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Iserlohn Roosters

Iserlohner Hallenausbau beginnt Mitte März

Roosters-Heimstätte für 4.999 Zuschauer

In diesem Sommer wird die Iserlohner Eissporthalle am Seilersee um- und ausgebaut. Die Stadt Iserlohn und die Iserlohn Roosters werden gemeinsam rund 2,2 Millionen Euro in die größte Eishockeyspielstätte in Westfalen investieren.

Im Rahmen eines Pressegespräches haben die Iserlohn Roosters den Zeitplan und die Details zu den Baumaßnahmen der Öffentlichkeit vorgestellt. "Die Arbeit hat längst begonnen", erklärte Georg Verfuß, dessen Bauunternehmen am 13. Februar den Zuschlag vom Rat der Stadt Iserlohn erhielt. Aktuell stünden planerische Maßnahmen wie statische Vorplanungen im Vordergrund. "Sichtbar los geht es ab Mitte März, dann ist Baubeginn." Sollten die Roosters doch noch die Pre-Play-Offs oder gar die Play-Offs erreichen, gebe es aber in keinem Fall Behinderungen mit dem sportlichen Ablauf und der baulichen Zeitplanung. "Meinetwegen können die Iserlohn Roosters Deutscher Meister werden, das würde mich sogar freuen", sagte Georg Verfuß mit einem Augenzwinkern. "Wir fangen im Außenbereich an. Dort werden zunächst Bohrfelder gesetzt, die für die tragende Konstruktion des neuen VIP-Bereichs sowie zwei Treppenhauskonstruktionen an der Nordseite der Eissporthalle notwendig sind. Der sportliche Erfolg steht dem baulichen nicht im Wege." Neben dem neuen rund 300 Personen fassenden VIP-Raum an der Nordseite, der auf Stelzen aufgebaut wird, und zwei neuen großen Treppenhäusern ebenfalls auf der Nordseite, wird auf der großen Stehplatztribüne auf der Seilerseeseite zwischen die beiden Treppenaufgänge ein neuer Gastronomiebereich errichtet. Darüber hinaus wird die Stehplatztribüne um rund 400 Plätze erweitert und auch auf der Nordseite entstehen neben neuen Sitz- auch weitere Stehplätze. Das Fassungsvermögen der Eissporthalle soll nach den Umbaumaßnahmen knapp 5.000 Plätze betragen. "Würde das Fassungsvermögen 5.000 Plätze überschreiten, müssten wir mehr sicherheitsrelevante Maßnahmen mit einplanen", nennt Iserlohns Stadtkämmerer Harald Drees diese magische Grenze. "4.999 Zuschauer finden einen Platz in der Halle" verspricht Katrin Brenner, Leiterin des Kommunalen Immobilien Management der Stadt Iserlohn.

Harald Dress ist guter Dinge, dass die veranschlagten Baukosten in Höhe von zwei Millionen Euro realistisch geplant sind. "Vielleicht werden es 50.000 Euro mehr, vielleicht 50.000 weniger. Sollten wir noch Geld übrig haben, wird dies vielleicht in Außenarbeiten rund um die Eissporthalle investiert. Wir hoffen, dass die Roosters mit dieser Baumaßnahme den gewünschten Erfolg erzielen und in den nächsten Jahren in der Liga spielen, in der sie spielen wollen." Weiter kündigte Dress an, dass bei den Umbauten auch zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. ?Die Flucht- und Rettungswege werden gründlich überarbeitet.? Dankende Worte fand Wolfgang Brück. "Aus der antiquierten Eissporthalle wird eine richtig schöne Halle, die für die nächsten Jahre unsere Heimstätte ist. Man muss sich einmal vor Augen führen, wie es hier noch vor sechs Jahren ausgesehen hat." Dieser Ausbau sei für die Sauerländer von exorbitanter Bedeutung. Brück scheute sich aber auch nicht, deutlich zu machen, dass die Baumaßnahmen auch ein finanzieller Kraftakt seien, für den man einen Betrag im unteren sechsstelligen Bereich in die Hand nehmen müsse. So werden die Roosters die Innenausbauten komplett in Eigenleistung erbringen.

Die Baumaßnahmen sollen am 15. August abgeschlossen sein. Zwei Tage vorher wollen die Iserlohn Roosters mit dem Eistraining am Seilersee beginnen.
Freitag, 02.03.2007, 16:16 Uhr
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