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Iserlohn Roosters

Huskies auch in Iserlohn erfolgreich

4:3-Auswärtssieg in letzter Sekunde

Im Duell der Roosters und Huskies ereignete sich im ersten Abschnitt relativ wenig. Beide Teams mussten ersatzgeschwächt antreten und benötigten einige Zeit, um ins Spiel zu finden.  Wenig verwunderlich war das 0:0 nach zwanzig Minuten.


Im zweiten Drittel sahen die Zuschauer ein wesentlich offener geführtes Spiel. Das Tempo wurde deutlich erhöht und es gab reichlich Torszenen auf beiden Seiten. Ein leichtes Übergewicht hatten jedoch die Roosters, die sich immer wieder vor Adam Hauser festsetzen konnten. Kassel blieb jederzeit durch schnelle Konter gefährlich.
In Führung gingen zu dem Zeitpunkt nicht unverdient die Hausherren durch Bob Wren in der 28.Minute. Er umkurvte das Huskietor und schob die Scheibe über die Linie. Die Gäste waren aber keineswegs  geschockt. Sie blieben ihrer Linie treu und nutzten jede Chance zum Konter, Bartek ließ einen schönen Querpass von Alex Leavitt zum 1:1 in der 32.Minute ins Tor tropfen. Die nächsten Minuten sahen wütende Angriffe der Rossters, Adam Hauser hielt für seine Huskies aber das 1:1 fest. Auch Michael Wolf scheiterte an Hauser, der gegen Iserlohns Scorer mit einer Glanzparade klärte. Im Gegenzug die kalte Dusche für die Roosters. Ryan Kraft zog aus vollem Lauf ab und die Scheibe schlug unhaltbar für Stefaniszin ins Eck zum 1:2 in der 34.Minute ein.

Unverändert ging es im dritten Abschnitt weiter. Iserlohn stürmte und dies mit Erfolg. Eine verunglückte Rettungstat von Adam Hauser weit vor seinem Tor brachte in der 43.Minute das 2:2 durch Chris Schmidt. Die Huskies bissen zurück. Martin Bartek war außen durch und versenkte hart und trocken in das lange untere Eck zum 2:3 in der 44.Minute. Die Roosters hatten weitere gute Chancen, drängten auf den erneuten Ausgleich. Classen, Ready und Wren vergaben ihre Chancen, ehe Wren mit seinem zweiten Treffer in der 47.Minute das 3:3 erzielte. In der Schlussphase waren die Roosters dann dem Sieg näher als die Gäste, doch Wren traf nur den Pfosten.

Es ging also in die Verlängerung. Hier musste zunächst Wren mit Wood für vier Minuten nach einer Auseinandersetzung auf die Strafbank. Umstritten dann die Schlussphase. Schiedsrichter Jablukov ließ eine Aktion an Wolf laufen, gab aber Hock nur Sekunden später die Strafe. In Überzahl hatten die Huskies die Chance auf den Sieg. Die Roosters hatten trotzdem die große Chance, als sich Leavitt einen Fehlpass leistete und die Roosters die Konterchance leichtfertig vergaben. Kassel hingegen hatte das Glück, dass ausgerechnet Leavitt eine Sekunde vor dem Ende goldrichtig stand und die Vorlage von Martin Bartek zum 4:3 Sieg verwerten konnte.


Huskiecoch Stephane Richer: „Alle Spiele in Iserlohn waren bisher hier hart umkämpft. Nach dem ersten Disziplinierten Drittel ging es dann etwas besser. Wichtig für uns war das 3:2 nach dem Ausgleich. Und am Ende war es etwas komisch, erst haben wir fast das Unterzahltor bekommen und dann eine Sekunde vor dem Ende das Siegtor für uns. Es war etwas glücklich aber wir haben derzeit auswärts einen guten Lauf.“
Roosterscoach Steve Sterling: „Kassel hat sich über das gesamte Spiel in die Partie gearbeitet, wir immer nur wenn es nötig war. Das machte heute den Unterschied der Teams aus.“
Sonntag, 18.01.2009, 21:20 Uhr
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