06.2026 04:52 Uhr


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Kommentare (2)
22.07.2011, 14:55 Uhr
Thomas Schlegel (Gast)
Ich glaube es sind alles nur zur Schau gestellte Scheinverhandlungen, es geht den Sessel...... nur um persönliche Machtspielchen, der Kooperationsvertrsag und eine Einigung geht denen doch allen völlig am Arsch vorbei. Die verhalten sich wie kleine Kinder, ganz nach dem Motto. Das ist mein Sp...
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22.07.2011, 12:00 Uhr
Krollmaster (Gast)
Ich finde es echt schade, dass es anscheinend nicht möglich ist, einen gemeinsamen Konsens zu erzielen. Ich finde ohne konstante organisatorische Strukturen und einen geregelten Auf- und Abstieg hat der Eishockeystandort Deutschland wohl kaum eine Zukunft. Bitte meine Herren, macht unseren Sport nic...
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