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Krefeld Pinguine 11.11.2015, 20:42

"Fritzmeier ist ein 24 Stunden-Trainer!"

Krefelds Sportberater Rüdiger Noack im Interview

Rüdiger Noack.
Rüdiger Noack.
Foto: City-Press.
Die Krefeld Pinguine haben seit rund einer Woche einen neuen Bandenchef: Franz Fritzmeier ist in der DEL mit 35 Jahren der Jüngste seiner Gattung. Krefelds sportlicher Berater Rüdiger Noack machte sich für ihn stark. EISHOCKEY.INFO-Mitarbeiter Michael Sender sprach mit dem nimmermüden Manager.

Herr Noack, wie ist ihr erster Eindruck vom neuen Trainer Franz Fritzmeier?

Rüdiger Noack: Was heißt erster Eindruck? Ich kenne Franz Fritzmeier schon lange aufgrund unserer engen Kooperation mit den Füchsen Duisburg, wo er hervorragende Arbeit geleistet hat. Und er war ja auch für uns als Spieler aktiv. Er ist ein Top-Sportsmann, verlangt viel von seinen Spielern und will sie täglich besser machen. Franz Fritzmeier ist ein 24 Stunden-Trainer. Er passt ideal zu unserer Philosophie.

Gab es auch andere Kandidaten für den Posten?

Noack: Ja sicher, es gibt immer Alternativen. Der Markt gibt da einiges her, auch bekannte Ausländer. Wir haben uns bewusst für einen jungen, deutschen, hungrigen Trainer entschieden. Unsere Mannschaft hat den jüngsten Altersschnitt der gesamten Liga. Wir setzen auf die Jugend und da ist die Verpflichtung Fritzmeiers nur konsequent.

Was ist mit dem bisherigen Co-Trainer Reemt Pyka? Bleibt er im Amt?

Noack: Reemt Pyka ist fester Bestandteil des Trainerteams. Wir haben uns entschieden unseren DNL-Trainer Elmar Schmitz ins Boot zu holen. Sechs Augen sehen mehr als vier. Wir sind eng verknüpft mit unserem Stammverein und unterstützen uns gegenseitig so gut es geht. Schmitz bleibt aber weiterhin DNL-Trainer.

In den vergangenen Wochen herrschte viel Unruhe bei der Krefeld Pinguine Eishockey GmbH: Geschäfsführer weg, Pressesprecher weg, nun der Trainer. Man könnte meinen, die Pinguine seien ein Chaos-Unternehmen. Was sagen sie dazu?

Noack: Ja, im geschäftlichen Bereich gab es zuletzt ein wenig Unruhe, das stimmt. Aber wir sind kein Chaos-, sondern ein Traditions-Unternehmen. Und im Eishockeygeschäft geht es manchmal turbulent zu. Dennoch haben wir im sportlichen Bereich immer gut arbeiten können und wir erledigen unsere Aufgaben bestmöglich. Wir brauchen etwas Geduld und dann kommen wir in ruhigeres Fahrwasser.

Glauben sie Krefeld wird sich langfristig als DEL-Standort halten können?

Noack: Da bin ich mir ganz sicher. Wie bereits gesagt: Bei uns wird Tradition groß geschrieben. Und in der Vergangenheit haben wir es immer irgendwie geschafft, trotz finanzieller Engpässe. Krefeld ist eine Eishockeystadt und das wird sie bleiben.

Beim Zuschauerschnitt (3900 Besucher pro Spiel) sieht es in dieser Saison aber etwas dürftig aus.

Noack: Ja, die Zuschauerzahlen machen mich auch etwas stutzig. Wir haben durch unsere Erfolge in der Vergangenheit ein verwöhntes Publikum. Mit den finanziellen Mitteln, die wir haben, kann man nun mal keine Bäume ausreißen. Wir wollen nun nach vorne schauen. Jeder von uns gibt sein Bestes und ich hoffe, dass die Krefelder es honorieren und wieder vermehrt in die Halle kommen werden.

Sie werden am 30. November 71 Jahre alt. Denken sie eigentlich auch mal ans Aufhören?

Noack: Nein! Ich will mich weiter einbringen. Eishockey gehört zu meinem Leben, es hält mich jung und so lange es geht, werde ich weitermachen.

Zum Abschluss: Wo werden die Pinguine am Ende der Hauptrunde stehen?

Noack: Zwischen Platz sieben und zehn.

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Noack.
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