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Iserlohn Roosters 08.12.2018, 13:37

"Ich genieße es in Iserlohn"

Interview mit Iserlohns Dylan Yeo


Dylan Yeo.
Dylan Yeo.
Foto: City Press.

Interview Dylan Yeo wurde am 16 Juli 1986 in Prince Albert in der kanadischen Provinz Saskatchewan geboren und entschied wie viele in seiner Familie für den kanadischen Volkssport Eishockey. Über Straubing kam der 32-Jährige nach Iserlohn. Im Interview mit Ivo Jaschick sprach Yeo über das Spiel gegen Berlin und seinen Werdegang.  

Herzlichen Glückwunsch zu dem 3:2 Sieg gegen die starken Eisbären! Der Wechsel auf der Trainerposition macht sich bemerkbar, es läuft viel runder! Nicht nur Sie, das ganze Team hat ein gutes Spiel abgeliefert!

Es ist offensichtlich, dass wir jetzt besser, erfolgreicher spielen. Aber ich muss auch sagen, dass ich es überhaupt nicht gerne sehe, wenn jemand gefeuert wird. Nachdem Rob (Daum) gehen musste und Jamie (Bartmann) uns übernommen hat, sind wir noch enger zusammengerutscht und haben einige Dinge verstärkt trainiert, wie das Verhalten in der neutralen und Verteidigungszone! Ja, die Jungs befolgen es und es trägt Früchte - die Resultate belegen es!

Sie kommen aus der Kleinstadt Prince Albert - warum sind Sie beim Eishockey hängen geblieben? Wegen fehlender Alternativen?

Nein! Ich kam mit dem Eis schon sehr früh in Berührung! Ich glaube, mit zwei, drei Jahren - mein Vater hatte wie immer in unserem Garten ein kleines Eishockeyfeld gebaut (bei uns ist es im Winter richtig kalt) und mir so die ersten Schritte beigebracht. Mein Onkel (Dave Manson) ist ein ehemaliger NHL-Verteidiger (Blackhawks, Oilers, Canadiens, Jets, Coyotes, Stars, Maple Leafs - 1215 Spiele) und mein Vater spielte auch, zwar nicht auf diesem Level, aber immerhin. Nicht zu vergessen mein Cousin Josh Manson, der für die Ducks in der NHL verteidigt. So wuchs ich halt auf, geprägt vom Eishockey und so gab es für mich einfach keine andere Entscheidung. Meine beiden Brüder haben auch gespielt und als ich bei den Calgary Hitman spielte, traf ich öfters auf meinen kleineren Bruder Theran, der bei Brandon Wheat verteidigte. Ich konnte mich von Anfang an für das Eishockeyspiel, für den Wettkampf und die Härte begeistern.

Warum wurden Sie Verteidiger und nicht etwa Stürmer oder Torhüter?

So lange ich zurückdenken kann, habe ich Verteidiger gespielt! Dies mag zum einen daran liegen, dass so ziemlich alle in meiner Familie in dem Defensivbereich tätig sind. Ich habe dann auch schon mal ein bisschen weiter vorne gespielt, auch als ich dann schon im Profi-Bereich tätig war - aber der Verteidigerposten sagt mir am meisten zu. Aber ich verbinde in meinem Stil so ein wenig beides. Ich würde sagen, ich bin eher ein offensiv angehauchter Defender! Ja, ich habe heute mein sechstes Tor geschossen, und ich hoffe es folgen noch mehr! Und Goalie - nein danke! Ich meine, ich müsste schon ein wenig verrückt sein, mich freiwillig ins Tor zu stellen und mich abschießen zu lassen - aber jedem das Seine! 

Sie begannen Ihre Karriere in der Juniorenliga WHL (Western Hockey League)?

Ja, ich begann in Prince George für eineinhalb Jahre als ?Puma?, wurde dann nach Calgary transferiert und wurde ein ?Hitman?. Im letzten Jahr war ich Kapitän des Teams. Wie ich überhaupt sagen muss, dass die Zeit in der WHL ganz toll war - sie bietet einen guten Vorgeschmack auf das, was uns später erwartet. Wir werden zwar noch ein wenig geleitet, entwickeln uns dadurch aber, nicht nur auf dem Eis, zu einem Profi! Es war eine großartige Erfahrung in dieser Liga spielen zu können. Das trifft auf die ganze CHL (Canadian Hockey League) {Western-, Ontario-, Quebec Major Junior Hockey League} zu.

Als Teenager, wer war Ihr großes Vorbild?

Wie ich bereits sagte, an erster Stelle kommt da mein Vater! Zu ihm ging ich immer, um mir Ratschläge und nach eigenen Fehlern Trost zu holen. Er ist immer sehr ehrlich zu mir und ich kann immer auf ihn zählen! Und natürlich mein Onkel Dave! Ich brauchte mir keine anderen zu suchen!

Was waren in Ihrer Karriere bis jetzt Ihre Highlights?

Ich denke, eines war auf alle Fälle der Gewinn des Calder Cups mit den Hershey Bears {2010}! Ich habe zwar nicht die ganze Saison durchgespielt, aber es war ein tolles Gefühl mit dem Team den Cup in der Hand zu halten - einfach super!

Warum kamen Sie nach Deutschland?

In Nordamerika sah ich keine Chance mehr. Es schien mir, als würde ich nur noch in den Minors rumdümpeln. Ich bekam ein Angebot aus Straubing und heuerte dort an. Bereut habe ich diesen Schritt bis jetzt noch nicht. Seit dieser Saison bin ich ein "Kampfhahn" und genieße das Leben hier.

Hier bei den Iserlohn Roosters haben Sie die "8" -ich nehme an, es ist nicht wegen Alexander "Ovi" Ovechkin?

Sie haben Recht! Ich hatte immer die "5" - aber diese wird hier nicht mehr vergeben! Also habe ich meine Frau gefragt, welche Nummer sie nehmen würde! Da kam meine "8" heraus! Ich sollte immer auf meine Frau hören - eine wunderbare Rückennummer!

Vielen Dank!


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10.12.2018 12:21 Uhr


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