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Fischtown Pinguins 23.12.2018, 12:13

"Ich genieße es in Bremerhaven!"

Interview mit Bemerhavens Mike Hoeffel

Mike Hoeffel.
Mike Hoeffel.
Foto: Jasmin Wagner.
Der gelernte Flügelstürmer Mike Hoeffel wurde am 9. April 1989 im amerikanischen Bundesstaat Minnesota geboren. Über Norwegen und Crimmitschau (DEL2) kam der 29 Jährige am 22.12.2016 zu den Fischtown Pinguins. Nach dem Sieg 5:3 Erfolg am Seilersee hatte er ein kurzes Gespräch mit Ivo Jaschick von EISHOCKEY.INFO:

Gratulation zu dem Sieg gegen die Iserlohner Roosters, an dem Sie mit zwei Toren ja maßgeblich beteiligt waren! Dem Namen nach zu urteilen, sind Ihre Wurzeln deutsch!?

Sie haben Recht, mein Großvater ist nach Amerika ausgewandert! Er kam aus Leipzig und ist nach North Oaks in Minnesota umgesiedelt. Ich habe aber überhaupt keine Beziehung mehr zu Deutschland - außer der Tatsache, dass ich jetzt hier spiele.

Als Sie, wie jedes "richtige Kind" aus dem im Winter eisigen "Staat der 10.000 Seen" mit dem Eishockey angefangen haben, wer war damals Ihr Vorbild?

Zach Parise war der Spieler, zu dem ich bewundernd aufgeschaut habe. Er hat mir besonders durch seine Schnelligkeit, sein "Puckhandling", seine Durchsetzungskraft und seine Tore imponiert. Er spielte lange Jahre für die (New Jersey) Devils und zeigt sein Können jetzt in Minneapolis (Minnesota Wild).

Sie spielten auch nahezu vier Jahre für das Universitäts Team aus Minneapolis, den Golden Gophers!

Ja, ich habe es richtiggehend genossen. Ich habe in dieser Zeit für die Gophers meine Schlittschuhe geschnürt und es war eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte. Es war schon großartig dort mit all den Kollegen und Freunden aus meiner Schulzeit Eishockey zu spielen - es war auf jeden Fall eine sehr wichtige und interessante Eishockeystation in meiner bisherigen Karriere.

Die nächsten 231 Spiele oder fünf Spielzeiten haben Sie in der AHL verbracht -danach entschieden Sie sich für Europa! Über Stavanger (Norwegen - Meisterschaft) und Crimmitschau (DEL2) kamen Sie Ende 2016 nach Bremerhaven!

Ja, es war eine hoch interessante, witzige Reise! Ich habe in dieser Zeit sehr viel dazugelernt und in Stavanger habe ich als "Ölarbeiter" eine Meisterschaft gewinnen können. Es war ein tolles, einzigartiges Gefühl! Wir hatten damals mit unserer ganz "speziellen" Truppe viel Spaß und am Ende halt den Cup in unseren Händen! Einfach großartig! Aber jetzt bin ich in meiner dritten Saison ein Pinguin und ich genieße es hier!

Evan Kaufmann, den meisten aus seiner Zeit bei den Düsseldorfer Metro Stars und Nürnberg Ice Tigers bekannt ist ein guter Freund?

Ja, ich habe ihn vor meinem Engagement hier in Deutschland kontaktiert, da er ja über genügend Deutschlanderfahrung verfügt. Als ich meine Zelte in der AHL abbrechen wollte, holte ich mir bei ihm Rat ein. Ich habe ihn also gefragt, was er mir empfehlen würde und er wusste nur Gutes zu sagen. Seine Erfahrungen in Deutschland gaben den Ausschlag!

Gibt es einen Unterschied des Spiels durchs die unterschiedliche Größe der Eisfläche in Amerika und hier?

Das schon und es braucht schon ein paar Spiele, um sich daran zu gewöhnen! Aber letztendlich ist es das gleiche Spiel - Eishockey! 

Was kommt Ihnen mehr entgegen - das größere oder kleinere Spielfeld?

Das größere!  Da habe ich mehr Platz um meine Schnelligkeit auszunutzen und mein Spiel zu machen. Also, müsste ich mich entscheiden, würde ich nach Europa gehen - was ich ja auch getan habe und bis jetzt noch nicht bereut habe und auch nicht werde!

Neun Tore und sechs Vorlagen stehen in Ihrer Statistik in diesem Jahr - beschreiben Sie mal Ihren Spielstil!

Ich würde sagen, dass ich ein großer Stürmer mit viel Offensivkraft bin. Mein Schuss und meine Schnelligkeit sind vielleicht weitere Pluspunkte. Ich bin hinten und vorne unterwegs und hoffe, dass ich ein unangenehmer Gegenspieler bin.

Können Sie eine kurze Analyse Ihrer "Pinguins" 18/19 geben?

Wir haben einen guten und tiefen Kader mit Spielern, die nahezu überall spielen und Positionen übernehmen können, die gerade gebraucht werden. Das macht unsere Mannschaft so erfolgreich dieses Jahr und beschert uns hoffentlich ein gutes und langes Playoffrennen!

Sie haben die Nummer 26 auf Ihrem Trikot - hat sie eine bestimmte Bedeutung?

Nein, es hätte auch jede andere sein können - sie wurde mir einfach so gegeben! Aber, wie es der Zufall so will, trägt einer meiner besten Freunde, Blake Wheeler, eben diese Rückennummer bei seinem NHL-Klub, den Winnipeg Jets! Es ist wirklich schön, dass ich mit ihm diese Nummer teilen kann!

Viel Erfolg und Danke! Frohe Weihnachten!
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Gast
11.05.2026 09:03 Uhr


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